Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?6162

New York (queer.de) - Ein Gogo-Tänzer in einem Schwulenclub fordert 1,25 Millionen Dollar (rund eine Millionen Euro) Schadensersatz, weil sein Arbeitgeber ihn in einer Anzeige als "Pornostar" bezeichnet hatte. Manuel Alex Saez arbeitete als Tänzer bei Splash, dem mit 1.000 Quadratmetern größten Homo-Club der Stadt New York. Splash hatte im Homo-Magazin "HX" eine Werbung geschaltet, in der ein Bild von Saez mit "Big City Video porn star" untertitelt war. Saez sagte nach Angaben der "New York Post", er habe nur zugestimmt, dass sein Bild in Flyern verwendet wird, die im Club verteilt werden. Daher verklagte er sowohl Splash als auch "HX". Er habe wegen der Anzeige seinen Hauptjob in einem Kleidergeschäft für Jugendliche verloren und sei Opfer von "Tratsch" geworden, so Saez' Anwalt. (dk)



#1 ÜwchenAnonym
  • 19.12.2006, 19:43h
  • Oh nein er hat sein Job verloren und ist Ziel von Tratsch geworden HORROR. Das ist natürlich mal locker 1,25Mille wert sicher doch. Leute die solche klagen einreichen sollten echt mal wegen gier angezeigt werden. Leider ist gier ja nicht strafbar.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 pflanzen-freundAnonym
  • 19.12.2006, 22:05h
  • ich finde im gegensatz zu meinem vorredner die schadensersatzforderung angemessen.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 SvenAnonym
  • 19.12.2006, 23:59h
  • Ich kann beiden Vorrednern zustimmen.
    Es ist total dämlich diese Summe zu fordern, das ist völlig überzogen. Vorallem wenn man betrachtet von wem er entlassen wurde und von wem er das Geld fordert!
    Er hätte mal von der Zeitung und dem Club eine Richtigstellung verlangen sollen und dann notfalls auf Wiedereinstellung bei dem Klamottenjob klagen sollen, denn die haben ihn ja entlassen.

    So wie es jetzt ist, frage ich mich, ob er nicht gekündigt hat, damit er nun ein paar Millioner erklagen kann ...
  • Antworten » | Direktlink »
#4 JanAnonym
  • 20.12.2006, 09:40h
  • Es ist definitiv nicht total dämlich von ihm diese
    Summe zu fordern, sondern eigentlich sehr schlau.
    Vielleicht kriegt er sie nämlich zugesprochen oder
    zumindest einen Teil. So funktioniert eben das
    amerikanische Rechtswesen. Es basiert oft
    weniger auf dem Gesichtspunkt der Anklage einer
    Straftat, sondern auf der Abschreckung z.B. bei
    Vertragsverletzungen wegen der hohen Summe.
    Ob das widerum so sinnvoll ist, mag man ja gerne
    bezweifeln, aber das amerikanische Rechtssystem
    hat sich über 200 Jahre etabliert. Zu fordern, dass
    es in einem Staat mit 300 Millionen Menschen mal
    so eben komplett umgekrempelt wird, ist dann
    doch ein wenig naiv. In Deutschland war ja selbst
    die Einführung 5-stelliger Postleitzahlen
    wochenlang Diskussionsthema...
  • Antworten » | Direktlink »
#5 BobAachenAnonym
  • 20.12.2006, 11:29h
  • 1,25 Mio Dollar ist doch nicht viel. Erstens mal steht der Kurs des Dollar ja nicht so gut :-) und zweitens hat der Knabe bestimmt kein Geld für die Klage, sondern zahlt "auf Erfolgsbasis". Das heißt, er bekommt -wenn überhaupt- ggf. 10% der Summe. Den Rest bekommen Rechtsanwalt und Gericht.

    Im Übrigen: Abschreckung ist gut...
  • Antworten » | Direktlink »
#6 MichaAnonym
  • 20.12.2006, 15:15h
  • Aha.. Splash! ... ich war auch schon im Splash in NY. Und da ist die Grenze wirklich sehr dünn zwischen Gogo-Tänzer und Pornodarsteller.
  • Antworten » | Direktlink »