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Intimschmuck: Piercing-Tipps für den Schwanz.

Von Christian Scheuß

Bis zu zwei Quadratmeter Haut bedecken unseren Körper. Genug Platz also für Verzierungen aller Art. Auch der Penis ist ein möglicher Ort für Piercings. Queer.de stellt die verschiedenen Intimschmuck-Varianten vor.

Prinz Albert: Das bekannteste Piercing im Genitalbereich. Der Prinz-Albert-Ring geht von der Harnröhrenöffnung bis zum Vorhautbändchen. Die Heilung dauert einige Monate, unterstützend hilft der sterile Urin, der mögliche Verunreinigungen wegschwemmt. Manche Prinz-Albert-Träger klagen darüber, dass der Urinstrahl wegen des Ringes schwerer zu steuern ist. Es spritzt dann schon mal gern in alle Richtungen. Dagegen betonen sie den großen, sexuell stimulierenden Effekt. Beim Ficken sollte man auf jeden Fall die extra dicken Kondome für Analsex nutzen und reichlich Gleitgel, damit die Reißgefahr möglichst gering ist.

Frenum: Wird unter dem Frenulum zwischen Vorhaut und Eichel getragen. Die Heilung dauert acht bis zehn Wochen. Ist der gewählte Ring groß genug, kann er über die Eichel geklappt werden, was einen ähnlichen Effekt hat, wie ein Cockring. Die Erektion wird stärker, die Eichel praller.

Ampalan: Ein Ring wird hierbei quer durch die Eichel gestochen. Die Wunde heilt sehr schlecht ab, es kann bis zu einem Jahr dauern. Zudem ist es eines der schmerzhaftesten Piercings.

Dydoes: Der sehr beliebte Ring wird durch die vordere Vorhaut gestochen. Mit zwei oder mehreren Ringen wird daraus eine Art Keuschheitsgürtel. Zumindest die in Burma ansässigen Stämme haben das früher so gemacht. Die Heilung geht recht schnell vonstatten.

Piercing-Tipps:

Für alle Veränderungen im Genitalbereich gilt, dass man echte Profis dafür benötigt, die in sauberen Studios arbeiten und die bereits Erfahrungen damit haben. Ein ausführliches Vorgespräch, bei dem man die Expertise des Piercers abfragt, ist also sinnvoll.

Probiere keinesfalls selbst aus, Dich selbst zu piercen, weil du dich womöglich genierst, deine Geschlechtsteile von einem Fremden bearbeiten zu lassen. Die möglichen gesundheitlichen Risiken durch Entzündungen oder schlecht abheilende Wunden sind zu groß.

Während der Abheilphase sollte man sehr vorsichtig mit dem Sex sein. Die offenen Wunden erhöhen das Risiko, sich mit HIV oder anderen sexuell übertragbaren Krankheiten zu infizieren.

14. Februar 2007



11 Kommentare

#1 max-72-berlinAnonym
#2 JoernAnonym
#3 LenniAnonym
#4 ChrisAnonym
  • 14.02.2007, 17:08h
  • Ich habe selbst einen Prinz-Albert. Es tut absolut nicht weh. Wie bei allen anderen Piercings auch. Man merkt es halt. Sex mit Intimpiercings würde ich nie haben wollen, weil es viel zu gefährlich für den Partner ist. Also immer raus damit vorher.

    Bei nem beschnittenen Penis siehts scharf aus. Ist aber Geschmackssache.
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#5 MarstophProfil
#6 josefAnonym
#7 antosAnonym
#8 seb1983
  • 14.02.2007, 22:46h
  • @Josef

    kurz googeln und schon bekommt man Ergebnisse. Zum Beispiel auf Wikipedia, das hier verwendete Bild sieht dem dortigen übrigens verblüffend ähnlich :-))
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#9 HannahAnonym
#10 HampiAnonym
  • 15.02.2007, 17:07h
  • @Lenny: Du hast eine sehr wilde Homepage, erlaube mir trotzdem einige kritische Anmerkungen und schreibe mir dann wie Du das fühlst: Wie ist Dein Verhältnis zu Deinem Vater und zu Deiner Mutter? Würdest Du meine Einschätzung teilen, dass Du sehr egozentrisch, selbstverliebt, genuss- und sexsüchtig bist? Dass Dein Gesicht eine Art von verlebter sexgieriger Dekadenz ausstrahlt? Dass Deine Augen berechnend und kalt wirken, statt warm und von innen her leuchtend? Dass Dein Charakter es niemals zulassen würde, auf irgend etwas zu verzichten und eigene persönliche Bedürfnisse der Selbstdarstellung hintan zu stellen? Bitte, das soll keine Beleidigung sein, ich kenne meine eigenen schlechten Seiten allzu gut, ich bin prüde, introvertiert, feige, bequem und gegenüber allen Menschen misstrauisch, ok, na und, was solls es gibt viel,viel,viel Schlimmeres auf dieser Welt....
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