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Vatikan (queer.de) - Papst Benedikt XVI hat die in Italien geplante Einführung von Eingetragenen Partnerschaften (DICO) als "subversiv" bezeichnet. Bei einem Vortrag vor katholischen Wissenschaftlern sagte er: "Kein von Menschen gemachtes Gesetz kann die vom Schöpfer gemachten Gesetze untergraben, ohne dass das Fundament der Gesellschaft erheblichen Schaden nimmt." Der 79-Jährige kritisierte auch die geplante Möglichkeit verschiedengeschlechtlicher Paare, Eingetragene Partnerschaften einzugehen. Das bestrafe Kinder und schwäche die Familie.
Auch Berlusconi kritisiert Homo-Ehe
Der ehemalige italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat die geplante Einführung von DICO scharf kritisiert. "Damit wird gerade das gemacht, was wir nicht wollten: Eine Art 'zweitklassige Ehe', die die Bedeutung von Familie entwertet", so der Anführer der 2006 bei nationalen Wahlen unterlegenen konservativen Partei Forza Italia. Nach Angaben von Reuters fuhr er fort: "Und es ist sicherlich ein Vorspiel dafür, Adoptionen für gleichgeschlechtliche Paare zu erlauben." Berlusconi sagte, seine Abgeordneten unterlägen bei dieser Abstimmung keinem Fraktionszwang. In der regierenden Koalition haben bereits Abgeordnete der kleine Partei UDEUR angekündigt, gegen den Regierungsentwurf zu stimmen (queer.de berichtete). Das Gesetz wurde letzte Woche dennoch im Kabinett verabschiedet (queer.de berichtete). Letztes Jahr gab es in Italien 250.000 Ehen – verglichen mit über 400.000 Anfang der 70er Jahre. (dk)



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26 Kommentare

#1 joshAnonym
  • 13.02.2007, 16:44h
  • und er hat recht der papst, für die katholische unterdrückung und verdummung ist subversiv vielleicht noch etwas übertrieben aber die richtung ist so. weiter so, adoption erlauben.
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#2 JoernAnonym
  • 13.02.2007, 16:56h
  • Wo er Recht hat, hat er Recht! Ich finde den Ausdruck "Subversiv" in dem Zusammenhang ja sehr zutreffend. Im positiven Sinne.
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#3 andréAnonym
  • 13.02.2007, 17:09h
  • als wenn die Gesetze des "Schöpfers" unfehlbar wären.
    Geht man nachdem alten Testament gibt es auch ASituationen, wo du so oder so eine Sünde begehst und zum Tode verurteilt wirst.
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#4 rudolfAnonym
  • 13.02.2007, 17:10h
  • In jedem anderen Land würden sich die Leute über jemand wie den alternden Womenizer Berlusconi, den Verteidiger der christlichen Ehe, der gerade mit seiner Ehefrau im Medien-Ehekrieg liegt, den Bauch halten vor Lachen. Aber Italien ist leider anders. Die Verlogenheit ist in diesem schönen Land leider eine nationale Tugend (was man z. B. auch am recht eigenartigen Umgang mit der eigenen faschistischen Vergangenheit erkennen kann - absehen natürlich vom großen Pasolini).
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#5 svenAnonym
  • 13.02.2007, 17:53h
  • Der Papst selbst lebt seit vielen Jahren mit seinem Lebensgefährten, seinem Sekretär, zusammen. Früher als er noch Kardinal war, Und auch jetzt, da er Papst ist. In weiten Kreisen der kath. Kirche bekannt, vor allem im Vatikan. Warum wird sowas nicht in der breiten Öffentlichlichkeit publik gemacht? Im Grunde ist es ja seine Privatsache... Aber wenn er immer und immer wieder gegen homosexuelle Lebensgemeinschaft wettert? Warum gibt es hier nicht endlich mal ein Zwangsouting? Davon halte ich zwar normalerweise nichts, aber vielleicht muss man doch irgendwann mal eine härtere Gangart einlegen.

    Ich erwatete ja nie, dass die kath. Kirche "modern" oder "offener" wird. Aber dann soll doch bitte der homosexuelle Herr Ratzinger, endlich seine Klappe halten!!
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#6 TimAnonym
  • 13.02.2007, 18:08h
  • "Kein von Menschen gemachtes Gesetz kann die vom Schöpfer gemachten Gesetze untergraben, ohne dass das Fundament der Gesellschaft erheblichen Schaden nimmt."

    Prima, dann sollte die katholische Kirche mal anfangen, nicht ständig zu behaupten, Homosexualität sei unchristlich. Diese Behauptung stammt nämlich von der Kirche...

    Was ich "subversiv" finde, sind Leute, die Liebe verdammen und Hass predigen. Und Leute, die Kondome verbieten und damit zum Ausbreiten von Krankheit und Tod beitragen. Die haben schon genug Dreck am Stecken und sorgen immer wieder für Neuen.

    Die haben nur Angst, weil glückliche Menschen sich nicht so gut beherrschen lassen und das eine Gefahr für deren Macht und Finanzen darstellt.
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#7 cole12Anonym
  • 13.02.2007, 18:55h
  • Sind wir doch froh, dass ein altersschwacher, erzkonservativer Kirchenmann und ein korrupter Politiker mit Diktatorvisionen sich gefunden haben. Wenn die zwei die Ehe eingehen würden, dann wäre ich auch gegen die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe.

    Das Gesülze von der Schwächung der Familie kann ich nicht mehr hören. Glauben die wirklich, es würde eine Ehe weniger geschieden, wenn Lesben und Schwule heiraten dürfen? Oder wird deswegen ein Kind weniger geschlagen, oder im Garten verbuddelt?

    Wovor hat diese scheinheilige Gesellschaft eigentlich Angst? Dass es glückliche Menschen gibt, die sich im Leben und in der Partnerschaft wohlfühlen? Gott bewahre, dass solche Menschen auch noch Kinder aufziehen.

    Ich habe noch gelernt, dass Jesus Nächstenliebe gepredigt hat, ungeachtet dessen, was ein Mensch ist. Davon scheint sich in den letzten 2000 Jahren so einiges verloren zu haben und das gerade bei denen, die doch eigentlich Jesu Botschaft verbreiten sollen.
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#8 SebiAnonym
  • 13.02.2007, 19:07h
  • Ich will 'nen neuen Papst! Warum braucht seine Nachfolge nur so lange? Ich dachte er hätte was am Herzen. Kann man ihn nicht mal erschrecken? Ich Mittelalter hat man das mit der Papstnachfolge hie und da auch mit roher Gewalt geregelt. Muss ja nicht sein. Aber platzmachen könnte er ja schon mal....(er kann auch -als erster Papst überhaupt; alle anderen haben sich ja noch bis zum bitteren Ende mit ihren gierigen Fingern an die Macht geklammert- einfach nur zurücktreten; bin ja Tierfreund)
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#9 thomas, kölnAnonym
  • 13.02.2007, 20:27h
  • warum nen neuen papst? kann das ganze theater um die katholische kirche nicht verstehen. sie ist, wie jede religionsgemeinschft, eine sekte nicht mehr und nicht weniger. nur weil sie so um die 2000 jährchen auf dem buckel hat lass ich mir doch von denen nix sagen. der laden gehört schlicht enteignet und zu gemacht - fertig.
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#10 HampiAnonym
  • 13.02.2007, 22:21h
  • @sebi: Etwas stört mich nach wie vor hier: Wer es wagt, schwulenkritische Äusserungen anzubringen,wird immer und immer wieder in die braune faschistische Ecke weggebrüllt! Meine lieben Herren, der Holocaust-Bonus für die Schwulen, wie auch für die Juden,ist vorbei! Jeder hat das Recht auf freie Meinungsäusserung,auch der Papst und auch Herr Berlusconi,ohne wegen schwulenkritischen Äusserungen gleich ein Faschist zu sein! Meine Mutter findet Schwule auch ekelhaft, und trotzdem war sie nie Faschistin,höchstens homophob. Bitte, man darf nämlich auch sexuelle Enthaltsamkeit anstelle von Kondomen predigen, denn beides verhindert Geschlechtskrankheiten!!
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