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Prag (queer.de) - Ein 43-jähriger Mann hat ein Diskriminierungsverfahren gegen einen Arbeitgeber gewonnen, der ihn wegen seiner Homosexualität nicht eingestellt hatte, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Ein Fitnessstudio hatte dem Masseur Lech Sydor eine Festanstellung versprochen, kurze Zeit aber abgesagt, als die Verantwortlichen von dessen sexuellen Orientierung erfahren hat. Sydor wurden nun 70.000 Kronen (2.500 Euro) zugesprochen. Vertreter des Fitnessstudios behaupteten vor Gericht, sie hätten lediglich einen geeigneteren Kandidaten gefunden. Homo-Aktivisten begrüßten die Entscheidung: "Das ist das erste Mal in diesem Land, dass ein Gericht Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung anerkannt hat", so der Aktivist Jirí Hromada. "Das ist ein Präzendenzfall. Wir hoffen, dass niemand Angst davor hat, ein ähnliches Verfahren anzustrengen." (dk)



#1 tux2006Anonym
  • 18.01.2007, 06:57h
  • na das ist doch mal ein anfang...

    zumal uns gegenüber einige staaten viel weiter vorraus sind..
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#2 JanAnonym
  • 18.01.2007, 08:49h
  • Mmmm, Details hätten mich da ja schon
    interessiert. Was heißt denn "versprochen"?
    Konnte er das vor Gericht irgendwie belegen?
    Oder reicht es das zu behaupten?
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#3 seb1983
  • 18.01.2007, 15:28h
  • Hier hätte mich ebenfalls sehr viel mehr interessiert wie er glaubwürdig bewiesen hat dass er diskriminiert wurde...
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#4 hwAnonym