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Santa Barbara (queer.de) - Drei Viertel der US-Soldaten, die vor kurzem aus dem Irak zurückgekehrt sind, sprechen sich dafür aus, dass Schwule und Lesben im Militär dienen dürfen. Das ist das Ergebnis einer von Zogby International durchgeführten Umfrage unter 545 Männern und Frauen (der Fehlerbereich liegt damit bei 4,3 Prozent). Fast ein Viertel der Soldaten kennt einen Homosexuellen in der eigenen Einheit – 59 Prozent davon haben von der Person selbst erfahren. Selbst von denen, die niemanden kennen, sagen über die Hälfte, ihnen wäre es egal, ob Schwule und Lesben dienen dürfen. Derzeit gilt die so genannte "Don't ask, don't tell"-Regelung, die besagt, dass Homosexuelle nur Armeemitglieder sein dürfen, wenn sie ihre sexuelle Orientierung geheim halten. "Diese Umfrage ist ein weiterer Sargnagel eines absurden Gesetzes", sagt C. Dixon Osburn vom Servicemembers Legal Defense Network, einer Vereinigung schwul-lesbischer Soldaten. "Diejenigen, die den Status quo beibehalten wollen, argumentieren, dass offen Homosexuelle die militärische Bereitschaft beschädigen. Die Untersuchung zeigt, wie absurd das ist. Mehr als 65.000 Schwule und Lesben kämpfen schon in den Streitkräften, viele von ihnen offen. Ihren heterosexuellen Kollegen ist das egal. Gegenwärtig suchen wir händeringend nach militärischem Personal. Es ist an der Zeit für den Kongress, das archaische Gesetz endlich abzuschaffen." (dk)



#1 madridEUAnonym
  • 20.12.2006, 10:50h
  • Wenn man Augenzeuge einer Tragödie wie die im Irak wird, kommt es auf die sexuelle Ausrichtung eines Kameraden wohl nicht mehr an, mit dem man Seite an Seite das wirkliche Unglück dieser Welt erfährt, auch wenn man es durch vorangegangene passive Duldung selber mitverschuldet hat.
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#2 hwAnonym
  • 20.12.2006, 11:28h
  • vielleicht haben jetzt aber auch die meisten
    der rückkehrer ein mildes gefühl dafür, wie es ist latent von übergeordneten strukturen verarscht, zurückgesetzt und benachteiligt zu werden. alle wurden(werden) dort verheizt.
    schade, dass sie für erkenntnisse des haupt- und nebenwiderspruches ein
    kriegssituation brauchten.
    die hellsten köpfe der amerikanischen
    demokratiebewegung kamen einst auch aus dem pool der vietnam-veteranen.
    ach, zum thema verheizen. hier noch ein nettes interview, wie us-neocons junge israelis gegen syrien verheizen wollten:

    www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3340750,00.html
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#3 manni2Anonym
  • 20.12.2006, 12:17h
  • Wir sind überall, möchte nicht wissen wieviele im Pentagon sitzen................
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#4 MichaAnonym
  • 20.12.2006, 18:26h
  • Nur im jetztigen Präsidentenamt und im Kabinet sitzt definitv keiner ... gott sei dank ... Das wäre ja sehr peinlich.
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#5 MichaAnonym
  • 20.12.2006, 18:26h
  • Nur im jetztigen Präsidentenamt und im Kabinet sitzt definitv keiner ... gott sei dank ... Das wäre ja sehr peinlich.
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#6 matyesAnonym
  • 20.12.2006, 18:52h
  • Angeblich ist es in den USA aber ein offenes Geheimnis, dass Condolezza Rice nicht viel von Männern hält...
    Womit sich das mit dem Kabinett schon erledigt hätte.
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#7 seb1983
  • 20.12.2006, 22:30h
  • klingt doch mal gar nicht schlecht, wäre sonst auch ne sehr merkwürdige Einstellung gegenüber den Kameraden...
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#8 aquarius40Anonym
  • 20.12.2006, 22:40h
  • @ Micha

    weiß man's, ob nicht der jetzige Präsident damals im besoffenen Kopf auch vielleicht mal mit einem Kerl im Bett war, es aber nun als "Wiedergeborener Christ" verdrängt?????? udn wild dagegen wettert????

    Dem Kerl ist alles zuzutrauen!!!
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#9 ThomasAnonym
  • 21.12.2006, 14:46h
  • Das ist so zynisch!
    Jetzt wo denen das menschliche Kanonenfutter, Schießpulver ausgeht, jetzt werden die plötzlich "tolerant."
    Die Schwulen und Lesben sollten sich nicht auf´s Glatteis führen lassen!
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