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Washington (queer.de) - In einem CNN-Interview hat sich US-Vizepräsident Dick Cheney geweigert, über seine lesbische Tochter zu reden. Die Beziehung der 37-jährigen Mary Cheney mit ihrer 45-jährigen Partnerin Heather Poe war zuvor von konservativen Christen heftig kritisiert worden, seit das Paar ein Kind erwartet (queer.de berichtete). Der CNN-Moderator Wolf Blitzer sagte in dem Interview, dass manche die Schwangerschaft kritisierten und las folgende Stellungnahme eines Vertreters der Gruppe "Focus on the Family" vor: "Mary Cheneys Schwangerschaft wirft die Frage auf, was das Beste für Kinder ist. Nur weil es möglich ist, ein Kind außerhalb der Ehe mit Mutter und Vater zu bekommen, heißt das nicht, dass das auch das Beste für das Kind ist". Blitzer fragte den Vizepräsidenten dann: "Wollen Sie darauf reagieren?". Cheney zeigte sich kurz angebunden: "Nein, das will ich nicht" - "Sie ist offensichtlich eine gute Tochter", bohrte Blitzer weiter, woraufhin Cheney antwortete: "Ich freue mich, ein sechstes Enkelkind zu bekommen, Wolf, und offensichtlich denke ich nur das Beste von meinen Töchtern und allen meinen Enkeln. Ich denke auch, dass Sie mit Ihrer Frage zu weit gegangen sind." Nach mehrmaligen Rückfragen von Blitzer ("Ich mag die beiden Frauen doch sehr gerne") kritisierte Cheney die Fragestellung weiter und weigerte sich zu antworten. (dk)



#1 TimAnonym
  • 26.01.2007, 12:49h
  • "Ich denke auch, dass Sie mit Ihrer Frage zu weit gegangen sind."

    Im Prinzip geht das die Öffentlichkeit wirklich nichts an (es sei dann, man will es so), aber da die Republikaner echte Homohasser sind und Cheney seine Tochter anders behandelt, als er es für andere schwule und lesbische Paare will, muss er sich schon solche Fragen gefallen lassen.

    Ob er antwortet oder nicht, ist natürlich seine Sache, aber an der Frage ist nichts Falsches und eine Nichtantwor sagt auch sehr viel, nämlich dass er eigentlich nichts an Fakten gegen Schwule und Lesben vorbringen kann und dass die Republikaner offensichtlich mit ihrem Homohass nur entsprechenden Wählern nach dem Mund reden....
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#2 SvenAnonym
  • 26.01.2007, 13:35h
  • Ich sehe es wie mein Vorredner.
    Eigentlich geht es niemanden was an, aber Cheney redet über die Betten anderer Leute, also muss er dazu auch Stellung nehmen. Schließlich haben er und seine Partei dieses Thema auf den Tisch gebracht, nicht die anderen.
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#3 gerdAnonym
  • 26.01.2007, 17:52h
  • Das ist wahr, was hier geschreiben wird, und im Prinzip konnte gar nichts besseres passieren, als das die Vizepräsidententochter lesbisch ist und zudem in einer festen Partnerschaft lebt und jetzt ein Kind erwartet.

    Gut das dies gerade bei den Republikanern in der ersten Reihe in aller Öffentlichkeit abläuft, und wir können Mary Cheney sehr dankbar sein, dass sie Mutter wird.
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#4 FluginsApricotAnonym
  • 26.01.2007, 22:29h
  • Toll pariert! Auch ein Politiker und seine Tochter haben ein Recht auf Privatsphäre, egal welche Meinung seine Partei vertritt.
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#5 linksundschwulAnonym