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Playa del Ingles (queer.de) - Der Tourismussektor auf den Kanarischen Inseln verzeichnet im letzten Jahr einen Umsatz von 12,6 Milliarden Euro - das sind 440 Millionen mehr als im Jahr 2005. Mehr als zwei Drittel dieser Summe ist bei Touristen aus dem Ausland umgesetzt worden. Nach einer Meldung der deutschsprachigen Radiostation "Megawelle Canarias" ist das Umsatzplus vor allem auf den Gay-Tourismus zurückzuführen. Homosexuelle Paare geben mit 400 Euro pro Tag wesentlich mehr Geld im Urlaub aus als Heterosexuelle, hier sind es im Durchschnitt nur 190 Euro. Vor allem die Insel Gran Canaria belegt auf der Beliebtheitsskala von schwulen Männern Platz eins. Bis zu viermal pro Jahr besuchen Gay-Touristen die Insel, so "Megawelle Canarias".

Die Kanarischen Inseln (span.: Islas Canarias) sind eine geographisch zu Afrika, politisch aber zu Spanien gehörende Inselgruppe im Atlantik - etwa 100 bis 500 Kilometer westlich des südlichen Marokko gelegen. Sie bestehen aus den sieben Hauptinseln Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, La Palma und El Hierro, den sechs Nebeninseln Alegranza, Graciosa, Montaña Clara, Lobos, Roque del Este und Roque del Oeste, sowie einigen kleineren unbewohnten Felsinseln. (pm)



26 Kommentare

#1 RabaukeAnonym
  • 06.02.2007, 17:37h
  • Also bei allem was recht ist. Entweder arbeitet dieser Radiosender mit der Bildzeitung (Fachblatt für zwischenmenschliches*g*) oder mit selber gezockten Statistiken.

    Ich persönlich reise auch überall herum, aber 400 Euro pro Tag sind realitätsfremd.

    "Traue keiner Statistik die du nicht selber "fälschst":)
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#2 madridEUAnonym
  • 06.02.2007, 18:32h
  • Die Kanaren werden vornehmlich von Konservativen regiert, denen es anscheinend nichts ausmacht, Homos als Zielgruppe anzusprechen, solange der Rubel rollt. Dagegen ist ja auch nichts einzuwenden, aber leider werden Naturstrände auch davon weiter zügig mit hässlichen Bettenburgen verschandelt, wofür die Politiker Millionen Euros von Baulöwen und Spekulanten als Schmiergelder kassieren. Es vergeht kaum ein Tag ohne Festnahme eines weiteren korrupten Bürgermeisters auf den Inseln.
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#3 seb1983
  • 07.02.2007, 17:59h
  • Na da würden mich die statistischen MEthoden nach denen das erhoben wurde aber auch sehr interessieren, 190€ (also jeweils 80 pro Person????) sind schon viel wenn man mal den klassischen 1 Woche Urlaub voraussetzt, aber mehr als das doppelte bei Homopaaren, und dann 4 mal im Jahr????

    naja.... poppen in den Dünen war auch mal billiger
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#4 MICHAELAnonym
  • 10.02.2007, 16:58h
  • GRAN CANARIA, OH MEIN GOTT ...
    WENN ICH DIESEN BERICHT LESE KNALLT MIR DIE SICHERUNG DURCH...
    ES IST OHNE WORTE WIE VERSUCHT WIRD MIT GETÜRKTEN ZAHLEN UND LÜGEN DIESE INSEL POSITIV DARZUSTELLEN, OBWOHL SICH DIE SITUATION VOR ALLEM AUF GRAN CANARIA VON JAHR ZU JAHR VERSCHLECHTERT.
    EGAL OB CARNEVAL , GAY PRIDE ODER SCHWULES FILMFEST ES IST EIN DRAMA.
    SCHLECHTE ORGANISATION UND MISSERABLES MANAGMENT MACHEN DIESER INSEL UND SEINEM SCHWULEN IMAGE EIN ENDE
    BEIM DIESJÄHRIGEN CARNEVAL WURDEN VOR ALLEM SCHWULE UND TRANSSEXUELLE DURCH DIE SCHEISSE GEZOGEN SO DAS SELBST DIE SCHWULE GRUPPE " GAMA " EINSCHREITEN MUSSTE.
    DIE GAY PRIDE MUTIERT ZU EINEM ENGLISCHEN FUSSBALLSPIEL ZUMINDEST VOM AMBIENTE UND AUCH DA SO ANGEPRIESENE YUMBO CENTER WIRD IMMER SCHLECHTER.
    ES HANDELT SICH HIER UM EIN SCHWULES URLAUBSZIEL DAS MAN MIT DEM SEXTURISMUS IN ASIEN VERGLEICHEN KANN.
    IN DEN WINTERMONATEN EIN ALTERDURCHSCHNITT VON 50 JAHREN UND IN DEN SOMMERMONATEN NUR BILLIGTURISTEN. DIE WIKLICHEN PARTYPEOPLE UND SCHWULEN DIE AUF STYLE UND QUALITÄT WERT LEGEN BESINNEN SICH IN DIESER ZEIT AUF IBIZA, SITGES ODER MYKONOS. VON QUALITÄT UND PREISLEISTUNG WOLLEN WIR IN DIESER SERVICEWÜSTE GARNICHT SPRECHEN. ALLE NEUEN LOKAL DIE DIE LETZTE ZEIT ERÖFFNET HABEN UND SICH MÜHE GEBEN UM NEUEN UND FRISCHEN WIND IN DIESES AMBIETE ZUBRINGEN SCHEITERN UND SIND ZUM SCHLIESSEN VERURTEILT SELBST DIE SO GUTE ANGELAUFENE DISKOTHEK HEAVEN IM YUMBO SCHEITERTE UND IST ZUR HETENDISCO MUTIERT, SCHWULE ABERNOCH GEDULDET.
    WIE AUCH IM HETENBEREICH IST DIESE INSEL VOM TURISMUS VERWÖHNT WEIL ES SICH IMMERNOCH UM EIN SICHERES URLAUBSZIEL HANDELT GAYFRIENDLY, KEIN KRIEG, KEINE BOMBEN, KEINE NATURKATASTROPHEN DESHALB AUCH ALLE 6 MONATE TEUERER...
    ALSO MEINE LIEBEN ÜBERLEGT EUCH GUT WIE IHR DIESES JAHR EUEREN URLAUB ORGANISIERT...
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#5 tuxAnonym
  • 10.02.2007, 21:06h
  • @michael: Mußt doch nicht hinfahren/-Fliegen. Zwingt Dich doch keiner zu. Kannst auch nmach Bulgarien oder Ex-Jugoslavien fahren..

    @seb: Hamburg ist teurer.
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#6 madridEUAnonym
  • 11.02.2007, 10:08h
  • @tux: Bulgarien und Ex-Jugoslawien kenne ich vor und nach der Wende. Besonders Bulgarien hat sich noch nicht so recht vom grauen realsozialistischen Alltag erholt, wo Schwule immer noch als Perverse oder Kranke gelten. Bleibt die Frage, wozu wir unbedingt in teure Homoparadiese reisen mùssen, wenn wir in die liberale Szene in unserem eigenen Umfeld schneller und billiger gelangen. Es bedrùckt mich immer wieder, wenn Urlauber im Ausland nur Sex,Strand, Sonne und gewohnte Kost suchen, wenn weitaus interessantere Kulturschàtze und einheimische gastronomische Freuden darauf warten, entdeckt zu werden. Gerade im Yumbo auf Gran Canaria sucht man vergebens nach
    typischen Gerichten der Insel.
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#7 stefanAnonym
  • 12.02.2007, 12:34h
  • OH man, wie blödt kann man den nur sein.
    Die 400 Euro pro person sind mit allem gerechnet, das heist hotel ,Flug usw. denke das das hinkommt. Also mal ehrlich bin auch kein großverdiener aber 400 euro sind ok, oder macht ihr nur Urlaub am baggersee?
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#8 madridEUAnonym
  • 12.02.2007, 16:05h
  • @stefan: So wie ich diesen Bericht verstehe, geht es sogar nur um 400 Euro pro Paar und nicht Person. Ich meine auch, dass Urlauber mit allem Drum und Dran doch wohl 200 Euro täglich einmal im Jahr ausgeben. Es ist natürlich Ansichtssache, dieses im ganzen Jahr gesparte Geld ausgerechnet auf den überfremdenten Kanaren oder gar im Yumbo auszugeben.
    Es gibt mittlerweile schönere Ecken, aber da müsste man dann vielleicht Regionen ohne Homo-Ghettos hinnehmen....???
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#9 seb1983
  • 12.02.2007, 17:05h
  • In Hamburg war ich schon 2 mal und das ist definitiv nicht wirklich teuer wenn man nicht will.

    Warum man extra nach Gran Canaria etc fliegt, nur um dann in verrauchten schwulen Discos rumzuhängen bleibt mir eh ein Rätsel. Das kann man auch billiger haben in Köln und Co.
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#10 MariusAnonym
  • 12.02.2007, 17:27h
  • Wir haben eine enorme wirtschaftliche Macht, die wir viel besser und gezielter ausnutzen sollten. So könnten wir viel mehr verändern...

    Sprich: beim Kauf von Produkten, Dienstleistungen, Reisen, etc. so weit es geht homofreundliche Unternehmen, Länder, etc. fördern und Homohasser meiden.

    Da sind auch unsere Lobbyvereine gefragt entsprechend zu informieren und vielleicht wie in anderen Staaten entsprechende Listen mit besonders homofreundlichen und homohassenden Unternehmen zu veröffentlichen!
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