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Unkonventionell und subtil greift die neue TV-Serie "Verrückt nach Clara" das Lebens- und Liebesgefühl von Berlin Mitte auf, nach dem Motto "Alles geht". Da kann sich auch mal ein schwuler Mann in eine Frau verlieben.

Von Carsten Weidemann

Die Story: Die Journalistin Clara (Julia-Maria Köhler), 29, lebt in Berlin. Sie teilt sich die Wohnung mit ihrem besten, schwulen Freund Paul (Sascha Göpel). Beide arbeiten beim gleichen Gesellschaftsmagazin. Clara schreibt eine eigene Kolumne, Paul kümmert sich um die Finanzen. Den Kollegen geben sie vor, ein Paar zu sein: Clara, damit nicht jeder erfährt, dass sie Single ist. Paul, weil niemand wissen soll, dass er homosexuell ist. Als Clara wieder einen Mann (Sebastian Ströbel) kennen lernt, scheint es zwischen den beiden zu funken. Doch nach dem ersten Rendezvous holt sich Clara eine peinliche Abfuhr. Sie ist so verzweifelt, dass sie Paul angetrunken ihr Herz ausschüttet. Aus den Trost spendenden Umarmungen werden Zärtlichkeiten, die in einer gemeinsame Nacht enden...

Deutschlands Journalisten sind von der neuen ProSieben-Serie bereits überzeugt: Die Serie um den "umschwärmten Großstadtsingle" ("TV Movie") ist ein "frecher Mix aus "Verliebt in Berlin" und "Sex and the City" ("TV Spielfilm"). "Clara umarmt das Leben mit beiden Händen und einige Männer gleich mit ("TV Today"), und "stern tv" schwärmt: "Der schönste Grund, warum man die Serie keinesfalls verpassen sollte, ist Titelheldin Clara, gespielt von Julia-Maria Köhler". Und besonders teamworx-Chef Nico Hofmann ist von seiner Neuentdeckung verzaubert: "Ihre Direktheit, ihr Charme, ihr Witz und ihre feine Erotik hat uns alle begeistert!"

Produziert wird die achtteiligen Dramedy "Verrückt nach Clara" von teamWorx, Produzenten sind Nico Hofmann und Ariane Krampe ("Die Luftbrücke"). Regie führen Sven Bohse und Anja Jacobs.

"Verrückt nach Clara" ab 11. Januar 2007, um 20.15 Uhr auf ProSieben

09.01.2007



18 Kommentare

#1 HampiAnonym
  • 09.01.2007, 14:04h
  • mal eine Frage, die sich mir angesichts einer TV-Serie "schwuler Mann verliebt sich in eine Frau" stellt: Liege ich richtig, dass dies einen wunden Punkt zumindest in der schwulen Community treffen würde, dass ein schwuler Mann der sich in eine Frau verliebt, als "Abtrünniger" geächtet und verachtet wird? Ok, es ist ja nur eine TV-Serie, und vielleicht gibt es so was in der Realität gar nicht, weil einmal schwul=immer schwul? Klärt mich mal bitte auf!
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#2 martinAnonym
  • 09.01.2007, 14:53h
  • wieder mal ne geschichte direkt aus dem leben – single-weibchen und verständnisvoll-homo müssen aus angst vor den intoleranten kollegen bei einem berliner society-blättchen verheimlichen, dass sie single und homo sind. die armen, sind doch im bereich medien und dort besonders in der hauptstadt die homophobie und genauso übergriffe auf alleinstehende karrierefrauen am unbarmherzigsten. spritzen sich die autoren mehrmals täglich klebstoff, oder wie kommt man auf so einen geistigen dünnpfiff? naja, die anversierten 12-jährigen zahnspangenträgerinnen werden sich schon nicht dran störn.
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#3 madridEUAnonym
  • 09.01.2007, 16:45h
  • @hampi: Lass Dich nur nicht einlullen. TV-Sender, besonders die privaten, erlangen ihre Einschaltquoten wohl nur, wenn sie Konzessionen an den Hauptstrom machen. Na sicher hatten viele von uns schon mal ´ne Frau im Bett und man sieht das ziemlich gelassen in "unseren" Kreisen, die Du ja nicht frequentierst. Ob das aber reicht, sie dann zu lieben, zu heiraten und Kinderchen mit ihr zu zeugen, darf bezweifelt werden. Richtig "abtrünnig" wird sicher kaum einer von uns.
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#4 We**loveAnonym
  • 09.01.2007, 16:53h
  • Mir scheint es so, als ob DAS wieder eine Story ist, nach der man einen Schwulen umerziehen kann. Also quasi eine "Homo-Umerziehungs-Serie"... Wer gibt mir recht??
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#5 Alles nur geklaut?Anonym
  • 09.01.2007, 17:02h
  • Der Creator von Queer as Folk hatte vor Jahren mit Bob & Rose eine ähnliche Serie gemacht. Diese war wundervoll, weil sie Neuland betreten hat. Das hier klingt nach einem Abklatsch..

    Aber ich würde allen hier raten, sich die Sache anzuschauen, bevor man losmotzt.....

    Hier gibt es mehr Informationen über Bob & Rose

    www.tvdvdreviews.com/bobrose.html
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#6 wolfAnonym
#7 joshAnonym
  • 09.01.2007, 18:09h
  • für mich ist das verf***ter nazikram, weil es immer hintergründig um so ein umerzeihungsmüll oder der schwule als die nette tunte von nebenan geht. warum nicht sowas wie "gone but not forgotten" oder ne rein schwule komödie möglichst auch ohne alibi aids toten etc.
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#8 seb1983
  • 09.01.2007, 18:17h
  • Wenn ein Schwuler mit einer Frau im Bett landet dann wird das im Freundeskreis und gegenüber sich selbst wohl eher als Erfahrung eingestanden als wenn ein Hetero mit einem anderen typen im Bett landet.
    "Geächtet" wurde da noch keiner den ich kenne :-))
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#9 DavidAnonym
  • 09.01.2007, 19:07h
  • @ Hampi:
    Schon mal den Begriff "Bisexualität" gehört?
    Sowas soll es in beiden Richtungen geben...
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#10 hampiAnonym
  • 09.01.2007, 19:25h
  • @seb1983: Hmm,gibst Du mir mal nen Tipp wie ich nen Hetero-Typ ins Bett kriegen würde??? Du weisst ja inzwischen dass ich in meinen sexuellen Fantasien nur auf "richtige" Hetero-Kerle stehe (...was durchaus therapiebedürftig ist, absolut einverstanden!). Meine bisherigen "Aktionen" in diese Richtung endeten ja wie bereits früher beschrieben in absoluten Peinlichkeiten, weshalb ich nach wie vor auf dem Trockenen sitze....leider bin ich nicht so vermögend, dass ich mir, wie mir jemand hier bei queer geraten hat, jederzeit einen Hetero-Stricher leisten könnte (...ist sowas ausserdem nicht sehr gefährlich, wenn man an Herr Mooshammer aus München denkt, der musste ins Gras beissen weil ihn ein Hetero-Stricher mit einem Kabel in der Mooshammer-Villa erdrosselt hat...)
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