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London (queer.de) – Erzbischof Rowan Williams, Anführer der rund 80 Millionen Mitglieder zählenden anglikanischen Kirche, hat erstmals in einem Fernsehinterview gesagt, dass die Kirchenspaltung wahrscheinlich nicht mehr aufzuhalten ist. Hauptstreitpunkt ist das Thema Homosexualität, seit die liberale US-Kirche 2003 den offen schwulen Gene Robinson zum Bischof von New Hampshire gewählt hat. Williams sagte in einer gestern im englischen TV-Kanal ITV ausgestrahlten Dokumentation, dass er seiner Ansicht nach die Kontrolle über die Situation verloren habe. "Weil ich ein normaler Sünder bin, bin ich nicht mehr Herr der Lage", so Williams. "Ich fürchte die Kirchenteilung, weil sie zu Bitterkeit und gegenseitigen Schuldzuweisungen führen wird." Vor allem konservative afrikanische Kirchen, die Homosexualität als Sünde ansehen, fordern die Abspaltung. Beim Anglikanertreffen nächsten Monat in Tansania haben Bischöfe aus Entwicklungsländern bereits angekündigt, die Chefin der US-Anglikaner, Katharine Jefferts Schorri, zu ignorieren. Die Konservativen um den nigerianischen Erzbischof Peter Akinola kritisieren die US-Kirche zudem, weil sie mit Jefferts Schorri letztes Jahr eine Frau zu ihrer Vorsitzenden gewählt hat. (dk)



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#1 hwAnonym
#2 ÜwchenAnonym
  • 08.01.2007, 14:16h
  • Spaltet euch doch alle bis zum gehtnichtmehr. Kirchen sind nicht gut für Religion.
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#3 MalteAnonym
  • 08.01.2007, 14:53h
  • "Vor allem konservative afrikanische Kirchen, die Homosexualität als Sünde ansehen, fordern die Abspaltung. Beim Anglikanertreffen nächsten Monat in Tansania haben Bischöfe aus Entwicklungsländern bereits angekündigt, die Chefin der US-Anglikaner, Katharine Jefferts Schorri, zu ignorieren."

    Ich bin immer wieder schockiert, wie ein Kontinent wie Afrika der arm ist, der weiß, was Rassismus ist, etc. so faschistisch sein kann.

    Haben die keine größeren Probleme als Liebe mancher Menschen?

    Ich glaube die afrikanischen Kirchen wollen das Land bewusst arm und dumm halten, damit sie weiterhin mächtig bleiben und nicht wie anderswo, wo mit Bildung und Wohlstand die Macht der Kirche beschnitten wurde.
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#4 DannyAnonym
  • 08.01.2007, 16:53h
  • Die meisten Kriege haben und hatten religiöse/kirchliche Hintergründe.

    Ich denke, das sagt doch alles.
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#5 www0815Anonym
  • 08.01.2007, 17:12h
  • Das schließt sich überhaupt nicht aus.
    Je ärmer, desto stärker ist oftmals auch der "Glaube" (die Kirchenbindung).
    Die Kirche muss in harten Zeiten eine harte Linie fahren. Der Mensch hat oft den Drang Dinge einfach zu machen.
    Homo = schlecht, hetero = gut; das ist doch einfach, oder nicht?
    Aber seien wir ehrlich, wir in Dtl. machen es zwar besser, aber auch noch nicht gut genug. Solange es hier immer ungleiche Bezahlung zwischen Mann und Frau gibt und Heterosexuelle immer noch besser angesehen sind als Homosexuelle, solange kann man auch hier noch nicht von Gleichstellung sprechen. Der merkwürdige katholische Einfluss (evangelische akzeptieren Homosexualität größtenteils) ist auch hierzulande deutlich zu spüren.
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#6 StarletAnonym
  • 08.01.2007, 22:17h
  • "Vor allem konservative afrikanische Kirchen, die Homosexualität als Sünde ansehen..."

    Wer Homosexualität als Sünde ansieht, muss auch Heterosexualität als Sünde ansehen! Sexualität ist Sexualität! Was man aus ihr macht, das wieder betrifft Homo- wie Heterosexuelle gleichermaßen. Aber leider haben manche Leute offensichtlich Tomaten vor den Augen.
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#7 Thommen, PeterAnonym
  • 09.01.2007, 13:27h
  • Die Sünde der Homosexualität besteht in der vermuteten, phantasierten, oder ausgeführten analen Penetration. In nichts anderem. Es ist himmelschreiend, dass Leute diese Sünde nicht zu bezeichnen wagen!
    Wegen so etwas eine Kirche zu spalten ist einfach lächerlich! So lächerlich wie alle diese Fundamentalisten auf der Welt!
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