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  • 25. Januar 2007, noch kein Kommentar

18 Film-Miniaturen aus einer ganz besonderen Stadt. 21 Meisterregisseure aus aller Welt erzählen ihre ganz eigenen, sehr persönlichen Geschichten aus und über Paris.

Von Carsten Weidemann

Paris, die Stadt der Liebe. Hier gibt es keinen Ort, an dem sie nicht in der Luft läge: In Bars und Cafés, unter dem Eiffelturm, sogar in den U-Bahnschächten tief unter den Straßen. PARIS, JE T’AIME lädt ein, diese Stadt, um die sich so viele Geschichten ranken, von einer neuen Seite zu entdecken, und nicht nur von einer...

Da fragt sich ein Mann gerade, warum er nicht die Liebe fürs Leben findet, als sie ihm plötzlich buchstäblich vor die Füße fällt. In einer Metro-Station wird ein ahnungsloser amerikanischer Tourist in die eifersüchtigen Spielchen eines schrägen Paares verwickelt. Ein alterndes Ehepaar versucht, sein brachliegendes Sexleben aufzupeppen. Auf dem Friedhof Père Lachaise erwacht Oscar Wilde zum Leben und bewahrt einen Mann davor, den Fehler seines Lebens zu begehen. Ein geschiedenes Paar ergeht sich im Bistro in Sarkasmen, unterdessen wird ein blinder junger Mann von seiner Freundin verlassen. Und dann streunen auch noch Kiffer, Vampire und chinesische Hairstylistinnen durch die Stadt...

So vielfältig wie Paris selbst, präsentiert dieser Film ein Kaleidoskop an Eindrücken von einer der romantischsten Metropolen der Welt. 18 Geschichten, erzählt von 21 internationalen Regisseuren aus 18 unterschiedlichen Blickwinkeln, allesamt um das ewige Thema der Liebe kreisend: Mutterliebe, junge Liebe, unerwartete Liebe, Liebe auf den zweiten Blick, vergangene Liebe, unerwiderte Liebe, grausame Liebe... Gedreht in 18 Pariser Arrondissements fügen sich die einzelnen Episoden zu einem Gesamtkunstwerk voller Dramatik, Lust und Leidenschaft zusammen.

Starregisseure wie Joel & Ethan Coen, Wes Craven, Tom Tykwer, Alfonso Cuarón, Walter Salles, Christopher Doyle und Gus Van Sant sowie Gérard Depardieu entführen den Zuschauer in ein Paris, das nichts mit der Postkarten-Metropole zu tun hat, die wir zu kennen glauben. Ein Paris, in dem verschiedene Schichten, Generationen und Kulturen aufeinander treffen. Nicht weniger illuster als der Kreis der Macher sind die Schauspieler, die sich in diesem poetisch-tollkühnen Paris-Reigen versammeln: Natalie Portman, Juliette Binoche, Bob Hoskins, Fanny Ardant, Elijah Wood, Steve Buscemi, Nick Nolte, Gena Rowlands, Maggie Gyllenhaal und Willem Dafoe, um nur einige zu nennen.

25.01.2007