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Philadelphia (queer.de) - New Jerseys Justizminister Stuart Rabner hat klargestellt, dass Pfarrer nicht gezwungen werden können, schwule und lesbische Paare zu trauen. Der US-Bundesstaat hat erst im Dezember die Einführung von Eingetragenen Partnerschaften beschlossen (queer.de berichtete). Staatsangestellte wie Bürgermeister sind auch nicht verpflichtet, Ehen oder Eingetragene Partnerschaften zu beurkunden. Bieten sie aber an, heterosexuelle Paare zu trauen, müssen sie das auch homosexuellen Paaren tun. Für Pfarrer, die im Bundesstaat rechtmäßige Ehen schließen dürfen, gilt diese Pflicht allerdings nicht. "Es gibt kein Gesetz, das Geistliche zwingt, Eingetragene Partnerschaften zu schließen, falls das ihren religiösen Glaubensgrundsätzen zuwider läuft", so Rabner. Die regionale Homogruppe Garden State Equality unterstützt die Ansicht des Ministers. Wichtig sei, dass Staatsbedienstete Homo-Paare gleichbehandeln müssen. Kirchen könnten "Zeremonien anbieten oder auch nicht", so Gruppensprecher Steven Goldstein. "Das war schon immer das Credo der nationalen Bewegung zur Ehe-Gleichheit". Eingetragene Partnerschaften dürfen ab dem 19. Februar beantragt werden; nach einer Wartefrist von 72 Stunden können dann die ersten Homo-Ehen des Bundesstaates geschlossen werden. (dk)



#1 Georg FalkenhagenAnonym
  • 12.01.2007, 13:31h
  • "Staatsangestellte wie Bürgermeister sind auch nicht verpflichtet, Ehen oder Eingetragene Partnerschaften zu schließen. Bieten sie aber an, heterosexuelle Paare zu ehelichen, müssen sie das auch homosexuellen Paaren trauen."

    Huch! Da ist wohl sprachlich etwas verunglückt, liebe Redaktion. Ich würde es lieber so formulieren:

    "Staatsangestellte wie Bürgermeister sind auch nicht verpflichtet, Ehen oder Eingetragene Partnerschaften zu BEURKUNDEN. Bieten sie aber an, heterosexuelle Paare zu TRAUEN, müssen sie das auch BEI homosexuellen Paaren TUN."

    Nüscht für ungut, aber sonst gibt eure Meldung doch einen etwas schrillen Sinn. Diesen Leserbrief bitte nicht veröffentlichen, ich will euch schließlich nicht bloßstellen. Schönes Wochenende!

    Euer Georg
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