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London (queer.de) – Die katholische Kirche hat die britische Regierung offiziell gewarnt, sie werde beim Inkrafttreten eines erweiterten Antidiskriminierungsgesetzes ihre Adoptionsagenturen schließen. Kardinal Cormac Murphy-O'Connor, der Erzbischof von Westminister, verlangt von Labour eine Ausnahmeregelung für Kirchen. Über das Gesetz war zuvor Zeitungsberichten zufolge ein Streit im Kabinett ausgebrochen (queer.de berichtete). "Wir glauben, es wäre eine unangemessene, unnötige und ungerechte Diskriminierung von Katholiken, sollte die Regierung ernst machen", so Murphy-O'Connor in einem Brief an Premierminister Tony Blair. "Wenn die Adoptionsagenturen dem Gesetz folgen würden, müssten sie gegen die Lehre der Kirche und gegen das eigene Gewissen arbeiten." Nach Angaben des Kardinals warten derzeit 4.000 Kinder auf Adoptiveltern. Das Gesetz besagt, dass Schwule und Lesben bei Dienstleistungen nicht wegen ihrer Sexualität benachteiligt werden dürfen. Es ist in Nordirland bereits in Kraft getreten und soll im April auch in England und Wales Gültigkeit erlangen.
Unterstützung durch Anglikaner
Die anglikanische Staatskirche stellte sich heute hinter ihre katholischen Glaubensbrüder. In einem Brief an den Premierminister schrieben Rowan Williams, der Erzbischof von Canterbury, und John Sentamu, der Erzbischof von York, dass "Gewissensentscheidungen nicht von Gesetzen reglementiert werden können, auch wenn diese Gesetze gut gemeint sind." (dk)

Aktualisiert um 15:10 Uhr



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 joshAnonym
  • 24.01.2007, 16:30h
  • wunderbar, je weniger kinder von diesen sekten adoptiert oder vermittelt werden, desto weniger unrat kann in deren köpfen gepflanzt werden. und freie agenturen werden dann schon entstehen.
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#2 charfikAnonym
  • 24.01.2007, 17:32h
  • ja die kirchen sind ja reich dann können sie auch für die kinder sorgen und der Bürger brauch sich keine sorgen mehr zumachen
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#3 FloAnonym
  • 24.01.2007, 17:35h
  • Um ihre Ideologie zu erzwingen, sind die sogar bereit, Kindern aktiv zu schaden!

    Das zeigt wieder mal, wie unchristlich die katholische Kirche ist und dass es denen nicht um Menschenwohl oder sowas geht, sondern nur um ihre machterhaltende Ideologie!
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#4 heinz_hmAnonym
  • 24.01.2007, 18:53h
  • jetzt versuchen die kirchen sich schon auf den rücken der kinder ins rampenlicht zu bringen.
    ob katholik oder protestant, die sollten glücklich sein , wenn sie kinder vermitteln dürfen und können, und das die kinder ein vernünftiges zu hause bekommen,.
    schließlich wird fast täglich über verwahrlosund, vernachlässigung, mißhandlung und sogar über ermordung von kinder geschrieben.
    aber wer diese berichte ließt, hat in den seltensten fällen etwas darüber gelesen, das es in kreisen passiert, wo die eltern eine gleichgeschlechtliche beziehung unterhalten.
    da sollten sich diese möchtegern moralapostel mal gedanken drüber machen.
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#5 rudolfAnonym
  • 24.01.2007, 20:30h
  • Sicher muß man sich jedes adoptionswillige Paar (egal ob hetero oder homo) sehr genau ansehen. Ansehen muß man sich aber auch die Zustände in kath. Kinderheimen. Mißhandlungen und Mißbrauch waren und sind dort keine Einzelfälle.
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#6 SvenAnonym
  • 26.01.2007, 13:50h
  • Diskriminierung der Kirche???

    Über diese Aussage komme ich einfach nicht weg!

    Was für ein Quatsch! Oder vielleicht auch nicht, schließlich schützt ein Antidiskriminierungsgesetz keine Diskriminierer. Und Diskriminieren ist ja die einzige Tätigkeit der Kirchen!

    Drogen werden verboten, von IRA und Islamisten haben sie Angst. Aber die Kirchen sollen sie unterstützen??? Warum das?
    Es ist wirklich an der Zeit das diktatorische Religionen wie das Christentum (nur ein Gott) endlich verboten würden. In der Wirtschaft und Politik sind Monopole ja auch verboten, weil es mit unserer freiheitlichen, demokratischen Gesellschaft unvereinbar ist. Eben wie die Ein-Gott-Religionen.
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