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London (queer.de) - Fünf Prozent der Schwulen und vier Prozent der Lesben wurden im vergangenen Jahr in Großbritannien Dienstleistungen wegen ihrer sexuellen Orientierung verweigert. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der britischen Magazine "Diva" und "Gay Times" unter über 1.000 Schwulen und Lesben. "Das überrascht uns nicht. Es bestätigt die Beweise, die wir für unsere Kampagne für ein besseres Antidiskriminierungsgesetz gesammelt haben", kommentierte Ben Summerskill von der Homo-Gruppe Stonewall die Zahlen. Zum Beispiel würden gleichgeschlechtliche Paare von Hotels abgewiesen oder müssten ihre sexuelle Orientierung ihrem Hausarzt gegenüber verschweigen, um nicht negative Folgen in Kauf zu nehmen. Die Regierung hat derlei Diskriminierung in einem Gesetz verboten, das in Nordirland bereits am 1. Januar in Kraft getreten ist. In England und Wales soll es ab April gelten. (dk)



#1 antosAnonym
  • 15.01.2007, 19:54h
  • "[...]oder müssten ihre sexuelle Orientierung ihrem Hausarzt gegenüber verschweigen, um nicht negative Folgen in Kauf zu nehmen."

    Ähm, vielleicht steh ich ja grad auf meinem schönen langen Schlauch, aber: woher weiß man, dass etwas negative Folgen haben würde, wenn man darüber eh nicht spricht? Haben diese Hausärzte anti-schwule Plakate in ihren Wartezimmern?
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#2 SaschaAnonym
  • 17.01.2007, 03:05h
  • @redaktion:

    Die von euch gewählte Schlagzeile ist unsinnig und irreführend, denn wenn 5% der Schwulen im letzten Jahr Opfer einer ganz bestimmten Form der Diskriminierung geworden sind, dann heißt das noch lange nicht, dass im Allgemeinen ("nur" - könnten da einige sagen) "5 Prozent der Schwulen diskriminert" worden sind bzw werden. Und das will die Studie in dieser Form ja auch bestimmt nicht aussagen.

    Vielmehr werden angesichts dieser konkreten Diskriminierungsfälle ALLE Schwulen als Träger ihrer spezifischen sexuellen Identität diskriminiert.

    Bei einem so bedeutenden und sensiblen Thema sollte man schon genau auf die jeweilige Formulierung achten!
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