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Der Fotokünstler Francois Rousseau war schon wieder in der Welt unterwegs und hat diesmal Station in der Südsee gemacht.

Von Christian Scheuß

Francois Rousseau ist ein Weltenbummler. Von Frankreich aus zog er in den vergangenen Jahren mal in die USA, mal nach Asien, mal nach Brasilien und jetzt in die Südsee auf die Insel Tahiti. Er ist bei seinen Reisen weniger an Architektur interessiert oder an touristischen Sehenswürdigkeiten. Seine Neugier gilt den Orte, an denen sich junge trainierte Männer treffen, um zu trainieren. Boxschulen, Sportplätze oder Trainingshallen. Dort findet er die Männer, die er mitunter fragt, ob sie nicht Interesse hätten, für ihn Model zu stehen. Für eine Inszenierung seiner überbordenden visuellen Fantasien.

So hatte er vor drei Jahren aus den Männern der französischen Rugby-Nationalmannschaft begehrenswerte Sexobjekte im wunderbaren Fotoband "Dieux du Stade" gemacht. Im vergangenen Jahr hat er mit hübschen Männern auf Brasiliens Straßen eine hocherotische Version des Lebens Christi in Szene gesetzt (Amor Causa). Und jetzt steht sein neuestes Foto- und Videoprojekt kurz vor der Vollendung. Mit "Ora" hebt er die Männer von Tahiti in den Olymp. Scheinbar alltägliche Szenen zeigt Rosseau, die aber bis ins letzte Detail inszeniert, ausgeleuchtet und von seiner Dramaturgie beherrscht sind. Die dunkelhäutigen Naturburschen verschlagen einem beim Anblick den Atem. Im Internet ist bereits ein Trailer zu sehen für das Fotoprojekt, das bald erscheinen wird.

10.11.2007



28 Kommentare

#1 seb1983
#2 BobACAnonym
#3 SaschaAnonym
  • 20.01.2007, 00:45h
  • Ja, seb1983 wäre überrascht, wie viel offener viele Männer in tropischen Ländern (ich kann aus eigener Erfahrung hier das Beispiel Brasilien nennen) mit dem Thema Homosexualität umgehen als im ach so fortschrittlichen und liberalen Deutschland...
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#4 Axel BerlinAnonym
  • 20.01.2007, 15:35h
  • @sascha
    Warum lebst Du weiterhin in Deutschland?
    Wenn mir das Land und die Menschen nicht gefielen, würde ich auswandern.
    Große Revolutionäre bekämpfen die Diktatur in ihren Heimatländern meistens aus dem Exil.
    Wer das Tourismusland Brasilien mit der Bundesrepublik vergleicht, hat sicher im richtigen Leben auch Probleme damit, Kartoffeln von Bananen zu unterscheiden.
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#5 SaschaAnonym
  • 24.01.2007, 02:11h
  • @Axel Berlin:

    Oh, da habe ich offenbar jemanden tief in seinem "Nationalstolz" verletzt. Zugleich offenbarst du neben deinem Hang zum Neoliberalismus auch noch die unschöne Eigenschaft, auf andere Länder und Kulturen herabzuschauen und sie als "Tourismusländer" abzustempeln, nur weil sie - nach deiner Lesart wohl auf Grund ihrer selbstverschuldeten Minderwertigkeit - überwiegend nicht auf der Sonnenseite der neoliberalen Globalisierung stehen.

    Als jemand, der zwei Jahre in diesem kulturell und menschlich extrem reichen und vielfältigen Land verbracht hat, kann ich dir nur sagen: Du täuschst dich auf ganzer Linie. Aber bei jemandem, der von unterlegenen Ländern nichts anderes mitbekommt als das, was in neoliberalen Propagandablättern steht oder über den Horizont des ClubMed hinausgeht, sollte einen das ja nicht wundern.

    Für alle anderen: Es kann durchaus sinnvoll und bereichernd sein, auch von und mit den Menschen in einem so genannten "Entwicklungs-" bzw. "Tourismusland" etwas zu lernen!
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#6 hwAnonym
#7 Axel BerlinAnonym
  • 25.01.2007, 00:34h
  • @sascha
    Neoliberale Globalisierung?
    Welche gibt´s da noch?
    Die sozialistische Globalisierung?
    Ich wünsche mir, diese würde wenigstens als kontinentale Teilglobalilsierung in Südamerika funktionieren. Das ist mein ehrlicher Wunsch.
    Was hast Du gegen Nationalstolz. Den haben doch die Brasilianer auch.

    @hw
    haferschleim hilft bei dir auch nicht.
    Versuch´s mal mit Hefebrei. Da gehst auch schön auf.
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#8 joshAnonym
  • 25.01.2007, 06:44h
  • @axel berlin
    grosse revolutionäre sind meist wie grosse kartoffeln, schwer verdaulich. jedoch helden stehen meist mit dem rücken zur wand, was jedoch nicht heisst das sie sich anpassen. sie kämpfen jeden tag, da wo sie stehen.
    nationalstolz? unfug. man kann auf irgendwas stolz sein, was man selbst geleistet hat. deine zugehörigkeit zu dieser nation ergibt sich aus reinem zufall, worauf bist du stolz? das ist doch nur verkappter neokolonialismus.
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#9 Axel BerlinAnonym
  • 25.01.2007, 13:02h
  • @josh
    ich denke,dass diese Leute, die hier ständig ihre alten linken Parolen vom Stapel lassen keine Helden sind. Sie stehen auch nicht mit dem Rücken zur Wand sondern immer noch mit dem Wanst zum Fressbüffet. Es beinhaltet keine Gefahr, in einer Demokratie zu sagen, was einem nicht gefällt.
    Da sehe ich vielmehr eine Gefahr für Demokraten, in Staatssystemen, wie von Leuten des Formats Sascha propagandiert, seine Meinung zu äußern.
    Ich stehe nicht für Neoliberalismus sondern für die soziale Marktwirtschaft.
    Die Menschheitsgeschichte beweist, dass es auf Erden nie das Paradies gab, wo einem die gebratenen Vögel ins Maul fliegen. Ja es gab immer Zeiten, in welchen die Menschen mehr Kraft zum Überleben aufwenden müssen. Mal erlebt diese Kultur ihre Blütezeit und mal eine andere.
    Auf was ich stolz bin? Ich bin stolz auf die Bundesrepublik, in welcher ich jeden Tag durch meine Arbeit zum eigenen und zum Wohlstand des Landes beitrage.
    Ich bin stolz auf die Demokratie. Ich bin stolz auf die Tradition der Denker und Dichter dieses Landes und bin auch bereit, Verantwortung für das dunkle Geschehen in der Vergangenheit zu übernehmen.
    Ich bin kein Neokolonialist, sondern für die Selbstbestimmung der Völker und gegen die Ausbeutung der Dritten Welt durch Wirtschaftskonzerne.
    Ich bin nicht grundsätzlich für Globalisierung, sondern bin auch überzeugt, wenn diese Länder in der Existenz bedroht, dass dann nationale Schutzmaßnahmen, sofern möglich, ergriffen werden können ja aus sozialen Gründen notwendig werden.
    Zwei Jahre in Brasilien zu leben, kann auch nur im Rahmen der Globalisierung erfolgen.
    Bestimmte Leute sollten sich abgewöhnen, nur die für sie angenehmen Seiten der Weltentwicklung zu favorisieren.
    Ich bin stolz darauf, dass in diesem Land der grösste Bevölkerungsteil nicht so kindlich egoistisch denkt, wie mancher Altkommunist in diesem Forum.
    Ich bin stolz darauf, dass sich das zwanghafte mauergeschütze Paradies
    aufgelöst hat.
    Ich bin stolz darauf, dass nunmehr linke schwule Großmäuler auch mit ihrem Lebenspartner eine gemeinsame Wohnung beziehen können usw. usw.
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#10 hwAnonym