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Berlin (queer.de) - Das Kompetenznetz der Medizin HIV/AIDS (KompNet HIV/AIDS), einer vom Bund geförderten Forschungsgruppe steht derzeit unter Beschuss. Ihm wird Missbrauch mit sensiblen Patientendaten vorgeworfen. Das meldet das Onlineportal gay-web.de.
Um die Wirksamkeit von HIV-Therapien unter einheitlichen Methoden zu kontrollieren, hat der Verband aus Forschern, Wissenschaftlern und Kliniken in den vergangenen vier Jahren in einer Studie Daten von 14.000 HIV-Patienten gesammelt. Diese Patientendaten sind zur Auswertung in die Schweiz gegangen. Kritiker befürchten nun, das der Datenschutz nicht mehr gewährleistet sei, da die Werte zwar anonymisiert wurden, aber mit etwas Aufwand dennoch Rückschlüsse auf die jeweiligen Studienteilnehmer möglich seien. Die Weitergabe der Daten in die Schweiz sei zudem nicht durch die Vereinbarungen mit den Patienten gedeckt. (cs)



#1 Tux2006Anonym
  • 29.12.2006, 11:56h
  • Das passt doch. Genau nach den Vorstellungen eines Herrn Schäuble.
    Datenschutz? Wozu? Wer braucht so etwas? Wer sich auf den Datenschutz beruft, ist doch in den Augen des Herrn Schäuble ein potenzieller Terrorist. Denn wenn es nach Ihm ginge, würden die Rechner aller Bürger via Internet überwacht.

    Aber: Wer "nichts zu verbergen" hat, braucht sich auch keine sorgen zu machen.

    Allerdings hat der auch keine Ahnung von Grundrechten und selbstverständlich auch kein Leben mehr...
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#2 redforceAnonym