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Washington (queer.de) - Bei einer Kongress-Anhörung wurde die US-Außenministerin Condoleezza Rice wegen der "Don't ask, don't tell"-Regelung kritisiert. Der demokratische Abgeordnete Gary Ackerman sprach die Ministerin bei einer Anhörung des Außenausschusses an, nachdem sie beklagt hatte, dass dem US-Militär zu wenige Übersetzer für Arabisch und Farsi zur Verfügung stünden. Mehr als zwei Dutzend Übersetzer wurden in den letzten Jahren gefeuert, weil sie als schwul oder lesbisch identifiziert worden sind. "Es scheint so, als hätte das Verteidigungsministerium eine 'Don't ask, don't tell'-Regelung, wenn es sich um Homosexuelle dreht. Sie haben doch nicht so ein Ausschlussverfahren in ihrem Ministerium, oder?", fragte Ackerman, was Rice verneinte. "Scheinbar hat das Militär aber mehr Angst vor Schwulen und Lesben als vor Terroristen. Wenn die Terroristen diese Informationen erhalten, holen die sich eine Einheit kämpfender Lesben und jagen uns aus Bagdad raus", scherzte Ackerman. Während andere Abgeordnete leise lachten, blieb Rices Gesicht wie versteinert. Ackerman fragte die Außenministerin dann, ob etwas wegen dieses Problems getan werden könne. Sie antwortete ausweichend: "Ich habe keine Kenntnis darüber, dass uns bestimmte Menschen zur Verfügung stehen, aber ich werde mich sicherlich mit dem Thema beschäftigen". Als der Abgeordnete weiter bohrte, ob nicht die entlassenen Übersetzer wieder eingestellt werden sollten, wiederholte Rice nur, sie werde sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Die 1994 eingeführte "Don't ask, don't tell"-Regelung besagt, dass Schwule und Lesben nur im Militär dienen dürfen, wenn sie ihre sexuelle Ausrichtung geheim halten. (dk)



13 Kommentare

#1 tux2006Anonym
  • 08.02.2007, 16:39h
  • Hm, ".....Mehr als zwei Dutzend Übersetzer wurden in den letzten Jahren gefeuert, weil sie als schwul oder lesbisch identifiziert worden sind....."

    gehen der US-Army jetzt doch so langsam die Freiwilligen aus, die sich für Öl erschiessen lassen?ß

    Nicht das dann die US-Truppen aus Mangel an Kanonenfutter aus dem Irak abgezogen werden müssen.

    Schön, dann geht vielleicht die Hoffnung von Bush mit dem "Endsieg" nicht mehr in erfüllung.

    Wie es doch so ist.
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#2 DanielAnonym
#3 seb1983
  • 08.02.2007, 19:44h
  • Das US Militär arbeitet momentan an der absoluten Belastungsgrenze. Da muss man sich die Frage gefallen lassen warum jedes Jahr massenhaft qualifizierte Soldaten entlassen werden nur weil sie schwul oder lesbisch sind.

    @tux

    Es geht hier eben NICHT um "billiges" Kanonenfutter, sondern um hochqualifizierte Spezialkräfte wie Übersetzter, Ingeneure etc, die das Militär erst teuer ausbildet und die dann nicht zur Verfügung stehen.

    Teils outet man sich nach abgeschlossener Ausbildung als schwul und fängt dann einen gut bezahlten Job in der Wirtschaft an, viele hochdotierte Offiziere outen sich nach Dienstende.

    Intern ist die Regelung sehr oft schon aufgeweicht, unbeliebte Kameraden lassen sich so aber noch immer "entsorgen"
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#4 DavidProfil
  • 08.02.2007, 23:51hWashington DC
  • Zumal, da es auch ein offenes Geheimnis ist, dass sich Frau Rice auch nicht sonderlich viel aus Männern macht, ist das schon alles ziemlich bigott...
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#5 hwAnonym
  • 09.02.2007, 12:40h
  • @ seb1983

    "..Das US Militär arbeitet momentan an der absoluten Belastungsgrenze..."

    ...ah, dann kennst du die opferzahlen der
    us-aggreesionen ja doch...

    .lieg ich richtig mit der vermutung, das du auch lieber schreibtisch- bzw. laptop-täter wärst ? die bekamen hier nach dem letzten krieg auch gleich wieder schöne jobs. in ost und west, hier halt mehr nazis wegen flucht und so.
    ach und in der gleichen sendung wurde eine dokumentation des französischen fernsehens vorgestellt. die franzosen baten
    zweimal bei den amis um befehl: festnahme oder ermordung. (anklage gibt es nicht) zu bin laden... er kam ihnen zweimal vor´s nachtsichtgerät, reaktion der
    amis: keine antwort.

    onnachrichten.t-online.de/c/10/33/05/84/10330584.html
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#6 hwAnonym
  • 09.02.2007, 13:08h
  • @ seb1983

    oh je, im moment bin ich auch ein bissel
    an der grenze, ich mein jetzt nicht die französische, also die sendung war die spätausgabe der tagesthemen. die wdr-kommentatorin legte wert darauf, die
    sinnlosigkeit des militär-einsatzes in afghanistan zu beschreiben und äußerte
    mißfallen, wenn deutschland zur kriegspartei wird und sich an dem sinnlosen "töten" beteiligt.
    nach den foren-beiträgen hier, tut eine dosis mainstream dann doch gut.
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#7 madridEUAnonym
  • 09.02.2007, 20:18h
  • @hw: Au weia, auch Du hältst es mit Anglizismen ? Jetzt in eigener Sache:Z..B.
    "Mainstream" statt Hauptstrom ?
    Wowereit gestern auf Berlinale:"Meeting
    Place" statt Treffpunkt und es schien, als hätte er mir ins Gesicht gehauen.
    Ganz besonders allergisch reagiere ich übrigens gegen die "Hi"-Begrüssung, den "body guard" statt Leibwächter oder
    wenn ich einen jungen Deutschen von seinem "daddy" reden höre.
    Aber das macht alles keinen Sinn, (Neudeutsch übersetzt von "it doesn´t make sense") . Ist man altmodisch, wenn man für alle diese Unwörter die klare eigene Sprache benutzt ? Bei einer Beschwerde erhielt ich kürzlich von einer Rundfunkanstalt die Antwort, dass unsere Sprache der "Evolution" unterliegt.......Dazu fehlen mir nun wirklich die Worte.......
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#8 hwAnonym
  • 10.02.2007, 11:33h
  • @ madridEU

    ..ach, eigentlich würde es ja reichen, wenn
    man mainstrom statt "mainstream"sagt. frankfurt kennst du ja.
    aber als buddhist muss ich mich halt auch
    für kommende reinkarnationen auf dem laufenden halten, den zustand nicht wählerisch zu sein hab ich leider noch
    nicht erreicht. bei frankfurt hast du aber gleich ne stamokap-kacke an der backe
    und das hält auf.
    die backen brauch ich aber noch für die atemübungen, bei denen man selbige aufblasen muss. an diesem wochende übe ich abheben. kennst du feijoada ?
    ess ich... sicherheitshalber...
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#9 madridEUAnonym
  • 10.02.2007, 11:58h
  • @hw: Ach Frankfurt/Main, diese nicht sehr schöne, aber mir vertraute Stadt wegen der vielen Freunde, die dort leben. Je älter man wird, desto weniger fliegt man in Abenteuer, sondern besucht Menschen. Dann meine Erinnerungen an die brasilianische Zeit in Rio de Janeiro und die "feijoada", die ich eigentlich nie mochte, da ich als Halbvegetarier nur Gemüse und Fisch verzehre. Fleischähnliches nur, wenn ´s nicht anders geht. Aber als Umweltbewusster wird man demnächst auch auf Meeresfrüchte verzichten müssen ? Geh´mal auf mein profil bei
    bear.
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#10 hwAnonym
  • 10.02.2007, 12:00h
  • @ seb1983

    ..du hattest recht, war alles linke verschwörungstheorie....es war der gärtner,
    hätt man ja auch früher drauf kommen können:
    Pentagon-Mitarbeiter soll Bush in die Irre geführt haben
    Der Untersuchungsbericht des Geheimdienstausschusses im Senat kommt einem Freispruch für US-Präsident George W. Bush gleich. Danach soll ein hochrangiger Pentagon-Mitarbeiter die US-Regierung mit fragwürdigen Informationen versorgt haben, um eine Invasion des Golfstaats zu rechtfertigen.

    www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,465565,00.html

    in israel bekommt man zur zeit mächtig rote köpfe, wie´s aussieht kam´s diesmal
    nicht vom mossad, sondern aus der netanjahu-ecke. ob der mossad das wußte ? wo ist eigentlich unser presswort-journalist ?
    bist du auf euerem lustigen weinberg auch für personalfragen zuständig ?
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