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Hamburg (queer.de) - Achim-Helge Freiherr von Beust ist gestern im Alter von 89 Jahren in seiner Hamburger Wohnung an Herversagen gestorben. Der langjährige CDU-Bezirksbürgermeister von Wandsbek erregte 2003 bundesweit Aufsehen, als er seinen Sohn, den Ersten Bürgermeister Ole von Beust (CDU), in einem Zeitungsinterview outete. Der damalige Innensenator Ronald Schill hatte zuvor versucht, den Bürgermeister wegen einer angeblichen Liaison mit seinem Justizsenator Roger Kusch zu erpressen. Daraufhin entließ Beust Schill und gewann die darauf folgenden Neuwahlen mit absoluter Mehrheit. Über seine Homosexualität spricht Beust junior nicht öffentlich, da das eine private Angelegenheit sei. Der verstorbene Achim-Helge von Beust war nach dem Zweiten Weltkrieg Mitbegründer der CDU Hamburg und erster Landesvorsitzender der Jungen Union. Er galt über Parteigrenzen hinaus als äußerst liberal. "Mein Vorbild ist der Ritter, der für den Bettler seinen Mantel teilt", sagte er vor zwei Jahren in einer Rede. (dk)



21 Kommentare

#1 hwAnonym
  • 08.01.2007, 13:09h
  • "Mein Vorbild ist der Ritter, der für den Bettler seinen Mantel teilt"

    ...ja, das sind die sympathlinge in der cdu,
    dank solcher menschen konnte ritter überleben:

    "...Anschließend wurde er ins Zuchthaus Bruchsal verlegt, wo ein ihm bekannter Gefängniswächter, der früher der Zentrumspartei angehörte, die Haftentlassung des gesundheitlich stark angeschlagenen Ritter erwirken konnte..."

    de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Ritter
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#2 martinAnonym
#3 HerbertAnonym
  • 08.01.2007, 15:59h
  • ... wenn ich solche Kommentare zu einer Todesmeldung lese schäme ich mich zutiefst dafür, schwul zu sein !

    Vielleicht haben die Verfasser der o.g. Kommentrae ja selbst mal das zweifelhafte Glück, einen Angehörigen zu verlieren und dann solche Kommentare lesen zu dürfen.

    pfui Teufel !
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#4 hwAnonym
  • 08.01.2007, 16:26h
  • @ herbert

    ..ja solche und ähnliche bekam ich bei 3 angehörigen zu hören, die wir zu hause gemeinsam in den tod begleiteten.
    das lag allerdings daran, dass die weder
    bei der hj noch beim bdm waren und alle ihr leben riskierten für andere.
    gestorben wird zu haus wenn möglich.
    ich bin da schon richtig fit. bei wirklich guten bekannten helfe ich das mit zu organisieren.
    ist die richtung klar, ist alles nur eine frage der organisation.
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#5 HerbertAnonym
  • 08.01.2007, 16:48h
  • @hw .... erstmal schlau machen, dann posten:

    Es würde mich sehr wundern, wenn jemand, der mit einer halbjüdin verheiratet war bei der HJ gewesen wäre... seine Frau war es mit Sicherheit nicht

    Die Tatsache, dass Du selbst gelitten hast berechtigt Dich nicht mal entfernt, über den Tod eines hochangesehenen Hamburgers zu spotten.

    guckst Du hier:
    www.abendblatt.de/daten/2007/01/08/665026.html

    PS.... keineswegs will ich für einen Politiker in die Bresche springen...
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#6 hwAnonym
  • 08.01.2007, 17:06h
  • @ herbert

    ich habe noch keine sekunde gelitten, kann aber noch kommen.
    auch meine 3 angehörigen haben nicht gelitten, da sie sich über die veranstaltung
    staat ja nie illusionen machten. gelitten haben die erschossenen, euthanasierten und invaliden in der familie.im geiste dieser heiteren zuversicht durfte ich groß
    werden. war aber zufall.
    nie würde ich mich über einen anständigen hamburger, der zweimal im leben in der zeitung steht, lustig machen. ist das noch so ?
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#7 martinAnonym
  • 08.01.2007, 17:14h
  • ach herbert, das geht aber schnell bei dir mit dem schämen. ich hab übrigens dazu mundgeruch, aber ich hoffe das wirkt sich bei anderen ebenso homosexuell veranlagtem menschen nicht auch noch aufs selbstbewußtsein aus, zumal mein kommentar sich eigentlich nicht auf den tod von oles papa bezogen hat (wobei ich schon etwas verwundert war, auf diesem online forum davon zu lesen. nächste woche gibts wohl infos zu den gewichtsproblemen von george michael seiner cousine...). es ging vielmehr um mein verwundern in welche themenferne gefilde die kommentare gerne mal hingaloppieren. und jetzt haben wir schon wieder den salat und ich bin nicht ganz unschuldig. asche auf mein haupt (und eine pietätvolle träne für den schockierenden tod des 89-jährigen vater beust und dessen relevanz für sämtliche homos der welt, die nicht zufällig der bürgermeister von hamburg sind)!
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#8 Jochen61Anonym
  • 08.01.2007, 17:17h
  • Ich finde es ehrlich gesagt erbärmlich wie man über Verstorbene herhält. Das sind dann am Ende die gleichen Leute die in den Foren vom Amnesty oder human rights um den arme Sadam weinen nach dem Motto er war zwar ein Schlimmer aber das hat er nicht verdient.
    Mir persönlich ist von Beust lieber als Wowereit der eine ist halt eher der Partykönig der andere eher zurückhaltend und keiner hält irgendwas hinterm Berg.
    Was "affektiertes Verhalten" angeht demnach wären 97,8 % aller Briten schwul das gehört dazu in Norddeutschland und ich finde es absolut ok es ist ja nicht tuntig sondern wirkt immer wieder seriös.
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#9 tux2006Anonym
  • 08.01.2007, 17:47h
  • hm, mein vater ist auch schon seit 10 jahren tot. und? wurde da so ein zirkus veranstaltet??

    menschen sterben nun mal, das ist die natur.
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#10 madridEUAnonym
  • 08.01.2007, 18:23h
  • Unsere Eltern standen nie im öffentlichen Leben und es wurde ihnen bei ihrem Ableben deshalb auch keine gesonderte Aufmerksamkeit zuteil. Die Todesnachricht von Beusts Vater wird in diesem Forum wohl auch nur veröffentlicht, weil der Ole schwul ist wie Du und ich.
    Wer von uns hat sich nicht schon einmal dabei ertappt, mit Mitmenschen zu verkehren, die überhaupt nichts mit unseren politischen Vorstellungen zu tun haben ? Ja die wir sogar umgänglich und nett finden können ? Ich denke, dass wir uns zukünftig weitaus schwerwiegenderen
    Konflikten stellen müssen als uns über rechte oder linke Meinungen zu zerstreiten.
    Ich frage @tux und @hw, ob ich nun ein Abtrünniger bin?
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