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Vatikan (queer.de) - Papst Benedikt XVI hat sich mehrmals gegen die Einführung der Homo-Ehe in Italien ausgesprochen. Vor italienischen Lokalpolitikern sagte der Papst: "Bestrebungen, nach denen andere nicht angemessene Formen als die traditionelle Ehe anerkannt werden sollen, schwächen die legitime Familie." Am Freitag sagte der Papst außerdem vor Geistlichen, dass Theorien "nach denen der Mensch selbst entscheiden sollte, was er ist, und was nicht", dazu führten, dass die Menschheit ihre eigene Identität vernichte. Die linksgerichtete Regierung unter Ministerpräsident Romano Prodi will noch diesen Monat eine Abstimmung zur Einführung von Eingetragenen Partnerschaften ins Parlament einbringen. Schwule und lesbische Paare sollen ähnliche Rechte erhalten wie heterosexuelle, das Thema Adoption soll allerdings ausgeklammert werden.
Homo-Demo gegen Papst
Rund 200 Aktivisten der Homo-Gruppe Arcigay haben am Samstag auf dem Petersplatz gegen die Haltung des Papstes demonstriert und nannten diese eine Einmischung in die italienische Politik. Anlass war der neunte Jahrestag des öffentlichen Selbstmordes eines Schwulen auf dem Petersplatz. Die Demonstranten trugen Regenbogenfahnen und Transparente mit Aufschriften wie "Keine Taliban, kein Vatikan". (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
Wo ist der bekennende Hetero?

Die Berichterstattung zum Rauswurf des Theologen David Berger holt den "bekennenden Schwulen" aus der Stereotypen-Mottenkiste. Ein Standpunkt von Christian Scheuß.
Vatikan lehnt Botschafter wegen Homosexualität ab

Frankreich kann den von Staatspräsident Nicolas Sarkozy ausgewählten Botschafter für den Vatikan nicht entsenden, da Papst Benedikt XVI wegen der Homosexualität des Diplomaten sein Veto eingelegt hat.

18 Kommentare

#1 Demian87Anonym
  • 15.01.2007, 14:31h
  • Der Papst hat ja wirklich keine besseren Sorgen, als uns das Leben schwer zu machen. Soll er sich doch für Frieden und Toleranz auf der Welt einsetzen, statt die sündigen Homos zu verdammen.
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#2 FloAnonym
  • 15.01.2007, 15:23h
  • Hat die Welt keine anderen Probleme als Liebe? Denn nur um Liebe geht es!

    Wer Liebe verdammt und Hass sät, ist unchristlich und missbraucht Glaube um ganz andere Ziele zu erreichen...

    Eine Organisation, die nicht nur in der Vergangenheit an viel Elend Schuld trägt (Hexenverbrennungen, Folter und Mord andersdenkender, Kreuzzüge, Rolle im 3. Reich, etc.) sondern auch aktuell z.B. durch das Kondomverbot und das Verbreiten von Lügen über Kondome an viel Leid mitschuldig ist (nicht nur AIDS-Kranke und Tote, sondern auch die AIDS-Waisen der 3. Welt, die nicht krank sind, aber verhungern), sollte sich wirklich nicht als moralische Instanz aufspielen. Denn die sind die letzten, die Moral haben oder christlich sind...
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#3 SebiAnonym
  • 15.01.2007, 16:00h
  • Sinnloser Artikel. Die Homo-Ehe light wird in Italien kommen, Vatikan hin oder her. Die Hunde mögen bellen, doch die Karavane zieht weiter.
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#4 MalteAnonym
  • 15.01.2007, 16:45h
  • Nur weil man Dummheiten wiederholt, werden sie nicht wahrer:

    eine Öffnung der Ehe oder ein weiteres Rechtsinstitut neben der Ehe (in Italien geht es nur um zweiteres) nimmt der Ehe zwischen Hetero-Partnern nichts weg.

    Wenn ich einem schwulen Paar mehr Rechte gebe, heißt das doch nicht, dass ich einem Heteropaar Rechte wegnehme!

    --------------------------------------

    "Wovor versuchen Sie die heterosexuellen Ehen zu schützen? In Iowa gibt es keine begrenzte Menge an Liebe. Es ist keine nicht erneuerbare Ressource. Wenn Amy und Barbara oder Mike und Steve einander lieben, heißt das nicht, dass John und Mary einander nicht lieben können."

    (Ed Fallon, Abgeordneter, vor dem Parlament in Iowa)
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#5 fred/chAnonym
  • 15.01.2007, 16:49h
  • @hambi: wo bist du mein lieber geiler kater oder bist du eingeschneit im kalten toleranten appenzell?
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#6 Sascha N.Anonym
  • 15.01.2007, 17:17h
  • "Keine Taliban, kein Vatikan" - Was für ein origineller Spruch. So schafft man es garantiert nicht Katholiken zum Umdenken zu bewegen...
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#7 MoritzAnonym
  • 15.01.2007, 17:36h
  • naja... bin selber italiener und bin gespannt, was draus wird...

    heute zu mittag auf Rai2 war wieder grosse diskussion... (es ging nicht spezifisch um homos sondern un partnerschaften)

    "die, die nicht heiraten wollen, wollen keine verantwortung übernehmen"...
    "die jugend von heute hat nicht die courage, den grossen schritt zu tun..."
    "dadurch, dass sie nicht heiraten wollen, lehnen sie die rechte ab"

    usw...

    denjenigen, die uns die eingetragene partnerschaft verwehren wollen habe ich einen vorschlag zu unterbreiten...

    ok... wir verzichten auf die rechte/pflichten, die uns eine eingetragene partnerschaft verleihen würde und sie verzichten auf die scheidung... denn wenn die ehe schon so einen immerwährenden soliden grundstock liefert, dann brauchen sie die scheidung doch nicht, oder?

    :)
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#8 ChrisAnonym
#9 CarstenFfm
#10 SvenAnonym
  • 15.01.2007, 21:43h
  • Katholiken können ja gerne glauben, was sie wollen oder besser: was sie sich vorschreiben lassen. Dafür haben wir ja schließlich Religionsfeiheit und das ist auch vernünftig. Nur sollten die Katholiken (aber auch viele, viele anderen Religionsgemeinschaften) endlich aufhören allen anderen Nciht-Katholiken vorschreiben zu wollen, wie sie zu leben oder was sie zu denken haben. Trennung von Staat und Kriche ist ein ebenso wichtiges Prinzip. Also: Jeder Katholik kann sich gerne an den ganzen m.E. Unsinn halten, aber bitte, bitte verschont den Rest der Menschheit damit, den interessiert eurer Heiligkeit Quatsch nämlich nicht. (Höchstens als Amusement) Kontrolliert euch doch m.E. gegenseitig, da liegt genug im argen. Ach ja, mit Katholik seien hier die oberen Kirchenfürsten gemeint oder jene unteren mit diesem Missionseifer
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