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New York (queer.de) - Die berühmte Stonewall Bar in der New Yorker Christopher Street wird im Februar neu eröffnet. In dieser Bar gab es im Jahr 1969 die Aufstände von Schwulen, Lesben und Transsexuellen gegen die schikanöse Polizei. Ein Ereignis, an das heute weltweit auf den CSD-Paraden erinnert wird.

Mit den derzeit laufenden Renovierungen durch die neuen Eigentümer, die bereits die nahe liegende Duplex Piano Bar managen, geht ein unrühmliches Kapitel der berühmtesten Homobar der Welt zu Ende. Die vorherigen Pächter waren nicht mehr in der Lage, die Miete zu zahlen. Sie hatten Ende der Achtziger Jahre das "Stonewall Inn" neu eröffnet, nachdem die Bar kurz nach den gewaltsamen Auseinandersetzungen 1969 geschlossen worden war.

Die zuletzt glücklosen Barbetreiber machten vor allem die Geschichtslosigkeit der gay Community für den Misserfolg verantwortlich. "Jüngere wissen gar nicht mehr, was hier passiert ist. Ältere scheren sich nicht um ihre Wurzeln." kommentierten sie. Die Nachbarschaft dagegen hatte sich häufiger wegen Lärm und Müll beschwert. (cw)



29 Kommentare

#1 RalfAnonym
  • 05.01.2007, 12:16h
  • Ich fand die Bar nur schmuddlig und zu teuer. Der Niedergang vieler dieser Lokalitätiten in NYC und anderswo (mir fällt sofort Berlin, Germany ein, wieso wohl??) und der Erfolg neuer Konzepte zeigen das auch das gewünschte Ghetto im Jahre 2007 ankommen muss.
    Ich gestehe es: mich nerven zu viele Heten im Lokal, aber auch zu viel Nouvelle Plüsch.

    Ralf
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#2 skydiverProfil
  • 05.01.2007, 12:28hStuttgart
  • Hätte es einen besseren Ort für ein "Schwules Museum" gegeben als die ehemalige "Stonewall Bar" in der Christopher Street in New-York, wo damals aus der "Stonewall Bewegung" 1969 die heutige Schwulen Bewegung entstanden ist (?!?)

    Man(n) muss nicht nach New-York fahren um festzustellen, wie unwissend gerade die jungen Schwulen sind, wenn es um die Entstehung des Christopher-Street-Day geht , und die politischen Forderungen die damit verbunden sind (...) Für die meisten Schwulen bedeutet Christopher Street Day heute ... Party bis zum abwinken (!!!)

    Schade eigentlich (...)
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#3 hwAnonym
  • 05.01.2007, 13:50h
  • Geschichtslosigkeit ?

    ...ja wirklich ein elend..aber uns aus dem elend zu erlösen,können wir nur selber tun.
    es rettet uns kein hö´hres wesen, kein gott, kein kaiser, noch tribun.
    unmündig nennt man uns und knechte, duldet die schmach nun länger nicht!
    in stadt und land, ihr arbeitsleute, wir sind die schwulste der partei´n.
    die müßiggnger schiebt beiseite! diese bar wird unser sein;
    unser geld sei nicht mehr der raben und der nächt´gen geier fraß!
    erst wenn wir sie vertrieben haben, dann scheint die sonn' ohn' unterlaß......
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#4 Axel BerlinAnonym
#5 Axel BerlinAnonym
  • 06.01.2007, 15:06h
  • @hw
    Der arbeiter will Speck, Brot, Bier und ein Auto.
    Den überwiegenden Teil der Arbeiter interessieren die Homorechte genausowenig, wie Gott und der Papst.
    Schwule Geschichtslosigkeit mit der Partei zu hinterfragen ist schwule Gesichtslosigkeit.
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#6 hwAnonym
#7 antosAnonym
  • 06.01.2007, 15:46h
  • hw, warum hast du denn den quasi-religiösen Weckruf "Auf, zum letzten Gefecht" ausgeblendet?
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#8 Axel BerlinAnonym
  • 06.01.2007, 20:05h
  • @hw
    Gesichtsloser = ein homosexueller Rheinland-Pfälzer, der beim Kampf um die gesellschaftliche Anerkennung der Homosexuellen vorrangig die ausschließliche Verwirklichung linker politischer Ziele verfolgt. (= milde Interpretation)

    www.kpoe.at/redout/Text/rosa1.htm
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#9 tux2006Anonym
  • 06.01.2007, 21:53h
  • @axelberlin: ".....ein homosexueller Rheinland-Pfälzer....." Ähm, etwa seb1983??

    ".... linker politischer Ziele...." Aber eigentlich doch nicht, oder ist er jetzt endlich vernünftig geworden?

    Achso, Du anscheinend auch. Wurde auch mal Zeit!
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#10 Axel BerlinAnonym
  • 07.01.2007, 12:28h
  • @tux2006 ich würde gerne vernünftig werden, wenn es außerhalb dieser Irrenanstalt, ein System gäbe, was freier, sozialer und stabiler ist, wie das, in welchem wir zur Zeit fristen.
    Meine Hoffnung stützt sich nunmehr auf die Raumforschung, endlich einen erdähnlichen Planeten zu entdecken, der noch unbefleckt von allen erd-politisch-religiös-ideologischen Vorstellungen ist.
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