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  • 12. Januar 2007, noch kein Kommentar

Haledon (queer.de) - Ein schwuler Polizist aus dem US-Bundesstaat New Jersey soll 450.000 Dollar (350.000 Euro) erhalten, weil er nach seinem Coming-out von Kollegen diskriminiert wurde. Das berichten die "Herald News". Der Stadtrat muss die außergerichtliche Vereinbarung noch absegnen; danach zahlt die Stadt dem Beamten James Len 30.000 Dollar, den Rest bringt die Versicherung auf. Die Auseinandersetzung begann bereits 2002, als Len eine bereits versprochene Beförderung zum Oberkommissar nach Bekanntwerden seiner Homosexualität nicht erhielt. Den Gerichtspapieren zufolge änderte sich das Betriebsklima. Er sei wiederholt von Kollegen beleidigt worden. So sei er beispielsweise über den Polizeifunk mit den Worten "Homo, Homo, Homo" gerufen worden. Als er sich über das Vorgehen beschwerte, verweigerten seine Vorgesetzten eine Untersuchung. Stattdessen seien seit dem Coming-out gegen den vorher unbescholtenen Beamten 14 Disziplinarverfahren gegen ihn eingeleitet worden. Der Einigung zufolge müssen nun sämtliche negativen Einträge aus Lens persönlichen Akte gestrichen werden. Ferner müsse er bei zukünftigen Beförderungen berücksichtigt werden. (dk)