Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?6270

Warschau (queer.de) - Homo-Gruppen haben in Warschau Pläne vorgestellt, ein Mahnmal zum Gedenken an die von den Nazis in Polen ermordeten Schwulen und Lesben zu errichten. "Der Zweite Weltkrieg ist der Beweis dafür, dass Intoleranz, Antisemitismus und Homophobie zu Konzentrationslagern führen", argumentierte Lukasz Palucki von der Homo-Gruppe ILGCN. "Die Geschichte hat gezeigt, dass Hass gegenüber Randgruppen zu Mord führt. Es ist daher an der Zeit, allen Homosexuellen zu gedenken, die in KZs gestorben sind." Palucki gründete deswegen eine Bürgerinitiative, deren Ziel die Errichtung eines Mahnmals in der polnischen Hauptstadt ist. Er versucht, finanzielle Unterstützung durch Privatleute und die Stadt Warschau zu organisieren. Aus Teilen der Politik gibt es bereits Unterstützung: "Warschau sollte eine Stadt sein, in der Gleichberechtigung herrscht", so der sozialdemokratische Stadtrat Bartosz Dominiak. "Daher unterstützen wir die Errichtung des Monuments". Ablehnung kam jedoch vom Warschauer Parteichef der nationalkonservativen PiS, der auch die Kaczynskis angehören. "Ich habe in Warschau noch kein Denkmal für katholische Priester oder Behinderte gesehen", so Marek Makuch. "Das jetzt propagierte Mahnmal käme einer Förderung der Homosexualität gleich. Wir können aber Warschau nicht mit Berlin vergleichen. Berlin ist die Hauptstadt der europäischen Homosexualität. Hier haben wir aber Werte." (dk)



10 Kommentare

#1 seb1983
  • 18.01.2007, 15:17h
  • ok ok, hier gebe ich offizielle Feuererlaubnis für eine volle Breitseite :-))

    Übelster Schwachsinn...
  • Antworten » | Direktlink »
#2 MartinAnonym
  • 18.01.2007, 15:29h
  • Wie die haben noch Werte???
    O.K. Stimmt haben sie, aber leider sind die wohl schon ein paar Generationen zu alt.
    Mit solchen Werten hat es sich doch wie mit Obst, wenn sie zu lange liegen fängts an zu schimmeln.

    P.S.: Werte, dachte ich verwendet man nicht mehr. Wie sagte eine Lehrerin von mir, das wirt schnell in verbindung gebracht mit "dem aller wertesten"(der Hintern)!

    Hmm Hintern und die haben sie???
    Sehr merkwürdig!
    ;-)
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Tux20006Anonym
  • 18.01.2007, 15:39h
  • Hm, gute Jdee. Nur das Herr Kazetzki und seine Mannen dagegen sind, war ja wohl zu erwarten.

    Im übrigen werden dann auch sicher die Katholischen Fundamentalisten dagegen sein..
  • Antworten » | Direktlink »
#4 ÜwchenAnonym
  • 18.01.2007, 15:49h
  • Total Weltfremd der Mann schon alleine die Aussage Berlin sei die Europäische Hauptstadt der Homosexuellen disqualifiziert ihn. Die Europäische Hauptstadt der Homosexuellen ist und bleibt Köln.

    Davon mal abgesehen wenn ihm soviel daran liegt soll er ein Denkmal zu Ehren der ermordeten Priester und Behinderten aufstellen. Ist genauso legitim. Auserdem wieso werden hier Opfer gegen andere Opfer abgewogen. Sind schwule unwichtiger als Priester und Behinderte? Man sollte ein Mahnmal gegen die PiS aufstellen. Als Warnung wie tief Polen damals sinken konnte.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 rudolfAnonym
  • 18.01.2007, 17:27h
  • @Üwchen

    Auch ein Ur-Kölner wie ich muß Dich leider korrigieren. Als Berlin in den 20er Jahren schon eine blühende Schwulenszene hatte, herrschten im hilligen Kölle noch 'polnische Verhältnisse' (d.h. die Pfaffen guckten unter jede Bettdecke). Schlimm war es in Köln bis in die 60er Jahre hinein.

    Leute wie den sozialdemokratischen Politiker Dominiak kann man nur bewundern. In Polen ist seine Unterstützung für ein Mahnmal für schwule Nazi-Opfer sicher nicht populär. Der Mann hat halt Rückgrat, auch im massiven national-klerikalen Gegenwind.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 ÜwchenAnonym
#7 SebiAnonym
  • 18.01.2007, 22:56h
  • "Warschau nicht mit Berlin vergleichen...Hier haben wir aber Werte." Also wenn ich jetzt Berliner wär, würd ich mich sau angepisst fühlen. Wo ist eigentlich AxelBerlin?
  • Antworten » | Direktlink »
#8 ReinhardAnonym
  • 19.01.2007, 11:19h
  • naja, bei uns gibt es ja auch solche Diskussionen wenn es um ein Mahnmal für Schwule und Lesben geht, die von den Nazi ermordet wurden.. oder?
    (Berlin, Dachau usw)
    Mein Mann ist aus Polen. Wir haben und spontan entschlossen, Kontakt aufzunehmen und finanziell zu helfen.. Das hilft vermutlich ebenso wie meckern.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 Axel BerlinAnonym
  • 19.01.2007, 15:51h
  • @sebi
    Mit den "Werten" ist´s wie mit dem Geld.
    Wer es hat spricht nicht darüber; zumindest im Norden und im Osten der Bundesrepublik ist dieses Verhalten üblich.
    Die verbale Inkontinenz polnischer Politiker hat auf das Persönlichkeitsgefühl der Berliner keine Auswirkungen.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 hwAnonym
  • 19.01.2007, 16:55h
  • @ rudolf
    ..denk mal an letztens:

    hier die hauptstadt/staat der kriminalität:

    Der Vatikan - ein Schurkenstaat?
    Nicht São Paulo oder Lagos, nicht die Bronx oder der Wedding führen die weltweite Kriminalitätsrangliste an. Weit gefehlt. Es ist das Reich von Staatschef Benedikt XVI., in dem pro Einwohner die meisten Zivil- und Strafverfahren anhängig sind - trotz unverändert geltenden siebten Gebots.
    Im vergangenen Jahr hätte sich die vatikanische Justiz mit 341 Zivil- und 486 Strafverfahren befassen müssen. Das sind, umgerechnet auf die 492 Einwohner, gut anderthalb Verfahren pro Kopf und damit mehr als das zwanzigfache der Quote im Nachbarland Italien.

    Damals, nach dem Tod von Johannes Paul II., kamen insgesamt sechs Millionen Pilger zum Petersplatz. Und es wurde kein einziger Fall von Taschendiebstahl gemeldet.

    www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,460876,00.html

    Fazit: hauptstadt des verbrechens, organisert im vatikan.
  • Antworten » | Direktlink »