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San Francisco (queer.de) - In San Francisco ist am vergangenen Wochenende eine neue Kampagne gegen den Gebrauch der Droge Crystal Meth in der schwulen Szene gestartet worden. Mit dabei sind acht Pornostars.

Obwohl Statistiken zuletzt zeigten, dass der Konsum des synthetischen Rauschstoffs in der Gay Community zurück gegangen ist, sieht man noch immer eine große Aufgabe in der Aufklärung über Wirkung und Risiken der Droge. Die Gesundheitsinitiative "Stonewall Project" hat deshalb die Kampagne "Hot Sex Without Crystal? Hell Yes!" (Heißer Sex ohne Crystal? Zur Hölle, ja!) entwickelt. Dazu wurden zunächst ganzseitige Anzeigen in den schwulen Hochglanzmagazinen geschaltet, in der schwulen Szene rund um die Castro Street hängen zudem Plakate. Darauf sind die Pornomodels zusammen in der Gruppe abgelichtet.

"Ich selbst war Augenzeuge der Wirkung von Crystal Meth bei Freunden", berichtet zum Beispiel Darsteller Matt Cole. "Und ich habe oft die Beschränktheit unserer Möglichkeiten erlebt, wenn jemand auf Droge ist." Cole gibt offen zu, wegen anderer Drogen in der Vergangenheit Probleme gehabt zu haben.

Crystal Meth wird gerne genutzt, um sich aufzuputschen und das sexuelle Erleben zu steigern. Dabei steigt aber auch die Risikobereitschaft, sich auf Spielarten einzulassen, die ein mögliches gesundheitliches Risiko in sich bergen. Das "Stonewall Project" will mit der Kampagne mitteilen, dass man auch ohne Crystal "high" sein und Ekstase erleben kann. Eine Website klärt zudem über die Wirkungen und Risiken auf. (cw)