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Miami/Zürich (queer.de) - Gleich mehrere Entschuldigungen sind nach homophoben Entgleisungen zu hören. Der ehemalige NBA-Basketballer Tom Hardaway als auch der Schweizer Ex-MusicStar-Kandidat Muhammed Kahraman (Mumi) sagen aufrichtig: Sorry.

In einem Fernsehinterview gab sich der ehemalige Profisportler reumütig: "Ich hasse Schwule nicht. Ich bin ein gutherziger Mensch. Ich respektiere die Leute." Das klingt völlig anders, als das, was er in einem Radiointerview ein paar Tage zuvor ins Mikro gesprochen hatte: "Ich kann Schwule nicht leiden, und ich mag nicht mit ihnen zusammen sein." Schwule Spieler sollten auch nicht mit heterosexuellen Speilern zusammen im Umkleideraum sein, meinte er.

Die Attacken, die er kurz nach dem Coming Out seines Basketball-Kollegen John Amaechi von sich gab, brachte Hardaway eine Menge Ärger. Er wurde von der Nationalen Basketball-Liga von allen offiziellen Veranstaltungen ausgeladen.

Auch Mumi, der Kandidat bei der Schweizer Ausgabe der Talentsuche war, hat sich was einfallen lassen, um sein ramponiertes Image wiederherzustellen. Nachdem es Gerüchte um die Homosexualität seines Tanzcoaches gab, meinte der 18-Jährige, er verliere seinen "Respekt". Jetzt will er einen Song gegen Homophobie aufnehmen, und sucht dafür noch einen schwulen Sänger, mit dem er im Duett auftreten kann. Die Idee entwickelte er zusammen mit "Pink Cross", der Schweizer Homoorganisation. (cw)



#1 SvenAnonym
  • 20.02.2007, 11:55h
  • Also bei "Mumi" muss ich immer an die Mumins denken ...

    Tja, vielleicht wird dann aus dem Mumi und seinem Duettpartner noch ein richtiges Paar ;-)
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#2 BertramAnonym
  • 20.02.2007, 12:44h
  • Auf Hardaways Entschuldigung kann man getrost verzichten – ein reines Lippenbekenntnis. Da scheint mir Mumis Entschuldigung mit einme Song im Duett mit einem schwulen Sänger schon substantiierter ...
    maitlo:bertram.appel@gayandfriends.org

    www.gayandfriends.org
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#3 RabaukeAnonym
  • 20.02.2007, 13:15h
  • Liebe "Gemeinde",

    löblich, wenn sich die zwei Leute da nun endlich entschuldigen. Dennoch geht mir der "Hut" hoch. Erst dann, wenn diese
    "Coolen", in der Öffentlichkeit stehenden Personen eins auf die Mütze bekommen, somit das schöne Geld und Luxusleben fix vorbei sein kann, dann erkennen Diese, wie wichtig auch "unser" Geld ist. Dieses stinkt ja bekanntlich nicht. Mich kotzt an solchen Leuten wieder und wieder nur eines an. "Erst Maul sperrangelweit aufreisen, dann Fresse zu bekommen und ningeln (rumheulen). An diese beiden Herren folgender Tip: "Vor dem Kehlkopf kommt zuerst der Kopf".
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#4 cole12Anonym
#5 FloAnonym
  • 20.02.2007, 18:43h
  • Komisch, immer wenn Homohasser Konsequenzen ihres Verhaltens zu spüren bekommen, sind sie plötzlich ganz kleinlaut.

    Aber es kann mir keiner sagen, dass erwachsene Menschen innerhalb weniger Tage ihre Meinung komplett ändern, da geht es wohl stets nur darum, die Konsequenzen zu verhindern...
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#6 rudolfAnonym
  • 20.02.2007, 21:23h
  • Ach junx...

    ob diese pseudo-promis schwulenfeindliche bemerkungen machen und sich nachher entschuldigen, ist doch letztlich egal. was wichtig ist, sind politiker und kleriker. die haben macht und von denen ist mir keine einzige entschuldigung bekannt...
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#7 TimAnonym
  • 21.02.2007, 13:44h
  • @Flo:

    Da kann ich Dir nur zustimmen!

    Man kann seine Meinung zwar ändern, aber nicht von heute auf morgen (noch dazu ins totale Gegenteil).

    Da geht es wohl eher um finanzielle Nachteile, die diese Homohasser jetzt haben und nicht um echte Einsicht!
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#8 SebiAnonym