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Saltillo (queer.de) - Nach der ersten Eintragung einer homosexuellen Partnerschaft in Mexiko hat die katholische Kirche heftig gegen die Gleichstellung Schwuler und Lesben protestiert. Bischof Alonso Garza nannte die Hochzeit zwischen Karla Lopez und Karina Almaguer eine "Schande". "Wir haben immer gesagt, dass wir respektieren, wie Homosexuelle denken, aber wir sind definitiv gegen diese Show", so der Bischof. Lopez und Almaguer wurden letzte Woche in Saltillo, der Hauptstadt des Staaten Coahuila, getraut. Coahuila ist derzeit der einzige von Mexikos 31 Staaten, der Eingetragene Partnerschaften eingeführt hat. Ab Mitte März wird die Homo-Ehe auch in Mexiko-Stadt möglich sein. Die neuen Gesetze geben schwulen und lesbischen Paaren einige Rechte der Ehe, vor allem in sozialen Fragen. Die katholische Kirche und die im Bund regierende konservative Partido Acción Nacional haben die Einführung der Homo-Ehe bereits im Vorfeld scharf kritisiert. (dk)



#1 bäume-freundAnonym
  • 05.02.2007, 13:49h
  • na dann kritisiert ihr mal schön weiter, ihr ewig gestrigen.
    vor allem die katholischen bischöfe lateinamerikas waren in den 70er und 80er jahren mal sehr fortschrittlich (stichwort: befreiungstheologie). so fortschrittlich, dass sie sich von kardinal ratzinger, dem damaligen höchsten inquisitor und glaubenshüter, öfter mal nen rüffel einfingen. aber das scheint ja jetzt vorbei zu sein.
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#2 StarletAnonym
  • 05.02.2007, 17:46h
  • Wieso ist es eine "Schande", wenn sich zwei Menschen in aller Öffentlichkeit zueinander bekennen? Es ist mir einfach unverständlich, dass eine katholische Kirche des 21. Jahrhunderts immer noch nicht gecheckt hat, dass es nicht nur Heterosexuelle, sondern auch Homosexuelle gibt und dass man weder die Einen noch die Anderen alle über einen Kamm scheren kann. Die röm.-katholische Kirche stellt sich unter Homosexualität offensichtlich immer noch ausschließlich sexuelle Zügellosigkeit vor. Wenn sie sich als Kirche gegen letzteres wendet, dann kann ich das verstehen, nicht aber, wenn sie bei Homosexuellen das bekämpft, was sie bei Heterosexuellen erwartet, nämlich gegenseitige Verantwortung!
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