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Miami (queer.de) -Vor einer Woche hatte sich der ehemalige US-Basketballstar John Amaechi geoutet. Sein ehemaliger Teamchef Tim Hardaway reagierte mit harschen Worten. Er würde nie mit einem Schwulen zusammen spielen.

Der ehmalige NBA-Teamchef war Gast in einer Radiosendung in Miami, wo er zur Buchveröffentlichung von John Amaechi befragt wurde. Amaechi hatte darin über sein verstecktes Doppelleben berichtet, das er führte, um seine Karriere nicht zu gefährden. Offensichtlich zu Recht, wie nun die Reaktion seines Bosses zeigt, der offen seine Homophobie rauslässt: "Ich kann schwule Leute nicht leiden, ich kann sie nicht um mich herum ertragen. Das sollte es nicht geben in der Welt oder in den Vereinigten Staaten."

Was er denn getan hätte, wenn er einen offen schwulen Kollegen gehabt hätte, wurde er in dem Interview gefragt. "Ich würde ihn nicht im Team haben wollen," antwortete Hardaway. "Er sollte auch nicht im Umkleideraum sein, wenn wir in der Umkleide sind." Der Teamchef glaubt, dass er mit seiner Meinung nicht allein ist und vermutet noch weitere versteckte Schwule unter den Sportlern. Hardaway relativierte sich zwar kurz nach dem Interview wieder von seinen eigenen markigen Sprüchen. Für Amaechi ist die Reaktion seinen Ex-Kollegen aber der beste Beweis, das die Vorurteile noch lange nicht überwunden sind: "Viele denken, der Rassismus und der Sexismus seien vorbei und die Homophobie überwunden, aber dem ist nicht so." (cw)



11 Kommentare

#1 sowasAnonym
#2 HampiAnonym
  • 16.02.2007, 00:34h
  • na also, der Typ ist wenigstens ehrlich! Hut ab! Ist versteckte Ablehnung nicht viel schwerer zu ertragen als offene? Homophobie, ist das von der Form her eigentlich das gleiche wie etwa Arachnophobie (Angst vor Spinnen) oder Klaustrophobie (Angst vor Enge)? Dann wäre sie ja therapierbar....nur, das glaube ich nicht, denn Homosexuelle sind ja auch der Meinung, das sei nicht therapierbar. Wenn nun also ein Heteromann sich vor dem Gedanken ekelt, in der Dusche stehe hintere ihm ein Homo und geifere nach seinem Hintern, dann wird das wohl kaum therapierbar sein...auch hier gilt: Meinungsfreiheit! Homos dürfen sagen: Ich mag Frauen nicht! Heteros dürfen sagen:Ich mag keine Homos! Das ist der Vorteil der Demokratie, Punkt!
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#3 SaschaAnonym
  • 16.02.2007, 01:46h
  • @hampi: Zurück in die Umpolungsanstalt, vielleicht klappt's irgendwann mit dem Heterosein oder aber (der wahrscheinlichere Fall) du beendest dein minderwertiges schwules Dasein irgendwann wenigstens mit einem würdevollen, tapferen Freitod! Deine dauernde antischwule Propaganda in diesem Forum ist jedenfalls zunehmend unerträglich!

    Ansonsten unterstreicht der oben stehende Artikel die dringende Notwendigkeit (neben der bekannten Forderung nach einer demokratischen, pluralistischen Sexualerziehung), derartige verbale Hassverbrechen endlich explizit unter Strafe zu stellen, und zwar nicht nur einfach mit Geldstrafe, sondern mit einer saftigen Gefängnisstrafe zu belegen!

    Solche Aussagen sind kein Kavaliersdelikt, sondern ein direkter Angriff auf die Fundamente einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft und müssen auch als solche geahndet werden!
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#4 pflanzen-freundAnonym
  • 16.02.2007, 03:10h
  • @hampi:
    da hast du recht.

    diese "political correctness" wie sie seit den 80er jahren in deutschland zunehmend vorherrscht, tut genau das, was du anprangerst, dass nämlich niemand mehr seine wahren gedanken öffentlich ausspricht, sondern eine verschleierung der wahren absichten stattfindet und solche dinge wie rassismus oder homophobie nur noch in untertönen vorkommen.

    das führt dazu, dass politisch nicht so interessierte menschen diese "untertöne" weniger wahrnehmen.
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#5 tuxAnonym
  • 16.02.2007, 06:23h
  • @pflanzenfreund: Das ist doch wohl nicht Dein Ernst, oder??

    @Hampi: Vielleicht solltest Du es doch mal bei den Umpolungssekten in den USA versuchen. Eventuell findest Du auch noch einen Arzt, der bei Dir eine "Logotomie" durchführt. War in den 50er & 60er Jahren mal sehr beliebt, um Schwule von Ihrem "Leiden" zu befreien.

    Oder machs doch so wie die Nazis, die haben Schwule kurzerhand kastriert.

    Wenn Du allerdings aufgrund dieser ganzen sachen irgendwann doch in der geschlossenen landest; das ist dann auch nicht mehr allzuschlimm.
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#6 martinAnonym
  • 16.02.2007, 09:07h
  • @hampi: du hast doch selber gesagt, die "therapie" hätte bei dir nicht angeschlagen.
    @die beleidiger: wollt ihr überzeugen oder sucht ihr nur jemanden auf den ihr kollektiv draufhaun könnt?
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#7 MariusAnonym
  • 16.02.2007, 11:49h
  • Manche Menschen haben wohl panische Angst, sie könnten selbst schwul sein, dass sie meinen, durch bloße Anwesenheit eines Schwulen könnten sie selbst auch Gefallen daran finden.

    Und damit das ja keiner merkt, muss man es mit Hass überspielen.

    Dass immer die dümmsten Menschen ihr geistiges Niveau am lautesten rausschreien müssen...
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#8 SvenAnonym
  • 16.02.2007, 12:14h
  • Also ich halte es auch für besser, wenn jemand ehrlich seine Meinung sagt.
    Ich will ja auch von einem Typen wissen, ob ich was für ihn bin und nicht ewig irgendwie hingehalten werden.

    Die Homophobie ist sicherlich therapierbar, da sie anerzogen ist.
    Homosexualität ist nicht anerzogen und daher nicht therapierbar.
    Der große Unterschied zwischen Homosexualität und Homophobie ist, das Homosexuelle heterosexuell werden sollen, also ihre komplette Persönlichkeit ändern sollen, und Homophobe ihre Angst verlieren sollen.
    Homosexuelle sollen sich nur vor Heteros fürchten und Heteros nicht vor Homos, denn dazu gibt es auch gar keinen Grund!
    Heteros sollen Heteros bleiben und Homos sollen Homos bleiben.

    Ich habe ja auch keine Angst, das mich alle hetero-Frauen vergewaltigen wollen. Einige wollen das vielleicht und auch einige Homo-Männer wollen das vielleicht, aber das sind immer nur ein paar ganz wenige.

    Verbote und Strafen halte ich da absolut nicht für hilfreich (siehe Nazi-Verbote). Aufklärung schon mehr. Und die kann eben auch fehlschlagen, dass ist halt das Risiko der Freiheit.
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#9 SaschaAnonym
  • 16.02.2007, 12:39h
  • Also, liebe Leute, lasst euch doch nicht schon dazu bringen, die sexuelle Identität eines Menschen mit einer gesellschaftlich vermittelten Krankheit, nämlich Homophobie, zu "vergleichen". Auf was für einem Niveau bewegen wir uns eigentlich hier? Und in welcher Zeit leben wir???

    Es ist doch ein offenes Geheimnis und psychologisch belegbar, dass die, die Hass gegen andere und Andersartige verbreiten, zumeist nur ein Problem mit und Angst vor sich selbst haben. Deshalb sollten solche Leute neben einer Gefängnisstrafe gleich noch zu einer Therapierung ihrer Homophobie verpflichtet werden!

    Und ganz allgemein sollten wir Kindern und Jugendlichen in ihrer Entwicklung endlich diese kranke Angst vor der sexuellen Vielfalt nehmen und ihnen eine wirklich freie Entdeckung und Entfaltung ihrer Identität ermöglichen. Dann, aber erst dann müssen solche gesetzlichen Maßnahmen vielleicht gar nicht mehr zur Anwendung kommen.
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#10 SebiAnonym
  • 19.02.2007, 17:51h
  • @hampi
    Homophobie hat weniger mit Arachnophobie als mit Xenophobie (Fremdenfeindlichkeit) zu tun. Ist keine Krankheit, sondern Dummheit. Aus Dummheit folgt Unsicherheit, aus Unsicherheit Angst (deshalb Phobie), aus Angst folgt Hass. Vergleiche Antisemitismus und die Angst vor dem "kommunistischen Weltjudentum".
    Mir sind versteckte Schwulenhasser lieber als "ehrliche", weil sie das gesellschaftliche Klima nicht verschlechtern können. Besser der Hass verbindet sich mit Feigheit (passive Reaktion auf Angst) als mit Aggression.
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