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  • 18. Januar 2007, noch kein Kommentar

Ottawa (queer.de) - In Kanada heiraten wegen der Öffnung der Ehe wieder mehr Menschen: Wie die nationale Statistikbehörde meldet, schlossen 2003 – als mehrere Provinzen die Ehe öffneten – 0,4 Prozent mehr Paare den Bund fürs Leben. Eine Statistik über die Häufigkeit von gleichgeschlechtlichen Ehen legte nur die Provinz British Columbia vor. Demnach fanden dort im Jahre 2003 3,5 Prozent der Hochzeiten zwischen Partnern des gleichen Geschlechts statt. Allerdings wurde die Ehe in dieser Provinz erst am 8. Juli eingeführt, wodurch Schwule und Lesben nur knapp fünf Monate lang den Bund des Lebens schließen konnten. Zudem besuchten viele Auswärtige, vor allem US-Amerikaner, die Provinz, um zu heiraten: Die Hälfte der gleichgeschlechtlichen Partner waren den Ergebnissen der Statistikbehörde nach keine kanadische Bürger – bei Heteros lag die Zahl nur bei fünf Prozent. Zudem waren die Homo-Paare weit älter: Das Durchschnittsalter bei Schwulen lag bei 44, bei Lesben bei 42 Jahren. Bei Heteros heirateten dagegen die Männer im Schnitt mit 31, die Frauen mit 29. 55 Prozent der Homo-Paare waren Lesben, 45 Prozent Schwule. Kanada hat 2005 landesweit die Ehe geöffnet (queer.de berichtete). Schwule und Lesben dürfen sonst nur in den Niederlanden, Belgien, Spanien, Südafrika und im US-Bundesstaat Massachusetts heiraten. (dk)