Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?6172

Peking (queer.de) - Die kommunistische Regierung Chinas hat beschlossen, dass schwule und lesbische Paare aus dem Ausland keine Kinder adoptieren dürfen. Das berichten private US-Adoptionsagenturen. Die Volksrepublik hat den Schritt noch nicht offiziell bekannt gegeben, die Agenturen aber bereits vorab informiert. Nach den Änderungen, die am 1. Mai 2007 in Kraft treten sollen, werden unverheiratete Paare, über 50-Jährige und extrem Übergewichtige fortan nicht mehr bei Adoptionsanträgen berücksichtigt. In den USA adoptieren derzeit vor allem schwule Paare Kinder aus China, während lesbische Paare den Weg der künstlichen Befruchtung wählen, der in Deutschland verboten ist. Washington hat im vergangenen Jahr 7.000 Visa für adoptierte chinesische Kinder erteilt. (dk)



11 Kommentare

#1 HampiAnonym
  • 21.12.2006, 20:40h
  • lol, auch Übergewichtige dürfen in China keine Kinder adoptieren, das ist doch mal was Neues! Nimmt mich nur wunder wie die Chinesen das begründen. Also, weil ich meinen schwulen fetten Arsch nicht mehr vom Sofa hochkriege, um meinem adoptierten Lümmel den Hintern zu versohlen weil er den Sohn der Nachbarin verführt hat, darf ich also kein Kind adoptieren sofern ich in China wohne.Ich frage mich, ob Übergewichtige in China auch zu den diskriminierten Minderheiten gehören, da wäre doch mal ein "Christopher-Fat-Day" dringend nötig!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 santosAnonym
  • 21.12.2006, 22:54h
  • Das hat aber nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun.
    Die Ein-Kind-Politik hat dazu geführt,das es erheblich an Nachwuchs in China fehlt.
    Während man in Deutschland davon spricht das die Rente nicht sicher ist, wird es in China durch diese Politik gar keine Rente geben. Jetzt versucht die Regierung natürlich jedes Kind in Lande zu halten.

    Man sollte doch nicht hinter jeder Entscheidung eine Diskriminierung von Homosexuellen Lebensgemeinschaften sehen. Die Chinesen wollten auch nicht das andere Paare Kinder aus dem Land schaffen.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 SvenAnonym
  • 21.12.2006, 23:48h
  • Komisch, dass sich ein so neoliberales Land wie China nicht freut, die überschüssigen Mädchen gewinnbringend verkaufen zu können.

    Wahrscheinlich stört es die Regierung, dass es echte Menschen und keine Plagiate sind ...

    Noch was zu Deutschland:
    Tja, das ich die große Ungerechtigkeit, Homos dürfen keine eigenen Kinder haben. Für Lesben ist es allerdings ein leichtes, sich diesen Wunsch zu erfüllen, sie brauchen nur im Auslang Sperma zu kaufen.
    Schwule haben da keine Chance. Nur in sehr wenigen Ländern gibt es Leihmütter. Und selbst wenn man eine in einem anderen Land beschäftigt, so ist es rechtlich wieder ihr Kind, sobald man mit dem Kind nach Deutschland kommt.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 hwAnonym
  • 22.12.2006, 12:23h
  • ...très chic bei den winnern des us-neoliberalismus im bereich heten
    ist zur zeit die chinesische nanny.

    einen mädchenüberschuss in china gibt es nicht. es gibt demographisch einen
    männerüberschuss mit erheblichem konfliktpotential.

    "...In den USA adoptieren derzeit vor allem schwule Paare Kinder aus China..." ..na dann hat madonna ja wieder reiseziele, wenn der erste schwung aus dem hause ist....die zimmerchen dann vielleicht jadegrün ?

    das einfachste wäre doch je 100 millionen chinesen nach amerika, europa und vielleicht australien, eine hübsch grosse auswahl entstünde vor ort und das im alter mitunter beschwerliche reisen würde dann auch entfallen.

    ich glaub ich schreib den chinesen mal.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Axel BerlinAnonym
#6 hwAnonym
  • 23.12.2006, 13:34h
  • @ Axel Berlin

    ..ist streng vertraulich....ein teil des problems sind aber fette amis mit herzkasper, die bleiben da immer öfter auf den überführungskosten hocken....
    aber ansonsten schon mal soviel aus öffentlich zugänglichen quellen:

    www.wissenschaft.de/wissen/news/269140

    ...übrigens...sind die wie die ex-maoisten bei den grünen, reden nur noch vom wetter..
    klar, wenn der permafrostboden weg ist kann man bestimmt über dem einen oder anderen bodenschatz in sibirien reis anbauen..auf russischem gebiet werden die immer mehr......
  • Antworten » | Direktlink »
#7 Axel BerlinAnonym
  • 23.12.2006, 18:03h
  • @hw
    es bereitet sicher Probleme, die chinesische Kistenproduktion auf amerikanische Größen umzustellen.
    Die Light-trucks, mit welchen die gewöhnliche Burgerschaft täglich zur Arbeit rollt, werden auch bald das Steuer in der Mitte haben, weil die einseitige Sitzfläche nicht mehr ausreicht.
    Was die Treibhausgase anbelangt, frage ich mich, wann die Truckfahrer erstmals die Reduzierung des Reisanbaus fordern werden, um endlich die Klimabestimmungen einzuhalten.
    Oil for Rice
    Oil for Holy Cows
  • Antworten » | Direktlink »
#8 HampiAnonym
  • 27.12.2006, 18:26h
  • @axelBerlin: Interessante Frage: Wieviele homosexuelle Männer bei uns im Westen gibt es, die ähnlich wie in China das Gefühl haben, Frauen seien weniger wert als Männer? Da Homosexuelle ja in der Regel keinen Geschlechtsverkehr mit Frauen wollen, und schon gar keine eigene Kinder mit anderen Frauen zusammen aufziehen wollen, ist doch diese "Verachtung" von Frauen in der Comunity auch recht verbreitet, oder irre ich mich da? Ich hab mal gelesen, dass ein guter Teil von schwulen Männern Frauen sogar hasst, und dass sie auch ihre eigenen leiblichen Mütter hassen. Sicher trifft das nicht auf alle Schwule zu, aber vielleicht auf doch viel zu viele. Also nicht den Chinesen den Spiegel vorhalten, wer selbst von Frauen nicht viel hält, ausser dass er sie als "Tunte" weibisch parodiert und lächerlich macht.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 Axel BerlinAnonym
  • 28.12.2006, 01:42h
  • @Hampi, da bringst Du ja wieder eine Menge durcheinander. Ich denke, im Westen gibt es mehr heterosexuelle als schwule Männer, die vom Patriarchat überzeugt sind.
    In Asien ist der Männerüberschuss entstanden in der wirtschaftlichen und sozialen Liberalisierung des Kontinents.
    In China ist der Männerüberschuß auch teilweise bedingt durch das Erbrecht und die Einstellung, dass der Familienstammbaum durch den Mann weitergeführt wird.
    Ich würde sagen, Homosexuelle begehren keine Frauen, aber sie verachten sie nicht.
    Ich weiß nicht, ob wir Homos tief im Herzen über Tunten lachen oder diese "verspotten". Ich glaube nicht.
    Es sind die Tunten, die den Männern/Kerle in Jeans und Karohemd und Stiefel im Unterbewußtsein den Spiegel vorhalten und sie somit einer psychologischen Kritik aussetzen.
    Ich bin mir auch nicht sicher, ob wir die Tunten parodieren. So mancher, der sich mal selbst in einem Film betrachten kann, ist erstaunt.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 hwAnonym
  • 28.12.2006, 13:44h
  • @ Axel Berlin

    stimmt. nach dem entbinden, bei dem oft die ältesten frauen des dorfes halfen (helfen ?), und zwar auf allen kontinenten, verstarb das geborene mädchen sehr haufig gleich bei der geburt oder am 2. und 3. tag.
    weibliche kindstötung war (ist ?) ein übliches mittel zur geburtenkontrolle, wenn eine andere form nicht möglich ist.
    für das paläolithikum wurde ein extrem niedriges bevölk.-wachstum v. 0,00015 %
    p.a. berechnet u. für d. neolithikum ungefähr
    0,036 %. von den bushmen (kalahari) wird eine rate von 0,5 % berichtet, durch eine verlängerung ihrer stillzeit.
    unter dieser annahme würde sich die bevölkerung alle 139 jahre verdoppeln,
    angenommene lebenserwartung 47 jahre:
    seit den letzten 10.000 jahren bis heute, wäre dies eine weltbevölkerung vom 2^ 79= 604.463.000.000.000.000.000.000.
    die möglichkeit des abbruchs bestand und war weit verbreitet, sie verkürzte aber die lebenserwartung der erw. frauen.
    die mädchentötung stand in verbindung mit zwei vorteilen:
    -die männl. babies konnten besser versorgt werden und wurden damit selektiv bis zum erwachsenenalter betreut.
    -der tod von babies "kostet" wesentlich weniger-emotionell, strukturell und im ökonomischen sinne-als der tod der mutter.

    sehr vermutlich wurden die mädchen von "helfenden frauen" (ohne wissen der geschwächten mutter)-relativ willkürlich getötet. die selektion bei den männern setzte später durch muskelkraft, psychische faktoren (tapferkeit etc.) ein.
    gesellschaften die ihre bevölkerungszahl nicht stabil hielten, litten hunger und waren krankheiten eher ausgesetzt.

    elaine.ihs.ac.at/~isa/diplom/diplom.html

    weißt du warum die bundesdeutsche gesellschaft die kindstötungslawine im
    jahre der weltmeisterschaft seriell singulär
    wahrnehmen möchte ?
    sind die alle mit henrico f. verwandt,
    keine angst ich will jetzt nicht beckmessern...das mit dem neuen schnitt ging ja fix...
  • Antworten » | Direktlink »