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Am 9. Februar lässt Stefan Raab zum dritten Mal seinen Grand Prix der Bundesländer steigen. Mit dabei ein schwuler Sänger.

Von Carsten Weidemann

Nach Oberhausen und Wetzlar erobert der `Bundesvision Song Contest 2007` die Hauptstadt Berlin und wird im `Tempodrom` über die Bühne gehen. Vor zwei Jahren von Eventmeister Stefan Raab ins Leben gerufen, ist der bundesweite Songcontest inzwischen eine anerkannte Großveranstaltung in der deutschen Musikbranche. An der Seite vom TV Total-Moderator wird VIVA-Moderatorin Johanna Klum das Event co-moderieren.

Puristen des Eurovision Song Contestes haben ja zunächst die Nase gerümpft und üble Konkurrenz gewittert. Doch auch wenn der Titel ähnlich klingt, und auch das Konzept vergleichbar. Die Show hat es dennoch in sich. Jedes Bundesland schickt einen Vertreter ins Rennen. 16 Interpreten präsentieren sich dem Publikum. Den Sieger bestimmt der Fernsehzuschauer per Telefon- und SMS-Voting. Es wird ausgewertet, welcher Bundeslandbürger für welches Bundesland stimmt. Lokalpatriotismus ist ausdrücklich erwünscht - dem Künstler aus dem eigenen Bundesland seine Stimme zu geben, ist sogar oft entscheidend für den Sieg!

Der Abend findet unter homophiler Beteiligung statt, denn Oliver Gottwald, der Sänger, Gitarrist und Texter der bayerischen Band "Anajo" ist offen schwul. Darüber singt er zwar nicht an diesem Abend, aber in dem Stück "Amsterdam-Mann" hat er das bereits getan. Anajao, die drei Jungs aus dem Augsburger Hinterland mit dem eingängigen Gitarrenpop haben sich für ihre Teilnahme am `Bundesvision Songcontest` die Sängerin von `Klee` geholt. Ihr Gesangsduett mit Suzie Kerstgens soll den Sieg nach Bayern holen.

Freitag, 09.02., 20.15 Uhr live bei ProSieben.

09.02.2007



#1 DannyAnonym
  • 10.02.2007, 09:16h
  • Habe zwar die Raab-Sendung nicht geschaut, begrüße aber das Auswahlsystem. Schade, daß es das (noch?) nicht auf europäischer Ebene gibt, aber denn bitte nur in der jeweiligen Landessprache und gerne ohne "Erweiterung". Finde, der alte Grandprix ist zu umfassend geworden mit den ganzen neuen Ost-Ländern.
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