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Nürnberg (queer.de) - Der evangelischen Kirche steht ein Konflikt wegen der Segnung schwuler und lesbischer Paare bevor: Nach Angaben der Nachrichtenagentur idea hat der Erzbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Lettland Homo-Segnungen als "null und nichtig" bezeichnet. "Wir sind nicht mehr in Kirchengemeinschaft mit diesen Priestern und Bischöfen in der schwedischen Kirche, die so etwas lehren", sagte Janis Vangas bei einem Kirchentreffen in Nürnberg. Christliche Lehre könnte nicht beliebig ausgelegt werden: "Wir können nicht zusammenkommen und demokratisch abstimmen, dass Gott nicht dreieinig ist oder Diebstahl keine Sünde", so Vangas. Er wandte sich zudem gegen die Frauenordination, die seine Kirche 1995 nach 20 Jahren wieder abgeschafft hatte. Gleichzeitig beklagte der 48-Jährige, dass derzeit die Kirchenfeindlichkeit zunehme. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

23 Kommentare

#1 SchnazerAnonym
  • 12.02.2007, 12:03h
  • Weis gar nicht was die Kirche will.
    WIR sind "Got sei DanK" auf solche "Segnungen" nicht angewiesen.Sollte es ne "Höhere Macht" geben,dann kommt die Segnung schon von IHM, und wir brauchen die Kasper von Bodenpersonal-Kirche nicht.
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#2 FredAnonym
  • 12.02.2007, 14:24h
  • lieber Schnatzer,

    wie kommst Du darauf das "Gott "ein Mann ist ,----von IHM ------es kann doch auch ne Frau oder ein Transgenther sein.
    Hast Du da "' Kenntnisse "'

    die ich nicht habe ???????

    Gruss Fred in Bangkok
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#3 rudolfAnonym
  • 12.02.2007, 15:17h
  • Der innerevangelische Konflikt mit Lettland ist vergleichbar mit dem inneranglikanischen Konflikt mit Afrika. Sowohl im Balitkum wie auch in Afrika sollten sich die Herrschaften mal daran erinnern, woher ihr Protestantismus überhaupt kam. In Lettland kam er aus Deutschland und Schweden (noch im 19. Jh. waren dort die meisten Pastoren Baltendeutsche). Wenn damals neue gute Ideen aus dem Westen kamen, warum sollen dann heute westliche Ideen schlecht sein?
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#4 rudolfAnonym
  • 12.02.2007, 15:53h
  • Noch ein kleiner Nachtrag:

    Die Gliedkirchen der EKD haben den Letten, nachdem er besagte Reaktionär und Kryptokatholik da ans Ruder kam, die finanzielle Unterstützung deutlich gekürzt. Soviel Rückgrat hätte ich denen gar nicht zugetraut...
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#5 AngelpowerAnonym
  • 12.02.2007, 16:40h
  • @rudolf: nur weil ein Protestant mal etwas sagt, was römisch klingt ist er nicht gleich Katholik auch kein verkappter! Die Protestanten haben sich ihrer angebliche Liberalität hart erkämpft und sie wird halt nicht überall mitgetragen. zudem war die protestantische Kirche immer konservativer und nationalistischer als andere Kirchen. Genau auf dieser Politik reitet der Herr und möge der Verstand der Westkirchen so weit gehen, Kirchen die pluralität als ein Machwerk des Teufels sehen nicht mehr zu unterstützen!
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#6 MariusAnonym
  • 12.02.2007, 17:16h
  • "Christliche Lehre könnte nicht beliebig ausgelegt werden"

    Aha, christliche Lehr kann also nur so ausgelegt werden, dass man Gottes Schöpfung anzweifeln soll, Liebe verachten soll und Hass predigen soll...

    Die Kirchen sind so weit von christlichem Glauben entfernt, dass man ihnen das Attribut christlich entziehen sollte - denen geht es nur um ganz andere Dinge.
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#7 DanielAnonym
  • 12.02.2007, 17:31h
  • Und wieder verbreiten radikal-idioten Unsinnigkeiten die die Welt nicht glaubt.

    Ich glaube nicht, dass man eine Kirche zum Heiraten braucht. Seid über 2000 Jahren erzählen sie der Menschheit scheiße und machen das Leben aller Leute schwer...

    Hoffentlich ersticken sie irgendwann an ihren eigenen Lügen.
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#8 DanielAnonym
  • 12.02.2007, 17:31h
  • Und wieder verbreiten radikal-idioten Unsinnigkeiten die die Welt nicht glaubt.

    Ich glaube nicht, dass man eine Kirche zum Heiraten braucht. Seid über 2000 Jahren erzählen sie der Menschheit scheiße und machen das Leben aller Leute schwer...

    Hoffentlich ersticken sie irgendwann an ihren eigenen Lügen.
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#9 RobertAnonym
  • 12.02.2007, 19:07h
  • Ich finde es traurig, wenn die Kirche (egal ob evangelisch, katholisch oder sonst wie) in solch einer Weise reagiert. Insbesondere da ich persönlich gläubig bin und auch an die Kirche glaube, trifft mich so etwas hart.
    Allerdings kann ich auch die Kirche verstehen, wenn sie sagt, man kann den Glauben nicht so auslegen, wie es einem gerade in den Kram passt. Die Kirche ist nun einmal der Auffassung, dass Homosexualität gegen Gottes Willen verstößt. Und etwas zu segnen, von dem man überzeugt ist, dass es falsch ist, wäre nicht richtig. Ich kann nur hoffen, dass sie sich in diesem Punkt irrt oder das Gott mir mein Fehlverhalten verzeiht.
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#10 tuxAnonym
  • 12.02.2007, 19:37h
  • @Daniel: Leider bekommen grade die Religionen in Zeiten von Zukunftsangst und Steigender Armut immer mehr zulauf. Meist beruht dies darauf, das Religionen zweifelhafte "Abhilfe" versprechen.

    Im Mittelalter und vor Luther war das der Ablasshandel. Heute sind es auch die Selbstmordattentate in Teilen des Orients.
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