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Auf Pro Sieben startet die dritte Staffel der amerikanischen Homo-Soap.

Von Dennis Klein

In den USA ging die dritte Staffel der schwulen Pay-TV-Serie "Queer as Folk" bereits vor knapp vier Jahren über den Äther. Bei uns ist sie erst jetzt zu sehen, zwar im Free-TV-Kanal, aber zu nachtschlafender Stunde. Pro Sieben strahlt die Geschichten um ein schwulen Freundeskreis in Pittsburgh (US-Bundesstaat Pennsylvania) jeweils montags kurz nach Mitternacht aus.

Echte Fans werden die jetzt ausgestrahlten Folgen wohl schon kennen, immerhin gibt es schon seit 2004 einen DVD-Box (mit Regionalcode 1) zu kaufen. Für alle anderen wird es aber spannend: Der hübsche und erfolgreiche Brian (Gale Harold) bekommt eine ernste Sinnkrise, als ihn sein junger Freund Justin (Rand Harrison) verlässt. Er muss sich dafür so einiges an Kritik von seinen Freunden anhören lassen. Doch der Haupthandlungsstreifen in dieser Staffel ist die Aussicht auf die Wahl eines homophoben Bürgermeisters, der das Leben unserer Helden zur Hölle machen will. In dieser Staffel geht es teilweise recht düster zu. Viele der Charaktere brechen unter großem Druck zusammen – aber raffen sich auch wieder auf, teilweise dank etwas unglaubwürdiger Zufälle. Die inzwischen lieb gewonnenen Regeln der Seifenoper bleiben also auch hier bestehen. Dennoch versucht die Serie auch weiterhin, ein glauwürdiges Bild von Großstadtschwulen zu vermitteln. Da macht es nicht viel aus, dass die meisten Figuren in einer halben Staffel mehr schwule Klischees erfüllen als einer Kölner Szene-Schlampe.

"Queer as Folk", das inzwischen in den USA nach fünf Staffeln das Zeitliche segnete, brachte dem Pay-TV-Sender Showtime viel Renommee gerade unter Schwulen ein. Eine derartig unmaskierte Darstellung Szene-Lebens hat es im US-Fernsehen noch nie gegeben – und da für den Sender nicht wie beim Free-TV strikte Jugendschutzbeschränkungen gelten, konnte Showtime auch bewusst provozieren. Einen Boykottaufruf konservativer Christen musste und muss der Sender nicht fürchten, da sein sonstiges Programm ohnehin nicht dem Weltbild der Fundis entspricht. So hat Showtime auch eine hervorragende Serie über eine Hausfrau im Programm, die sich nach dem Tod ihres Mannes als Vorstadtdealerin durchschlagen muss – und dabei auch noch positiv dargestellt wird ("Weeds").

Im US-Pay-TV sind so in den vergangenen Jahren viele innovative Serien entstanden – und das gerade auch mit schwulen und lesbischen Figuren. Der finanzstarke Showtime-Konkurrent HBO gab die Richtung Ende der 90er Jahre "Sex and the City" vor, in der auch ganz selbstverständlich die Datingprobleme von Großstadtschwulen dargestellt wurden. In "Six Feet Under" erzählte der Sender von 2001 bis 2005 die Geschichte eines Bestattungs-Familienbetriebs – und auch vom Auf und Ab der Beziehung des schwulen Mitinhabers David. Showtime konzentrierte sich mit zwei Serien auf die Homo-Zielgruppe und kopierte zuerst die englische Serie "Queer as Folk" - während es die Briten allerdings bei zehn Folgen beließen, produzierten die Amerikaner 83. Im Zuge des Erfolges kam 2004 noch die lesbische Hochglanzserie "The L Word" hinzu, die derzeit in der vierten Staffel läuft. Pro Sieben zeigte vergangenes Jahr die erste Staffel im späten Abendprogramm.

1. Folge der 3. Staffel: Nacht vom 15. auf den 16. Januar, 0:05 Uhr, Pro Sieben.



#1 Dietmar WarnholtzAnonym
  • 15.01.2007, 17:14h
  • Ich bin großer Fan dieser Serie und habe fast alle folgen gesehen,entlich mal ne gute Serie die das Leben zeigt.Natürlich sollte der Sex nicht in erster reihe stehen,aber er gehört zum Leben dazu.
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#2 CarstenFfm
  • 15.01.2007, 18:29h
  • Also ganz ehrlich:

    Die erste Staffel fand ich toll - endlich mal eine relativ realistische Darstellung schwulen Lebens, jenseits aller Tucken- Und Frauenverstherklischees - und Ja, auch mit Sex. Eben realistisch.

    Bei der zweiten Staffel hab ich mich schon furchtbar gelangweilt... ich glaub, die dritte tu ich mir nicht mehr an.

    Das Thema gibt halt nur begrenzt viel her und ist irgendwie ausgereizt.
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#3 tux2006Anonym
  • 15.01.2007, 21:47h
  • Kommt doch mal vorbei:
    gayromeo.com/QAF-Friends

    Seit heute auch ein Mitglied aus Polen dabei;-)

    Ich freue mich bereits auf die dritte, vierte und auch auf die fünfte staffel. Es wird auch sehr interessant bleiben.

    Musste sogar in der Favoritenliste des Browsers bereits nen extraordner einrichten, nur für die ganzen QAF-Sites...
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#4 TimAnonym
  • 16.01.2007, 20:35h
  • @Carsten:

    Komisch, bei mir ist es genau umgekehrt. Die erste Staffel fand ich über weite Strecken eher langgezogen und teilweise fast langweilig - erst im letzen Drittel wurde die richtig gut. Bei manchen Sexszenen hatte ich auch das Gefühl, es ginge nur noch ums Provozieren und nicht um Realität.

    Die zweite Staffel fand ich (insgesamt betrachtet) besser als die erste. (Auch wenn der Tanz am Ende der ersten Staffel und danach die Krankenhausszene wohl unerreicht bleiben.)

    Und gestern die erste Folge der dritten Staffel fand ich auch wieder gut und ich hoffe, es geht so gut weiter.

    Insgesamt muss ich sagen: anfangs war mir zu wenig Storyline und zu viel Provokation. Das sah in manchen Folgen aus, als würde schwules Leben nur in Darkrooms stattfinden. Diesen Aspekt soll man ruhig zeigen, aber später wurden dann die Charaktere und die Handlung immer wichtiger. (und trotzdem stets gewürzt mit Sex, wobei ich es schon komisch finde, dass man nie primäre Geschlechtsteile sieht, aber das ging denen dann wohl doch zu weit)

    Insgesamt fand ich bisher die Serie ganz gut und werde sie weiterhin regelmäßig ansehen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht....
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#5 KenAnonym
  • 17.01.2007, 18:03h
  • Also ich fand (bis auf wenige Ausnahmen) bisher alle Folgen gut bis sehr gut!

    Ich werde die Serie mit großer Freude weitersehen und bin gespannt, wie es weitergeht. Es soll ja noch so einiges passieren...

    (Und nebenher tut man auch was für unsere Rechte, denn je öffentlicher das Thema Homosexualität ist (und dazu tragen Fernsehserien, Filme, etc. ganz entscheidend bei), desto eher ändern sich Dinge.)
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#6 TraurigerQueerBoyAnonym
  • 18.01.2007, 04:12h
  • Habe nur die erste Staffel gesehen *HEUL* bin danach nach Kanada gezogen dafür aber kenne ich Woodys und Babylon von QaF inzwischen von innen und einige Statisten habe ich auch schon getroffen
    QaF-Life? Kommt nach Toronto es ist unwarscheinlich QaF-Like

    Babylon wurde in den Clubs 5ive, FLY und Government in TO gedreht. Hauptsächlich aber in FLY.

    5ive machte zu und von Gov. kamen die Lichter

    Woodys allerdings ist identisch, bin schon an Emmetts Tisch gesesessen, wo er über das LICHt stolperte loool
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#7 godwellAnonym
  • 19.01.2007, 10:02h
  • Ich kann mich irgendwie nicht mit dieser Serie identifizieren. Es scheint alles so unwirklich perfekt zu sein. Supertolle Typen, mt viel Geld, makellosen Körpern und teuren Klamotten. Ein Planet voller Homosexuellen, fast ohne Heteros. Man trifft die sich in einer Disco und geht gleich zusammen ins Bett gehen. Beziehungen entstehen und werden wieder zerstört, von Folge zu Folge. Und um die Leute an den TV-Geräten zu halten, werden ein paar erotische Szenen eingeblendet, ohne die es eher den Charakter einer schlechten Seifenoper hätte. Und davon gibt es leider viel zu viele in unserer TV-Landschaft.
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#8 TomAnonym
  • 20.01.2007, 02:50h
  • @goldwell

    Das ist leider wahr ... du musst mal ins Woodys gehen in Toronto (wo es gedreht wurde) da hängen hauptsächlich alte Säcke rum lol und di Deutschen sind um einiges hbscher lol

    Ansonsten ist es wie in QaF man sucht sich was im FLy (babylon) und dann wird gefickt
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#9 joergAnonym
  • 12.02.2007, 22:49h
  • eine superlangweilige Serie. Habe nur eine Folge ertragen können. Die Typen sind doch alle total langweilig, reden nur über Müll, nehmen sich ultrawichtig und sehen geklont aus. Eine Welt nur unter Schwulen und Lesben ist wohl ähnlich öde wie eine reine Heterowelt.
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