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Eigentlich wollte sich der ehemalige "Dead Or Alive"-Sänger nur seine Lippenimplantate entfernen lassen. Es folgte jahrelange Pein. Die will Pete Burns nun versilbert haben. Und verklagt seinen Schönheitschirurgen auf umgerechnet 1,5 Millionen Euro.

Von Carsten Weidemann

Noch bevor Boy George auf die Idee kam, pflegte Pete Burns sein androgynes Äußeres, als er 1980 mit seiner Band "Dead Or Alive" seine ersten Hits hatte (You spin me right round). Auch wenn er zunächst betonte, er sei kein Transvestit, vervollständigte er nach und nach sein Tranny-Outfit und sein weibliches Aussehen. Dazu gehörten auch Schönheitsoperationen mit Implantaten in den Lippen. Die wollte Burns im Jahre 2000 wieder loswerden, und begab sich bei Dr Maurizio Viel beim London Centre für kosmetische Chirurgie unter das Messer.

Laut Burns war das Ergebnis ein Disaster. Mehr als hundert Operationen in Folge waren nötig, um eine hängende Lippe wieder zu richten. Bislang vergeblich. Schwellungen und Schmerzen musste der Sänger erdulden, bis heute kann er nur mit einem Strohhalm trinken und nicht richtig essen, so klagt er. Ein Zustand, der eventuell dauerhaft so bleiben wird. Ihm hätten bereits andere Ärzte gesagt, diese Lippen ließen sich nur noch amputieren, aber nicht mehr in einen normalen Zustand bringen.

Der Pfusch habe seine Karriere als Musiker zerstört, und dafür soll sein Operateur zahlen, fordert Pete Burns. "Ich war zeitweise selbstmordgefährdet und depressiv, und habe möglicherweise den Rest meines Lebens Probleme." Die Klage über 1,5 Mio Euro werde gerade vorbereitet. Der Anwalt des Arztes gab bislang keine Stellungnahme ab.

Pete Burns hatte zuletzt im Jahr 2004 in England einen kleinen Hiterfolg mit der von den Pet Shop Boys produzierten Single "Jack and Jill Party". 2006 hatte er einen Tranny-Auftritt in der britischen Big Brother Show.

26.01.2007



10 Kommentare

#1 HampiAnonym
  • 26.01.2007, 16:16h
  • ...sorry,ich hab kein Erbarmen mit dem Typen,eher Schadenfreude nach dem Motto "geschieht ihm recht", ich weiss,das ist pfui pfui dass ich so empfinde,aber es ist nun mal so. Wer ums Verrecken was besonderes sein will, egal ob Mann oder Weib mit Riesen Silikon Möpsen, der ist selber schuld,man sollte der Natur nicht so ins Handwerk pfuschen,die Natur rächt sich....und der Typ von oben,da wird mir schlecht,ist der noch "normal",sich so zu verunstalten,nur damit man auf ihn aufmerksam wird....könnte der nicht auch ein psychisches Problem haben, so wie ich auf anderem Gebiet? Eigentlich müsste sich doch so jemand auch in ner Klapsmühle behandeln lassen.....?
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#2 hwAnonym
  • 26.01.2007, 16:37h
  • @ hampi

    ..ja mir ging´s auch so. ich musst gleich an dich denken und glaeich dearauf an klettverschlüsse und rinder-rouladen. frag mich jetzt aber nicht
    warum, schon seltsam, gell ?
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#3 Diz!Anonym
  • 26.01.2007, 17:26h
  • Hampi, vielleicht solltest Du Dich mal über die Umstände informieren!
    Wenn jeder, der sich die Lippen aufspritzt so etwas durchmachen müsste, gabe es keine OPs mehr.
    Das Geld was er verlangt steht ihm sicherlich zu!
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#4 JanAnonym
  • 27.01.2007, 11:25h
  • @3: So ein Quatsch. Was ist das denn für eine
    Argumentation? Nimm doch mal einen Revolver
    und spiele russisch Roulette. Es passiert nur jedem
    sechsten etwas. Versprochen! Also deshalb OK?
    Höchst fragwürdig...
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#5 BertramAnonym
  • 27.01.2007, 22:18h
  • Mitleid ja, Verständnis nein.

    Jeder wird über die Risiken bei Schönheitsoperationen aufgeklärt.

    Und der Körper ist eben nicht wie ein Kopfkissen: Reissverschluss auf, Implantate rein. Wenns mir nicht mehr gefällt: Reissverschluss auf, Implantate wieder raus ...

    Unsere Wegwerfgesellschaft treibt schon komische Blüten, aber der Körper ist eben kein Wegwerfprodukt. Er ist der Tempel der Seele und so sollte man ihn auch behandeln.
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#6 Axel BerlinAnonym
  • 28.01.2007, 10:40h
  • @hampi
    Mit solchen Lippen hättest Du die Chance, die Bauarbeiter und Gerüstbauer aufzureißen. Die stehen auf Dolly-Buster-Face. Sieht nämlich aus, wie eine rasierte Muschi.
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#7 DannyAnonym
  • 28.01.2007, 21:23h
  • Aufgespritzte Lippen sehen einfach nur peinlich und forbidden aus. Es gibt auch sowas wie "natürliche Schönheit", wer meint, sich so abheben zu müssen, hat was nicht ganz verstanden. Da bietet sich eher eine Hirn-OP an.

    Achso: Mitleid? Nein. Selbst schuld! Ist in dem Falle "allgemeines Lebensrisiko".

    Meine Meinung.
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#8 madridEUAnonym
  • 30.01.2007, 13:51h
  • Stimme @bertram voll und ganz zu. Es ist schon reichlich grotesk, immer mehr alternde Menschen mit aufgespritzten oder
    gestrafften Gesichtsteilen zu sehen, so dass ihre Züge zu Masken erstarren, die nichts mehr mit ihrer Seele zu tun haben. Michael Jackson ist wohl das lebendigste Beispiel dessen, was man alles vertuschen, verändern und dann wieder in den alten Zustand versetzen lassen will. Vergleicht man frühere Fotos mit dem heutigen Monstergesicht, kann man wirklich nur noch Mitleid mit den psychischen Verirrungen dieser Zeitgenossen haben.
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#9 fliegerAnonym
  • 24.03.2007, 10:00h
  • "do you really want to hurt me" (ca 1981) von culture club erschien aber mindestens drei jahre früher als "you spin me round" von dead or alive (1984)...das zeug was dead or alive vorher gemacht hatten, hat wohl kaum jemand wahrgenommen.
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#10 fliegerAnonym
  • 24.03.2007, 10:01h
  • "do you really want to hurt me" (ca 1981) von culture club erschien aber mindestens drei jahre früher als "you spin me round" von dead or alive (1984)...das zeug was dead or alive vorher gemacht hatten, hat wohl kaum jemand wahrgenommen.
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