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Los Angeles (queer.de) - Der Schauspieler Isaiah Washington hat seine Ankündigung wahr gemacht. Er hat sich am Mittwoch zu einer professionellen Gesprächstherapie begeben, um seine Homophobie zu bekämpfen.

Der Darsteller aus der Krankenhaus-Serie "Grey’s Anatomy" hatte sich eine Woche zuvor offiziell für seine wiederholten schwulenfeindlichen Äußerungen entschuldigt, die seit Wochen für medialen Trubel sorgen. "Mit Unterstützung meiner Familie habe ich mit der Gesprächstherapie begonnen. Das ist ein notwendiger Schritt, um zu verstehen, warum ich tat, was ich tat und um sicherzustellen, dass es nicht wieder vorkommt," meinte Washington in einem Statement für die Presse.

Die Boulevardblätter mutmaßten derweil, ob die Reue aus eigenem Antrieb erfolgt ist, oder durch Druck seines Arbeitgebers, des Fernsehsenders ABC, der an einem tadellosen Ruf seiner Schauspieler sehr interessiert ist. Homoorganisationen hatten bereits gefordert, Washington zu feuern. (cw)



#1 cole12Anonym
  • 25.01.2007, 17:41h
  • Wie bescheuert sind die Amis eigentlich und ich als Halbire weiss, was bescheuert in Bezug auf Schwule und Lesben und deren Behandlung ist. Aber das ist doch die Krönung der Scheinheiligkeit.

    Der Mann hat leider das ausgesprochen, was viele Amerikaner, gerade seit Bush jr. an der Regierung ist, denken. Oh toll, er geht zur Therapie, danach führt er bestimmt die Schwulen- und Lesbenparade in San Francisco an. Er hat von Patrick Dempsey direkt nach dem Spruch gegen seinen schwulen Kollegen ein paar aufs Maul bekommen. Es ist zwar nicht political correct, aber ehrlicher, als das was jetzt läuft. Dem droht bestimmt eine Millionenklage, da würde ich mich auch auf die Couch legen und mich anschließend geläutert geben.
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#2 HansAnonym
  • 25.01.2007, 19:56h
  • Das ist doch sowas von amerikanisch das ich kotzen könnte.
    Um eventuell einer Klage aus dem Weg zu gehen lege ich mich auf die Couch und alles wird gut.
    Man hätte IHN rauschmeissen sollen aus der Serie, auch wenn er seine Arbeit gut macht, und das ohne großes Ausfsehen.

    Vielleicht werden wir ihn nach seiner Genessung auf sämtlichen CSD und anderen schwul-lesbischen Verantstaltungen zu Gesicht bekommen.
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#3 SvenAnonym
  • 26.01.2007, 01:14h
  • Tja, vielleicht denken viele so, aber das ist kein Grund, es dabei zu belassen!

    Ist doch gut, dass er an sich arbeiten wird, egal ob auf eigene Initiative oder auf Druck von außen.
    Ist doch nicht anders als Drogensüchtigen, der Scheiß muss raus!
    Und da es hier nicht um Substanzen geht, kann so eine Therapie wohl erfolgversprechend sein.

    Außerdem gibt es auch genug Schwule, die sich Entschwulen lassen wollen/sollen. Schön, dass jetzt mal einer den anderen Weg nimmt ;-)
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#4 cole12Anonym
  • 26.01.2007, 14:18h
  • @ sven

    Einen Schwulenhasser zu überzeugen, dass er keine Schwulen mehr hassen soll, ist schon etwas anderes als einen Drogensüchtigen von den Drogen loszubringen. Vor allem dann, wenn der oberste Bürger eines Landes genau das vorlebt, ihm eine mächtige Kirche und jede Menge Bekloppte ihm Recht geben.

    Ich finde die Art und Weise wie man damit umgeht bescheuert. Sonst wird wegen jedes und allem in den Staaten geklagt. Ein echtes Zeichen hätten die Studiobosse gesetzt, wenn sie den Typen rausgeschmissen hätten und ihn wegen sexueller
    Diskriminierung verklagt hätten. Damit hätten sie 1.
    Solidarität mit dem schwulen Kollegen gezeigt und 2. wären sie dem Täter ans Geld gegangen. Das wären direkte Konsequenzen gewesen. Eine Therapie, deren Erfolg mehr als zweifelhaft ist, ist eine echte Wischi-Waschi-Lösung. Die hätte eventuell im Rahmen eines Urteil sinnvoll gewesen,
    aber so sieht es nur nach Arschretten aus, sonst nix.
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