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Potsdam (queer.de) - Nach einer kurzen Verhandlung ist Dennis Milholland gestern vom Vorwurf der schweren Körperverletzung freigesprochen worden. Der 57-jährige HIV-positive Berliner hatte den rechtsradikalen 24-jährigen Maurer Oliver K. im Mai 2005 gebissen, nachdem dieser ihn und seine Freunde angegriffen hatte (queer.de berichtete). Der gestern als Zeuge geladene K. verwickelte sich bei seiner Aussage in Widersprüche, woraufhin sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung einen Freispruch beantragten. Die Richterin stellte klar, dass es sich bei dem Biss um eine "natürliche Reaktion", also um Notwehr gehandelt habe. K. war zuvor bereits wegen Körperverletzung und Beleidigung rechtskräftig verurteilt worden. (dk)



10 Kommentare

#1 SupersurferAnonym
#2 KLAUSAnonym
  • 26.01.2007, 10:01h
  • EHER GLUECK GEHABT WEIL SICHER DER ZEUGE VERSPROCHEN HAT.
    WAS WÄRE GEWESEN WÄRE, WENN NICHT.
    GLUECKWUNSCH AN DEN GEWINNER
    AUS BAKERSFIELD, CA / USA
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#3 TimAnonym
#4 SylarAnonym
#5 BjoernXAnonym
#6 DannyAnonym
  • 27.01.2007, 00:02h
  • ich habe auch nur kurze Zeit an unserem Rechtsystem gezweifelt.... nämlich, daß das überhaupt vor Gericht als Klage zugelassen wurde.

    Glückwunsch an Dennis und alles Gute!
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#7 mario aus berlinAnonym
  • 27.01.2007, 08:53h
  • Wir fanden es gut zum Auftakt des Prozessbeinns das der Anwalt des Herrn Milholland gleich Einspruch erhoben hat, das sich 2 Justizbeamte auf Prozessbeobachter Stühlen breit gemacht hatten und somit eine reihe von Presseleuten mit Ausweis aussen vor bleiben mussten.
    Zum ganzen Verfahren war und ist nur zu sagen das es eine Schade im Namen des Volkes war, diese Anklage überhaupt zuzulassen.
    Wir freuen uns das diesmal die Gerechtigkeit gesiegt hat ohne einen Kuhhandel mit der Justiz einzugehen müssen, wie andere Persönlichkeiten in diesem unserem Rechtsstaat aber da sieht man wiederma,l wenn man den Prozess verfolgt hat, wer rechts ist kann nur zuschlagen und nicht argumentieren. oder sich artikullieren.

    in soweit

    verbleibe ich

    mario
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#8 tux2006Anonym
  • 27.01.2007, 10:21h
  • @mario: Liege ich richtig in der Annahme, das Du auch kein richtiges Vertrauen mehr in unser "Rechtssystem" hast?

    Denn, nach den letzten Skandalurteilen, die in diesem Land gesprochen wurden, kann man kein Vertrauen mehr haben. Im GG der BRD steht eindeutig, das "Alle vor dem Gesetz gleich sind". Offensichtlich gibt es aber auch gleichere.

    www.heute.de/ZDFheute/inhalt/31/0,3672,4338879,00.html
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#9 Axel BerlinAnonym
  • 27.01.2007, 18:53h
  • @tux2006
    es ist vollkommen verwerflich, was Hartz gemacht hat. Aber moralisch verwerflicher finde ich den Betriebsrat, der sich hat kaufen lassen. Der Betriebsrat wird schließlich von der Belegschaft in dem Vertrauen gewählt, dass er ihre Interessen vertritt. Der ideelle und gar auch materielle Schaden, den die Arbeitnehmervertretung erlitten hat, ist größer, wie der materielle Schaden des Konzerns.
    Der Kabarettist Dieter Hildebrandt hat es zitiert: Geld macht nicht korrupt, kein Geld schon eher.
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#10 DWDSAnonym
  • 28.01.2007, 21:25h
  • Komisch, seit dem Hartz- und Ackermann-Prozessen sind alle plötzlich zu langjährigen Juristen und Prozessbeobachtern geworden...

    Setz dich doch mal in ein Zivilverfahren ins Amtsgericht, da wirst du sehen, dass Absprachen auch in kleineren Dimensionen sowas von alltäglich sind, dass es einige Richter schon ankotzt... Aber naja, die Linken waren immer schon genauso populistisch wie die Rechten...
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