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Moskau (queer.de) - Ein hochrangiger Politiker hat das CSD-Verbot in Moskau verteidigt, indem er Schwule mit Alkoholikern gleichsetzte. Georgi Muradow, Chef der Abteilung für auswärtige Beziehungen der russischen Hauptstadt, bezeichnete sowohl Homosexualität als auch den Konsum von Alkohol als "gesundheitsgefährdend". Er reagierte damit auf eine Beschwerde des schwedischen Botschafters wegen der Unterdrückung Homosexueller. "Wie Sie wissen, unterliegt der Verkauf von Alkohol in Skandinavien strengen Auflagen. Warum heben Sie diese nicht auf und halten eine 'Parade der Alkoholiker' in Schweden ab?", fragte Muradow. "Das würden Sie natürlich nicht tun. Es ist schlecht für die Gesundheit und gefährdet die Moral der Gesellschaft." Daher habe Russland auch das Recht, sich vor der Gefahr der zunehmenden Homosexualität zu schützen, so der Politiker. (dk)



16 Kommentare

#1 tuxAnonym
  • 16.02.2007, 17:17h
  • Soso, dieser Mann ist also Politiker...

    Na, da es sehr viele Alkoholkranke in Russland gibt, halte ich das für einen schlechten Spruch.

    Obwohl auch die zahl der Schwulen Alkoholiker sicher sehr hoch ist. Leider gibt es nicht allzuviele, die sich damit auseinandersetzen, denn ich versuche schon seit längerem eine SHG für Schwule Alkoholiker zu gründen.
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#2 SvenAnonym
#3 cole12Anonym
  • 16.02.2007, 17:39h
  • Menschen saufen, um sich zu betäuben. Kann sein, dass es eine Menge Schwuler in Russland gibt, die saufen. Dann liegt es aber bestimmt daran, dass die Situation von Schwulen echt unmenschlich ist und sich die Menschen nicht anders zu helfen wissen, als in eine andere Realität zu flüchten.

    Die russische Regierung, an der Spitze ein ehemaliger KGB Scherge, sucht nach Sündenböcken, ein ziemlich bekanntes Muster. Wer bietet sich da besser an, als eine Gruppe von Menschen, die in Russland sowieso keine Lobby haben: Schwule. Alkoholiker = Homosexuelle hört sich doch besser an als: Alkoholiker sind das Ergebnis der zunehmenden Verelendung des Volkes, der unglaublichen Korruption nicht nur in der Politik und der menschenverachtenden Ignoranz eben dieser korrupten Politiker.

    Also lieber Herr Muradow anders rum wird ein Schuh draus.
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#4 tuxAnonym
  • 16.02.2007, 18:15h
  • @sven: Hm, schön. Könntest Du mir die Adresse(Webpage) dieser mitteilen??

    Bin im übrigen selbst seit 30 Monaten trocken.

    Achso, Du kannst mich auch hier erreichen, bin der Admin:
    gayromeo.com/QAF-Friends
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#5 redforceAnonym
  • 16.02.2007, 18:27h
  • Der Vergleich geht nach hinten los - eine "Parade der Alkoholiker" würde mit ziemlicher Sicherheit in Schweden NICHT verboten werden.
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#6 DerBastianAnonym
#7 aquarius40Anonym
  • 17.02.2007, 14:32h
  • Dann müssen ja alle Russen schwul sein, da in diesem Land der höchste Verbrauch von WODKA geschieht!!!
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#8 ThomasAnonym
  • 17.02.2007, 20:44h
  • Wenn´s nicht so traurig wäre, könnte man sich darüber schief lachen...
    ausgerechnet die Russen getrauen sich so einen Vergleich anzustellen
    AUSGERECHNET DIESES VOLK!!!!
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#9 FloAnonym
  • 18.02.2007, 14:03h
  • Eigentlich ist es Dummheit nicht wert, kommentiert zu werden, aber da Dummheit in Kombination mit Macht schon immer sehr gefährlich war und für viel Leid und Elend verantwortlich war und ist, darf man dazu nicht schweigen:

    1. Homosexualität ist nur dann gefährlich, wenn man in einer homohassenden Gesellschaft lebt und dort um sein Leben bangen muss. (Und natürlich, wenn man sich beim Sex nicht schützt, aber das betrifft genauso Heterosex.)

    2. Wie kann Liebe Moral gefährden? Hass, Gewalt, Psychoterror, Einschränkung der Freiheit, etc. - das alles kann die Moral gefährden, aber doch nicht Liebe!!
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#10 MarkusHBAnonym