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München (queer.de) - In Bayern startet in Kürze ein landesweiter Schüler- und Lehrerwettbewerb, der sich mit dem Themenkomplex "Homosexualität" auseinadersetzt. Lambda Bayern wird den besten Einsendungen den Michael-Schmidpeter-Preis verleihen. Er ist nach einem Schüler benannt, der sich im Sommer letzten Jahres das Leben nahm, nachdem er sich unglücklich in einen Klassenkameraden verliebt hatte. Die Patenschaft haben die grüne Landtagsabgeordnete Christine Stahl und der Sänger Peter Maffay übernommen. (pm)



16 Kommentare

#1 SvenAnonym
#2 SaschaAnonym
  • 16.01.2007, 16:58h
  • Man kann (und vermutlich sollte man) es auch anders deuten: Es müssen sich erst junge Menschen das Leben nehmen, bis man sich in den Hochburgen der Konservativen dazu gezwungen sieht, das bedenkliche Maß an Homophobie unter Jugendlichen (gerade auch an den Schulen) und die Ignoranz gegenüber der sexuellen Vielfalt nicht weiterhin billigend in Kauf zu nehmen oder gar bewusst zu fördern.

    Mit einem Wettbewerb ist es da aber sicherlich nicht getan. Was wir dringend brauchen, ist eine intensive, jahrgangs- und fächerübergreifende Auseinandersetzung mit dem Thema der sexuellen Vielfalt an ALLEN Schulen in Deutschland sowie eine aktive Ächtung jeder Form von Diskriminierung, Verunglimpfung und insbesondere des Sich-Verstecken-Müssens!
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#3 joshAnonym
  • 16.01.2007, 17:44h
  • wunderbarerweise wird ja selbst im artikel nicht davon gesprochen toleranz und sexuelle Identitätsvielfalt an den byarischen schulen zu stärken, sondern es geht um eine auseinandersetzung. klar wenn schueler sich umbringen ist das peinlich, da stiftet man denn sogar einen preis. mehr aber auch nicht. statt des preises sollte man beispielsweise homovarianten traditioneller märchen den kindergartenkindern verpflichtend vorlesen lassen. (siehe übern teich) die können sich ihre preise doch dahin stecken wo keine sonne scheint.
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#4 bastian1983Anonym
  • 16.01.2007, 19:17h
  • @ Sven

    Ja, das gibt es sogar in Bayern. Hier gibt es außerdem noch viel mehr: z.B. CSDs, Gaydiscos, tollerante Menschen, Wirtschaftswachstum und alles was man zu einem glücklichen Leben in Bayern braucht!

    @ Sascha

    Man sollte positive Dinge begrüßen und nicht schon wieder schlechtreden. Ein Suizid ist traurig und schlimm - aber es ist leider öfters so im Leben, daß sich erst was tut NACHDEM was passiert ist.
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#5 guidoAnonym
  • 16.01.2007, 19:20h
  • an josh: mein Lieber, du schreibst am Thema vorbei. Es handelt sich hier um einen Preis der vom Jugendnetzwerk Lambda ausgeschrieben wird und womit Lambda auch die aktive Auseinandersetzung der Eltern unterstützt (Der Vater hat bereits beim Wintertollwood eine Benefizveranstaltung für Diversity durchgeführt). Das Ganze ist ein begrüßenswertes Bürgerengagement. Wie es um die Lernprogramme an Schulen steht, ist ein anderes Thema und weiß Gott nicht (nur) ein bayerisches Problem, sondern ein bundesweite.
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#6 DerDaAnonym
  • 16.01.2007, 19:50h
  • Wer den Fall kennt, der würde nicht so blöd daherreden. Er wurde von seinen Eltern akzeptiert, sein Vater besuchte mit ihm sogar ein befreundetes Schwulen-Paar. Ich denke er hatte diese Probleme eher, weil er sich beim FC Bayern als Schiedsrichter engagiert hat - schlimmer Homo-Feinde als Bayern-Fans gibt's sonst nur in Nordrhein-Westfalen und ostdeutschen Clubs...
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#7 tux2006Anonym
#8 joshAnonym
  • 17.01.2007, 03:47h
  • ich bleibe bei meiner kritik, anstatt preise und projekte brauchen wir ein umdenken. ihr sagt es doch selbst, ja seine eltern haben ihn akzeptiert, sein verein nicht. glaubt jemand dieser preis so gut es gemeint ist, ändert an der situation was? solche preise dienen zur beruhigung und profilierung von politikern. einzig positiv seinen freunden und verwandten zur erinnerung.
    sorry aber ich halte es für naiv, dass ein homophober fc-bayern mitglied seinem schwulen teamkamerad offener gegenüber steht, weil dieser diesen preis gekriegt hat.
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#9 MHKAnonym
  • 17.01.2007, 08:52h
  • Ich war geschockt als ich im letzten Jahr das dem Jungen in der Münchner TZ gelesen habe...

    Die Eltern von ihm sind wirklich ganz große Klasse. Dieser Preis ist einfach nur riesig, hoffe das alleine durch das Schicksal des Jungen die Schüler / Jugendlichen nicht so überreagieren und das die Eltern auf die Kinder zugehen.

    Und nochwas an alle die immer sagen Bayern seine Homophob! Vor allem München. Klar es gibt hier und da ein Kommentar, aber die habe ich bisher überall erlebt auch in Köln...
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#10 charfikAnonym