Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?6321

Berlin (queer.de) - Die Katholikin Dr. Martina Köppen wird nach Informationen der Katholischen Nachrichten-Agentur Leiterin der neuen Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Die Juristin war bisher Europabeauftragte im Büro des Bevollmächtigten der Deutschen Bischofskonferenz.

"Wir hoffen, dass sich Frau Köppen für die ihr obliegenden Aufgaben von der Ausrichtung ihrer vorherigen Tätigkeiten frei machen kann", kommentierte Manfred Bruns, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD), die Ernennung: "Die Deutschen Bischöfe tragen in besonderem Maße zur Diskriminierung von Lesben und Schwulen bei. Sie machen Front gegen jede rechtliche Anerkennung und schüren Vorurteile. Angestellte der römisch-katholischen Kirche werden fristlos entlassen, wenn sie eine Lebenspartnerschaft eingehen." Bruns forderte Köppen dazu auf, "sich dafür einsetzen, dass Lesben und Schwule nicht weiter von deutschen Bischöfen diskriminiert werden".

Mit Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vor vier Monaten die Antidiskriminierungsstelle des Bundes eingerichtet. (cw)

Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Alexanderstr 3. 10178 Berlin, Tel. (030) 18 555-1865 , Fax (030) 18 555-41865, E-Mail: ads@bmfsfj.bund.de



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

18 Kommentare

#1 JoernAnonym
  • 30.01.2007, 08:44h
  • Na BRAVO, sag ich da nur. Und Benedikt wird demnächst dann Vorsitzender des LSVD. Ich bin begeistert!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Krzyszek
  • 30.01.2007, 10:36h
  • Hier wird doch wohl niemand Frau Dr. Köppen nur wegen ihrer Weltanschauung diskriminieren wollen.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 skydiverProfil
  • 30.01.2007, 11:29hStuttgart
  • Und schon ist es (wahrscheinlich) wieder vorbei mit dem schönen, neuen Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Das mit Frau Dr. Köppen ausgerechnet eine Person aus dem Lager derjenigen (Deutsche Bischofskonferenz) die uns Schwule & Lesben tagtäglich am meisten "diskriminiert" den Posten erhalten hat, wundert mich ehrlich gesagt bei dieser (Kasperle)Regierung nicht ...
  • Antworten » | Direktlink »
#4 sajoAnonym
#5 seb1983
  • 30.01.2007, 12:02h
  • Freu Köppen wird sich wie jeder andere auch in diesem Land an die Gesetzte halten müssen.
    Genügend Organisationen werden ihr dabei auf die Finger gucken!
  • Antworten » | Direktlink »
#6 hwAnonym
  • 30.01.2007, 12:30h
  • @ seb1983

    ..und wenn die mal mit komischen ideen
    schwanger geht ? zu welcher beratung
    kann sie da ?
    ..na ja, zur katholischen schon mal nicht, vielleicht wird´s dadurch dann doch nicht so schlimm...
    auf die finger gucken ist gut...letztens habe
    von langfingerdelikten gelesen, die im vatikan 22 mal häufiger vorkommen als in
    italien. fringst die nur oder klaut die schon ?
    ideen und so ?
  • Antworten » | Direktlink »
#7 joshAnonym
#8 MalteAnonym
  • 30.01.2007, 13:00h
  • Man sollte sicher erst mal abwarten, aber skeptisch sein darf man schon ob sie für diesen Job die Richtige ist.

    Ich fürchte der SPD ging es erst mal darum ihre Homowähler zu besänftigen und wenn die Sache dann erst mal als verabschiedet gilt und aus dem öffentlichen Bewusstsein raus ist, kann die CDU dann in Ruhe und größtenteils unbemerkt wieder alles verwässern...
  • Antworten » | Direktlink »
#9 BlackhawkAnonym
  • 30.01.2007, 14:25h
  • Eine Katkolikin?????Ds ist ja schrecklich.Schaltet die UNO ein!!:))
    Welche Religion die Frau hat, hat niemanden zu interresieren.Oder was soll diese Dikriminierungstendenz in den Kommentaren hier?
  • Antworten » | Direktlink »
#10 hwAnonym
  • 30.01.2007, 16:03h
  • @ malte

    Gemeinsame Presseerklärung über das Gespräch zwischen dem Präsidium der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und der Deutschen Bischofskonferenz

    Das Präsidium unter der Leitung des Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck, und Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz unter Leitung ihres Vorsitzenden, Karl Kardinal Lehmann, haben sich am Nachmittag des 29. Januar 2007 im Willy-Brandt-Haus in Berlin zu einem knapp zweistündigen Gespräch getroffen.

    www.dbk.de/aktuell/meldungen/01263/index.html
  • Antworten » | Direktlink »