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Wien (queer.de) - Die neu gebildete Große Koalition wird in Österreich keine Eingetragenen Partnerschaften einführen. Wie der Österreichische Rundfunk berichtet, scheiterte die Homo-Ehe am Widerstand der konservativen ÖVP, die fortan als Juniorpartner der sozialdemokratischen SPÖ in Wien mitregieren wird. Die Sozialdemokraten, die erstmals seit 2000 wieder den Bundeskanzler stellen werden, hatten vor den Nationalratswahlen im vergangenen Jahr eine weitgehende Gleichstellung von Schwulen und Lesben gefordert (queer.de berichtete). Statt Eingetragenen Partnerschaften sollen nun Ungleichbehandlungen in einzelnen Gesetzen gestrichen werden, gaben die Verhandlungsführer heute bekannt. Die Grünen kritisierten, dass die Sozialdemokraten damit auf die ÖVP-Linie eingeschwenkt seien. Der designierte Kanzler Alfred Gusenbauer und die SPÖ hätten "österreichische Lesben und Schwule verraten und verkauft", so die grüne Gleichstellungssprecherin Ulrike Lunacek. Bei den Nationalratswahlen am 1. Oktober 2006 lag die SPÖ mit 35,3 Prozent völlig überraschend knapp vor der ÖVP, die zuvor in einer Koalition mit dem nationalkonservativen BZÖ regiert hatte. (dk)



11 Kommentare

#1 MalteAnonym
  • 08.01.2007, 14:59h
  • Von der ÖVP (dem österr. Gegenstück zur deutschen CDU / CSU) erwartet man nichts anderes. Aber dass die SPÖ (obwohl sie stärker gewählt wurde) da mitmacht (und damit ihr Wahlversprechen bricht), zeigt, dass die österreichischen Sozialdemokraten auch nicht besser sind als die deutschen.
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#3 Georg FalkenhagenAnonym
  • 08.01.2007, 16:46h
  • Wer hat uns auch in der Alpenrepublik verraten? Sozialdemokraten! Es ist zum Kotzen...
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#4 wolfgangAnonym
#5 azzuroAnonym
  • 08.01.2007, 19:30h
  • Na ja die Österreicher????

    In Österreich gibt es offenbar keine Lesben und Schwule.Typisch.
    Wie sagte schon Helmut Schmidt : "Die Österreicher glauben doch heute noch, dass Hitler ein Deutscher war und Beethoven ein Österreicher.
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#6 tux2006Anonym
  • 08.01.2007, 19:52h
  • @azzuro: Hm, kann ich nicht genau so wiedergeben, war noch nie in Österreich. Kenne auch Österreicher nur aus dem Fehrnsehen. Ansonsten auch nur ihre Homosexuellenfeindliche Gesetzgebung. Letztere soll sich ja inzwischen auch geändert haben.

    Im Bezug auf A.H. fällt mir noch dies ein:
    www.meinfuehrer-derfilm.de

    Totale Verarschung! Macht Ihn Lächerlich! Nur ein Beispiel: Stell dir Adolf Hitler in einem Pissgelben Trainingsanzug vor;-)
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#7 BebeAnonym
  • 08.01.2007, 20:05h
  • Schade, daß die Schwulen und Lesben, die die SPÖ deswegen gewählt haben, ihre Stimmen nicht zurückfordern können.

    Aber es ist immer dasselbe mit der Politik...
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#8 SkifreakAnonym
  • 08.01.2007, 21:02h
  • Damit hat sich einmal mehr unter Beweis gestellt,was von sozialdemokratischer Politik zu halten ist.Schade nur ,daß immer noch soviele von uns wegen der schönen Worte hinter denen leider keine Taten stecken rot wählen
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#9 gerdAnonym
  • 09.01.2007, 00:00h
  • Nun mal ganz langsam...

    Hätte es in Österreich zur Rot/Grün von den Mehrheiten gereicht, dann wäre auch die Eingetragene Lebenspartnerschaft in Österreich eingeführt worden; wie sie in den benachbarten Ländern Schweiz, Deutschland, Tschechien und Slowenien bereits gesetzliche Realität ist. Die Sozialdemokraten hätten dann "mitgemacht".

    Es ist nicht die Schuld der Sozialdemokraten, das in Österreich nichts passieren wird, sondern es ist die Schuld der ÖVP. Es war klar, dass die ÖVP sich bei der Einführung der Homo-Ehe sperren wird.

    Freuen wir uns erstmal über die Schweiz, wo es seit 1. Januar möglich ist und schauen wir nach Italien, was dort dieses Jahr passiert. Dort stehen die Chancen gut.

    Also anstatt auf die Sozialdemokraten zu schimpfen, sollte noch stärker den Konservativen das "Wasser abgegraben werden", damit es dann für Rot/Grün in Österreich reicht.
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#10 shadowAnonym
  • 09.01.2007, 08:40h
  • Jetzt meldet sich mal ein Österreicher zu Wort…

    Die SPÖ hat vor den Wahlen damit geworben, u.a die eingetr. Partnerschaft für gleichgeschl. Beziehungen einzuführen - genauso die Grünen. Die Wahlen gingen leider sehr knapp für die SPÖ aus, weshalb sie sofort mit Koalitionsverhandlungen mit der ÖVP begonnen haben...leider war die SPÖ in diesen Verhandlungen viel zu nachgiebig - nicht nur in der Frage um die eingetr. Partnerschaft, sondern auch bei den Studiengebühren, Euro-Fighter Kauf und vielen anderen Themen.
    Meiner Meinung liegt das vor allem daran, dass die SPÖ unbedingt eine stabile Regierung machen wollte - und mit der ÖVP als Partner haben sie eine relativ starke Regierung, solange sie sich nicht zu sehr voneinander entfernen - was schwierig ist, denn die beiden Parteien haben schon eine komplett andere Grundhaltung... Außerdem war die ÖVP von Anfang an nicht dazu bereit, Kompromisse einzugehen – die SPÖ hat sich viel zu schwach gezeigt (als ob sie ohne die ÖVP aufgeschmissen gewesen wären) und die ÖVP hat das (logischerweise) ausgenützt.
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