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Nairobi (queer.de) - Der südafrikanische Erzbischof Desmond Tutu hat bei einer Pressekonferenz in Nairobi die anglikanischen Kirchenführer aus Afrika ermahnt, sie sollten sich lieber um drängende Angelegenheiten wie Armut oder HIV kümmern statt ihren Kreuzzug gegen Homosexualität fortzusetzen. "Ich bin tief beunruhigt, dass wir uns angesichts der entsetzlichen Probleme nur darauf konzentrieren, wer mit wem schläft", so der Friedensnobelpreisträger. "Es ist ohnehin ungerecht, jemanden für seine sexuelle Ausrichtung zu bestrafen. Denn niemand sucht sich das aus. Das ist das selbe, als würde wir gegen jemanden wegen seiner Hautfarbe oder seine Rasse vorgehen. Ich verstehe nicht, warum wir eine Minderheit bestrafen, die ohnehin schon verfolgt wird." Der Gott, zu dem er bete, sehe Homosexualität nicht als höchste Priorität an, argumentiert Tutu. Anglikaner-Chef Rowan Williams hatte vor kurzem die Erwartung geäußert, dass sich die konservativen Landeskirchen der Dritten Welt wegen ihrer Ablehnung von Homosexualität von der Gesamtkirche abspalten würden (queer.de berichtete). Anlass für die Auseinandersetzungen war die Weihe eines schwulen Bischofs in der liberalen US-Kirche vor gut drei Jahren (queer.de berichtete). (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 stephan
  • 22.01.2007, 17:01h
  • Leider gibt es wenige so klar denkende Menschen in den Kirchen wie Bischof Tutu. Auch wenn es einem eigentlich egal sein sollte, was die Kirchenfürsten so zusammenquatschen, tut es mir persönlich als gläubigen Christen doch gut, einmal wieder eine Stellungnahme zu lesen, die mir aus dem Herzen spricht! Aber wir werden wohl nicht lange auf die geifernden Kommentare warten müssen!
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#2 joshAnonym
#3 redforceAnonym
  • 22.01.2007, 18:22h
  • Es gibt überall solche und solche... aber es freut mich immer wieder besonders, "gute" (die Anführungszeichen, weil niemand nur gut oder schlecht ist) Menschen in der Kirche zu finden. Auch oder gerade weil sonst nichts mit der Kirche am Hut habe...
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#4 rudolfAnonym
  • 22.01.2007, 18:24h
  • @josh

    DIE Kirche gibt es nur im katholischen Denken (nämlich die eigene).

    Und warum soll es nicht gute und veständige Leute auch in EINER Kirche geben?
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#5 joshAnonym
  • 22.01.2007, 18:38h
  • @rudolf:
    ich meine alle kirchen. sie dienen stets nur der machtausübung und verdummung, nicht dem glauben.
    klar gibts auch gute leute dort. es gab bestimmt auch nette leute in der SS und sogar nette blonde arische gutgebaute Wachmänner Auschwitz, soll ich deswegen positiv über die SS denken?
    und eh du über den vergleich meckerst, denk bitte daran dass die kirchen dieser welt weitaus mehr unheil und tote über dieselbe brachten als die ganze SS zusammen.
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#6 aquarius40Anonym
  • 22.01.2007, 20:30h
  • @ josh
    Nicht SCHADE, daß er von der Kirche kommt, gut, dass er von der Kirche kommt und zeigt, dass es dort auch Leute gibt, die nicht nur VERDUMMEN, sonder auch gegen den Strom schwimmen und andere Thesen vertreten, als die BETONKÖPFE!!
    Für diese Äußerung müsste er nochmals einen Nobelpreis bekommen, oder den QUEER-HOMO-ORDEN!!!
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#7 burkhardAnonym
  • 22.01.2007, 21:07h
  • Sehr lobenswert dierser anglikanische Kirchenführer.

    Die Wagschale der Meinungsführerschaft in der Anglikanischen Kirche neigt sich zugunsten homosexueller Paare ujnd deren innerkirchlicher Anerkennung; dies läßt sich in den Anglikanischen Kirchen in Canada und in den USA mit der Wahl von Jefferts Schori als Bischöfin nachvollziehen.

    Auch die anglikanische Kirche in Südafrika ist mehrheitlich eher liberaler einzusortieren, wie dies die Ansichten von Desmond Tutu zeigen.

    Sehr problematisch ist aber Peter Akinola als Bischof der Anglikanischen Kirche in Nigeria, der als homophob gilt.
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#8 SaschaAnonym
  • 23.01.2007, 01:12h
  • @rudolf:

    @josh hat völlig Recht - Kirchen dienen seit jeher nur einem einzigen Zweck, nämlich der Ausübung von Herrschaft und der Unterdrückung von Menschen.

    Deshalb müssen wir diese "Logik" als solche bekämpfen, denn sie führt auch das Prinzip jeden wahrhaftigen Glaubens ad absurdum! Gerade in Afrika sind die Kirchen zumeist nichts anderes als ideologische Gehilfen krimineller, diktatorischer Regime.
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