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London (queer.de) - Der britische Single-Charts-Stürmer Mika redet um den heißen Brei herum, wenn er nach seiner sexuellen Orientierung gefragt wird. So sehr, dass es schon auffällt.

Die ersten Gerüchte entstanden, weil die Auftritte des 23-jährigen Talentes als sehr "gay" empfunden wurden. Vielleicht ist da aber auch nur der Wunsch der Vater des Gedanken: Denn der Bursche, der aus Beirut stammt, sieht gut aus. In Interviews ist es auf jeden Fall immer wieder Thema, und das nervt Mika. "Ich werde niemals irgendetwas erzählen, das mit meiner Sexualität zu tun hat. Die Leute fragen mich de ganze Zeit, aber ich verstehe nicht, warum," meinte er gegenüber dem Musikportal contactmusic.com.

Und weiter: "Manche Leute machen Aufnahmen, die durch ihre Sexualität beeinflusst sind. Aber meine sind es definitiv nicht. Ich spiele viel mit Dingen, die camp und die theatralisch sind. Aber warum nicht. Es ist Popmusik!"

Sein aktueller Charterfolg in Großbritannien heißt "Grace Kelly", ein Song über die Schauspielerin und Schwulenikone. (cw)



16 Kommentare

#1 Axel BerlinAnonym
#2 TomAnonym
  • 26.01.2007, 05:19h
  • Naja gut aussehen tut er nicht gerade ... mein Typ ist er nicht darf ruhig Hetero bleiben!

    Wieso spielt das andauernd eine Rolle????? Schwul oder nicht wen juckts???
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#3 DannyAnonym
  • 26.01.2007, 07:29h
  • jaja... solche Speaks hörte man in der Tat schon von vielen in und außerhalb der Öffentlichkeit, die sich nachher doch zu uns bekannt haben. Wait and see...
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#4 SaschaAnonym
  • 26.01.2007, 21:31h
  • @Tom:

    Es ist eben nicht "egal" und sollte uns gerade deshalb jucken, weil es für Heterosexuelle ebenfalls absolut selbstverständlich ist, sich mit ihrer sexuellen Identität offen zu zeigen (und nicht selten demonstrativ in Szene zu setzen).

    Warum heißt es bei schwulen Männern maximal: "Das ist doch egal" und nicht "Das ist gut so"???

    Die Antwort ist in eben der verfehlten Logik zu finden, der du dich auch hingibst. In einer wahrhaft offenen, liberalen, demokratischen und auf Menschenrechten basierenden Gesellschaft jedenfalls müsste und würde NIEMAND Stillschweigen über seine sexuelle Identität halten, sondern sich ganz selbstverständlich und ohne jede Einschränkung zu ihr bekennen - und vor allem: sie ohne Versteckspiele LEBEN!
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#5 tux2006Anonym
  • 26.01.2007, 23:58h
  • Hm, da fand ich schon die Geschichte um den Schwulen HipHopper besser. Denn der Kerl, naja, wem er gefällt...

    Anderseits: Was ist den eigentlich aus den "Gerüchten" um RITSCHIE geworden???

    Und, was ist mit dem (verdammt gut aussehenden) Schauspieler Hayden Christensen? Ihr wisst schon, Anakin Skywalker aus STARWARS 2 & 3 .
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#6 JohnboyHUAnonym
  • 27.01.2007, 01:00h
  • @Sascha
    Klingt ja fast als wäre das ein Aufruf zu ner neuen Outingkampagne.
    Ich finde Tom hat völlig recht, wahrer Fortschritt wäre es, wenn diese Frage einfach keine Rolle mehr spielen würde. Mir persönlich ist es völlig Wurscht ob einer von den sog. Stars Homo oder Hetero ist. Mir sind die Leute in meinem Umfeld wichtig, da weiß ich das sie echt sind.
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#7 seb1983
  • 27.01.2007, 16:17h
  • Als ob es bei einem reinen Kunstprodukt wie einem Popstar auf sowas ankommen würde...
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#8 SaschaAnonym
  • 28.01.2007, 01:03h
  • Es mag einige hier zwar intellektuell stark überfordern, aber es gibt einen bedeutenden Unterschied zwischen der Frage, ob es "auf die sexuelle Orientierung ankommt" oder ob "sie egal ist"!

    Selbstverständlich sollte (!) es weder bei einem Künstler noch bei sonst irgend jemandem auf die sexuelle Identität "ankommen", auch wenn das in der Realität (der Gesellschaft ebenso wie der ach so vulgär-liberalen Pop-Kultur) nach wie vor leider ganz anders aussieht!

    Dass es nicht auf sie "ankommt" in Sinne einer Unterscheidung zwischen Gut (Hetero) und Böse (Homo), heißt aber ganz bestimmt NICHT, dass die sexuelle Orientierung eines Menschen "egal" ist. Das Bemerkenswerte an den ganzen Versteckspielen gewisser Stars ist doch, dass sie gerade Ausdruck und Auswüchse einer weiterhin extrem homophoben und sexuelle Vielfalt diskriminierenden Gesellschaft sind (mit entsprechenden Folgewirkungen gerade auch für das Bewusstsein junger Menschen)!

    Niemand käme in einer wahrhaft offenen, liberalen und demokratischen Gesellschaft auf die Idee, ein Geheimnis aus seiner sexuellen Identität zu machen! Ganz im Gegenteil: Ein selbstbewusster, freier Mensch hat Freude daran, sich einfach so zu geben (auch nach außen), wie er ist!

    Wer die gesellschaftliche Realität kennt, weiß aber, dass viele Menschen sich dazu angesichts der nach wie vor unterdrückerischen und perversen Verhältnisse (nicht nur in der Pop-Industrie) leider nicht in der Lage sehen. Und das sollte uns in der Tat alles andere als "egal" sein - wir sollten diesen inakzeptablen Zustand vielmehr aktiv bekämpfen!
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#9 FinnAnonym
  • 31.01.2007, 20:38h
  • Sascha, wenn Du auf der Suche nach intellektuellem Austausch bist, dann bist Du meiner Meinung nach hier grundfalsch. ;)

    Queer.de ist doch nicht mehr als eine 'schwule BRAVO' (und das bezieht sich sowohl auf die Zielgruppe, was ihre demographische Ausgestaltung angeht, als auch auf den Inhalt) - abgesehen vielleicht noch von einer Werbeplattform für die 'Bücher', mit der die Queer.de-Verantwortlichen alle Nase lang die Bruno-Regale überschwemmen...

    Keep it up.
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#10 FinnAnonym
  • 31.01.2007, 20:39h
  • Sascha, wenn Du auf der Suche nach intellektuellem Austausch bist, dann bist Du meiner Meinung nach hier grundfalsch. ;)

    Queer.de ist doch nicht mehr als eine 'schwule BRAVO' (und das bezieht sich sowohl auf die Zielgruppe, was ihre demographische Ausgestaltung angeht, als auch auf den Inhalt) - abgesehen vielleicht noch von einer Werbeplattform für die 'Bücher', mit der die Queer.de-Verantwortlichen alle Nase lang die Bruno-Regale überschwemmen...

    Keep it up.
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