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Washington (queer.de) - Junge Amerikaner, die sogenannte "Generation Next", sind optimistischer und toleranter als ihre Vorgänger in den 80er Jahren, die "Generation X". Das ist das Ergebnis einer Studie des Pew Research Center in Washington. So ist eine knappe Mehrheit der 18 bis 25-Jährigen für die Öffnung der Ehe, während fast zwei Drittel das Adoptionsrecht für Schwule und Lesben befürworten. Die Älteren lehnen beide Forderungen ab. Im Gegensatz zur "Generation X", die während der Amtszeit des Republikaners Ronald Reagan aufwuchs, tendieren sie eher zur demokratischen Partei. Allerdings nutzen sie ihr Wahlrecht auch weniger. Neben dem Thema Homosexualität sind die jungen Amerikaner auch in anderen sozialen Fragen wie Einwanderung oder dem Thema Rasse toleranter als die Reagan-Kinder: So fand unter jungen Weißen Ende der 80er nur knapp über die Hälfte interrassische Verabredungen in Ordnung – jetzt sind rund neun von zehn dieser Ansicht. Ferner sind die Jugendlichen optimistisch, einen gut bezahlten Job zu finden. 64 Prozent meinen, sie lebten in aufregenderen Zeiten als die vorhergegangene Generation. Kritisch beurteilte die Studie, dass drei von vier 18- bis 25-Jährigen glauben, sie hätten mehr Sex als die Generation X. Zwei Drittel sagen zudem, es gebe mehr Komasaufen und Konsum illegaler Drogen unter jungen Amerikanern. Zudem denken 69 Prozent, ihre Generation würde mehr auf Gewalt zurückgreifen als noch vor 20 Jahren. (dk)



42 Kommentare

#1 SvenAnonym
#2 Sascha N.Anonym
  • 11.01.2007, 13:29h
  • Diese Studie kann auch nur diejenigen überraschen die in den USA den Abgrund des Bösen sehen.
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#3 OlafAnonym
  • 11.01.2007, 13:38h
  • Insgesamt sind das ermutigende Zahlen. Zumindest ist Amerika nicht das Reich des Bösen, für das es viele halten, sondern entwickelt sich zum Positiven. Zum Glück!
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#4 hwAnonym
#5 dogay3bmAnonym
  • 11.01.2007, 16:40h
  • Alles in allem kann man sehen, dass die volksverdummenden und abfälligen Ansichten von Ronald Reagan die jungen Menschen von heute nicht mehr beeinflussen können wie die Menschen von damals. :-)

    In der "Neuen Welt" weht ein neuer Wind :)
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#6 Axel BerlinAnonym
  • 11.01.2007, 20:57h
  • Koma-Saufen ist doch gut. Das gab´s im Sozialismus auch. Diktaturen haben immer eine gemeinsame gesellschaftliche Freizeitbeschäftigung.
    Oder sind es etwa die vielen unerträglichen Wohltaten der Systeme, welche die Bevölkerung zum Trance verleiten.
    Fragen wir unsere Funktionäre.
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#7 tux2006Anonym
  • 11.01.2007, 22:34h
  • @dogay3bm: Diese Sprüche, von denen Du sprichst, zeichnen aber so ziemlich jeden Republikaner aus. Schau Dir einfach mal die derzeitige Regierung an, die nun nichteinmal mehr im Senat & Repräsentantenhaus die Mehrheit haben.

    Das kommt nunmal davon, wenn man sein Volk über die wahren Hintergründe einer Weltherrschaftspolitik belügt.

    michaelmoore.com
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#8 madridEUAnonym
  • 12.01.2007, 10:10h
  • Es kommt immer darauf an, von welchem Blickpunkt aus man ein Land mit seinem System betrachtet. Ich habe die USA von Norden nach Süden bereist und würde mich nicht für den "American Way of Life" entscheiden, ohne die Amis pauschal zu
    hassen. Überhaupt kann ich extreme Ideologien immer weniger ertragen, ganz gleich, aus welcher Ecke sie kommen. Schade nur, dass man hier in 10 Zeilen nicht über sehr interessante Beispiele aus dem Leben berichten kann,um den Teilnehmern einen besseren Einblick in unsere Persönlichkeiten zu geben. @axel-berlin: Der letzte Satz geht an Deine Adresse !
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#9 Sascha N.Anonym
  • 12.01.2007, 11:55h
  • Aber madridEU... du lebst doch bereits den "American Way of Life" (mehr oder weniger) - genau wie ich und jeder andere hier...und das ist auch gut so

    @tux2006
    Die US-Regierung kann niemals eine Mehrheit im Kongress haben weil der Kongress nun mal nicht die Regierung ist. In den USA sind Regierung und Parlament streng getrennt - anders als in Deutschland.
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#10 hwAnonym
  • 12.01.2007, 12:37h
  • @ Sascha N

    kannst du deine vorstellung vom "way"
    mal erläutern, damit ich mir unter
    "mehr oder weniger" was vorstellen kann ?
    dann weiss ich, ob das auch gut so ist.
    was mir zu denken gibt:

    Von 100.000 Menschen sind durchschnittlich 714 in amerikanischen Gefängnissen.
    Gefolgt werden die Vereinigten Staaten von Russland, wo im Durchschnitt 550 von 100.000 Menschen in Gefängnissen festgehalten werden, sowie von Weißrussland (532 pro 100.000) und Turkmenistan (489 pro 100.000).
    (Zahlen: Internationalen Zentrums für Gefängnisstudien am Londoner King’s College )
    In absoluten Zahlen:
    USA 2.09 Mill.
    China 1.55 Mill.
    Russia 0.76 Mill
    Das hat doch gesamtgesellschaftliche Ursachen ?
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