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Abuja (queer.de) - Ein Parlamentsausschuss in Nigeria führte gestern eine öffentliche Anhörung über eine Verschärfung von Anti-Homo-Gesetzen durch. In dem Gesetzentwurf, der in Kürze beschlossen werden soll, wird unter anderem der Kontakt zwischen Homosexuellen verboten (z.B. ein gemeinsamer Restaurantbesuch). Auch das Ansehen von Filmen oder Internetseiten mit Homo-Inhalt soll strafrechtlich verfolgt werden (queer.de berichtete). Der Ausschuss gab bekannt, dass 100 Petitionen gegen das neue Gesetz eingegangen sind. Beobachtern zufolge wird es trotzdem mit großer Wahrscheinlichkeit Ende März verabschiedet werden. Das Gesetz steht vor allem wegen den im April anstehenden Wahlen auf der Tagesordnung. Nigeria ist geteilt in einen muslimischen und einen christlichen Teil, die sich oft feindlich gegenübner stehen. Allerdings stimmen die Religionsführer in der Ablehnung der Homosexualität überein. Es gibt jedoch auch einige Abgeordnete, die zur Vorsicht mahnen, aber trotzdem nicht als "Schwulenfrende" gelten wollen, berichtet die BBC: "Wir sollten nicht heuchlerisch sein und das Thema ohne Leidenschaft angehen", sagte etwa Abdul Oroh, der stellvertrende Vorsitzende im Ausschuss für Menschenrechte. "Während wir versuchen, die Moral und unsere Werte zu schützen, müssen wir uns daran erinnern, dass die Rechte von Menschen geschützt werden müssen, auch wenn sie in der Minderheit sind." (dk)



30 Kommentare

#1 hwAnonym
  • 15.02.2007, 13:51h
  • sehr schlimm zumal, laut human rights watch polizisten in hohen und niedrigen rängen würden routinemäßig folterungen von verdächtigen durchführen oder anordnen.
    „Sie legten mir Handschellen an und fesselten mich, so dass meine Händen hinter meinen Knien waren. Dann hängten sie mich an einen Haken in der Wand“, erzählte ein 23jähriger, der im Juni 2004 in Enugu verhaftet wurde. „Dann schlugen sie mich und steckten einen Besenborste in meinen Penis bis das Blut hervorquoll. Danach streuten sie Tränengaspulver in ein Tuch und banden es um meine Augen. Sie sagten, dass sie mich erschießen würden, wenn ich nicht gestehe, dass ich der Räuber sei. Das ganze dauerte Stunden.“
    “Die USA und Großbritannien haben Millionen in die nigerianischen Sicherheitsbehörden investiert. Doch die Polizeimethoden haben sich seit dem Ende der Militärherrschaft kaum geändert“

    hrw.org/german/docs/2005/07/26/nigeri11455.htm
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#2 HampiAnonym
  • 15.02.2007, 14:08h
  • sicher ist Nigeria kein Vorzeigeland in Punkto Demokratie, aber ist es nicht auch so, je höher die Anzahl von Verbrechern in einem Staat ist, umso mehr härtere Gesetze bis hin zur Todesstrafe braucht es? Die Todesstrafe ist sicher billiger,als Terroristen lebenslang auf Kosten der Steuerzahler im Knast durchzufuttern. Ausserdem bietet sie 100%-ige Sicherheit dass ein Schwerstverbrecher,hingerichtet durch den Strang oder die Guillotine, nie mehr rückfällig wird, denn Tote können weder ausbrechen noch aus dem Jenseits nochmals morden. Natürlich hilft die Todesstrafe nicht gegen die irren Selbstmordattentäter im Irak, hier hilft nur Prävention, im Extremfall einen potentiellen Selbstmordattentäter töten bevor er es selber tut. Demokratie ist sicher gut, in einer Weichspülergesellschaft wie Europa verwöhnt durch Kriegslosigkeit seit über 60 Jahren, aber anderswo...eine Illusion.
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#3 DavidAnonym
  • 15.02.2007, 14:50h
  • @ Hampi:

    Und was hat der Beitrag wiederum zum Thema zu tun?? Homosexuelle sollen zurecht kriminalisiert werden?
    Homosexualität würde dadurch "abgeschafft", da die Betroffenen nicht rückfällig werden können?
    Unterdrückung ist kein "abschaffen".
    Wenn dir das so toll gefällt, bitte, dann wander DU doch nach Nigeria aus.
    Weichspülergesellschaft?
    Was meinst du, woher die kommt? Dadurch das sich unterdrückte Menschen für ihre Rechte (Darunter auch DEINE!!!) in der Vergangenheit eingesetzt und sich gegen Unterdrückung gewehrt haben!
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#4 direktAnonym
  • 15.02.2007, 14:51h
  • @Hampi
    Wow, was für progressive ideen du zur Todesstrafe (bei Homosexuellen) hast, erstaunt mich doch sehr, vielleicht solltest du umziehen in besagtes Land..viel spass!!
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#5 madridEUAnonym
  • 15.02.2007, 14:58h
  • @hampi: Habe ich Dich so verstanden, dass Du unsere dauerhafte kriegslose Periode in der EU und Schweiz als lästig empfindest ? Und zu den hinzurichtenden Verbrechern in Nigeria zählst Du auch diese perversen Schwulen, die ja sowieso längst verboten gehören ?
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#6 HampiAnonym
  • 15.02.2007, 16:51h
  • @madridEU: Nein, Du hast mich falsch verstanden! Ich versuchte nur, zu verstehen, warum ein Land wie Nigeria, ein so genannter Schurkenstaat mit vielen Verbrechern, so denkt und handelt wie es das tut. Hat nicht mal jemand gesagt, Demokratie sei ein Luxus für von Frieden und Freiheit verwöhnte Büger? Ich will keinen Krieg in Europa, aber hätten wir Krieg, so hätten wir andere Sorgen als unsere Hetero- oder Homosexualität, ist es nicht so? Und auch ein Heteromann der sein Leben und das von seiner Familie mit der Waffe verteidigen muss, hat nun mal weniger Zeit, um seinen sexuellen Gelüsten nachzugehen, weil ihm dann einfach die Zeit fehlt, um sich im Dominastudio durchprügeln zu lassen....ich werte nicht, ich stelle nur fest!
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#7 seb1983
  • 15.02.2007, 17:27h
  • @hampi

    Sorry, raffe ich nicht was das soll.
    Wenn Krieg wäre dann wäre das mein größtes Problem ok, aber "Sorgen" wegen Homo oder Heterosexualität?
    Familie mit der Waffe verteidigen (sehr heroisch) und dafür kein Sex?
    Letztendlich der Zusammenhang mit dem Verbot von Homosexualität in Nigeria? Ist das das gleiche wie Krieg?

    Sorry raffe ich echt nicht
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#8 blumen-freundAnonym
  • 15.02.2007, 17:35h
  • das ist quatsch.

    bei vielen europäischen ländern (england z.b.) hat demokratie auch in solchen zeiten gut funktioniert, wo es keinen dauerhaften frieden gab.

    dort, wo die demokratie im klassischen sinne erfunden wurde (antikes griechenland), herrschte zu dieser zeit auch alles andere als frieden. sogar die griechischen stadtstaaten waren untereinander verfeindet.
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#9 madridEUAnonym
  • 15.02.2007, 17:46h
  • @hampi: Reichlich schwierig, Deinen Gedankengängen zu folgen, wenn doch alles viel einfacher ist: Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps. War´s das, was Du meinst ? Brauchst mir nicht zu antworten, da ich bis Montag in Lyon bin, also in Deiner Nähe. Das nächste Mal verklickerst Du mir das alles persönlich, ok ?
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#10 tuxAnonym
  • 15.02.2007, 18:31h
  • Ich sehe mal wieder, das hampi aber auch wirklich voll daneben ist. Sagt mal, givbt es in Schweizer Psychatrien jetzt auch schon internetzugänge?? Jedenfalls benimmt er sich wie ein insasse.

    Zum Thema:

    Leider gibt es auch in Europa bestrebungen, genau dies wieder durchzusetzen. Wer den Bericht von vorgestern abend auf ARTE verfolgt hat, der sich der Frage widmete, ob Homosexualität Genetisch bedingt sei, dürfte auch die Sprüche von diesem UMP-Abgeordneten mitbekommen haben.
    Da faselte der was von "50% aller franzeosen sind homos".
    Für jeden halbwegs gebildeten Menschen(@Hampi: der BLICK bildet nicht, er verblödet) sind diese Zahlen sehr unrealistisch, aber Leutz, vorsichtig, es gibt genug die diesen Schwachsinn glauben...
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