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Berlin (queer.de) - Drei Fälle vorübergehender Festnahmen von homo- oder bisexuellen Deutschen im Ausland aufgrund ihrer sexuellen Orientierung sind der Bundesregierung bekannt. Alle seien nach Interventionen der deutschen Botschaften in Eritrea, dem Libanon und Kamerun innerhalb weniger Tage wieder frei gekommen, schreibt die Regierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion.

Weiterhin habe es Fälle sexueller Diskriminierung von Seiten staatlicher und nicht-staatlicher Stellen in Russland, Rumänien und Polen sowie in Marokko gegeben, so die deutsche Regierung. Aus den Einzelfällen lasse sich aber wegen ihrer geringen Zahl "keine Tendenz" ableiten. (cw)



18 Kommentare

#1 JürgenAnonym
  • 27.01.2007, 12:45h
  • Das ist ja interessant! Nur die FDP hat eine "kleine" Anfrage gestartet und das sind natürlich alles Einzelfälle, aus denen sich keine Tendenz herleiten lässt. Genau wie bei fremdenfeindlichen Attacken: Alles Einzelfälle, die uns nicht beunruhigen müssen. Ganz Falsch! Jeder einzelne Fall ist einer zuviel und dass solche Übertretungen sogar in Ländern der EU geschehen und eigentlich folgenlos bleiben, stellt ein wirkliches Problem dar. Schon die alten Römer wussten genau. Wehret den Anfängen. Es gibt keinen Grund, den Intoleranten hier Spielraum zu geben. Wer elementare Menschenrechte missachtet - und das ist hier überdeutlich der Fall - muss mit Konsequenzen rechnen, Ich hoffe, dass die EU solche Fälle ernster nimmt und entsprechende Abmahnungen mit anschliessenden Sanktionen androht. Was soll der Kulturaustausch mit Polen, wenn ich beim Besuch des Chopionwettbewerbes als schwuler Pianist festgenommen werde? Darüberhinaus hat das auswärtige AMt die Pflicht, Warnungen herauszugeben, wenn Gefahren für Leib und Leben in einem Land drohen. Vor Reisen nach Marokko und Russland z.b. müsste eindringlich gewarnt werden zumal nicht sicher ist, dass man die Tage, bis die deutsche Botschaft eventuell eingreift, sicher übersteht.
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#2 tux2006Anonym
  • 27.01.2007, 17:13h
  • Tja liebe Leute, andere Länder - andere Sitten. Das steht auch immer im SPARTACUS-GAY-Guide, wie man sich wo verhalten sollte.

    Wenn man natürlich jedem zeigt, das man schwul ist, sollte man sich auch nicht wundern.
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#3 joshAnonym
  • 28.01.2007, 08:05h
  • @tux2006:
    jetzt sind die opfer also wieder die täter und wohl auch noch selber schuld. was für eine feige haltung, stattdessen solltest du stollst darauf sein, wer und was du bist und das kann natürlich auch jeder wissen.
    das diese heterpdominierte bundesregierung sich nicht besonders für uns einsetzt ist doch klar.
    es gibt keinen grund sich zu verstecken, wir sollten auch selber nicht so tun.
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#4 manni2Anonym
#5 Axel BerlinAnonym
  • 28.01.2007, 10:33h
  • @tux2006
    was soll nun diese Aussage ...."wie man sich verhalten soll".
    Verhalte dich doch einfach ganz normal, genauso schonungslos, wie Du es in Niedersachsen auch tust.
    Man kann nicht zuhause mit der Dampfwalze über die Befindlichkeiten mancher Spießbürger rollen aber speziell in dem Ausland, wo es gefährlich ist, wie eine Feder im leichten Windzug um die Ecken schweben.
    Bei deiner Meinung fehlt mir die aufrichtige Konsequenz. Andere Länder und andere Sitten berechtigen keineswegs zur Diskriminierung homosexueller Menschen.
    Deine Sympatieanfälle für Diktaturen sind peinlich.
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#6 DirkAnonym
  • 28.01.2007, 11:59h
  • Natürlich geht es bei "andere Laänder- andere Sitten" nicht um ein nachlässiges Verständnis gegenüber Diktaturen und homophoben Regierungen.

    Man kann aber das verhalten von schulen Touristen in einigen Ländern nicht ganz übersehen.

    Zu den staatlichen Übergriffen in Ländern wie z.B Marokko kommt es ja nicht beim verliebten Abendessen im Hotel. Anlaß ist oft der "Sextourismus" bei dem europ. Schwule ihre finanzielle Überlegenheit ausspielen, um möglicht günstig, möglicht junge Typen zu bekommen.

    Wer sich auf solche "Abenteuer" einläßt soll sich über die Reaktion nicht zu sehr wundern. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
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#7 DWDSAnonym
#8 Daniel D.Anonym
  • 28.01.2007, 15:20h
  • Ich sage es mal so, aus Drei gemeldeten Fällen lässt sich wirklich keine Tendenz feststellen und wenn man als Schwuler in einem Land Urlaub macht, wo Homosexualität unter Strafe steht, darf man sich auch nicht beschweren, wenn man letzendlich wirklich bestraft wird!

    Das Außenministerium schreibt in ihren Reiseinformationen deutliche Warnhinweise, wenn Homosexuellen Handlungen dort verboten sind.
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#9 tux2006Anonym
  • 28.01.2007, 19:00h
  • @josh; @axel; @manni: Ihr habt wiedereinmal meine Aussage nicht richtig gelesen oder nicht verstanden.

    Es geht darum, das, wenn man als Homosexueller irgendwo Urlaub macht, sich den Gesetzen und Regeln des jeweiligen Landes anzupassen hat.

    DanielD und Dirk haben es jedenfalls verstanden.
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#10 Axel BerlinAnonym
  • 28.01.2007, 19:07h
  • @tux
    die Frage ist doch, ob unsere Existenz "strafbar" ist. Warum ist Heterosexualität nicht strafbar? Weil sie normal ist?
    Warum regst Du dich denn über Religionsgemeinschaften auf? Nach deren Büchern ist es auch Gesetz, das Homosexualität Sünde ist.
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