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London (queer.de) - Das vergangene Wochenende in London war ein Fest für alle schwulen Musikfans. Am Sonntagabend standen Neil Tennant von den Pet Shop Boys und Jake Shears von den Scisscor Sisters zusammen auf der Bühne. Am selben Abend gab Rufus Wainwright ein Konzert mit Songs von Judy Garland.

Die beiden offen schwulen Sänger unterschiedlicher Generationen Tennant und Shears traten im Veranstaltungsort "Kokos" für einen Benefizabend zusammen auf. Im Duett sangen sie zunächst "Loves Come Quickly" (vom 86er Pet Shop Boys Album "Please"), das dann in das Stück "It Cab’t Come Quickly Enough" vom Debüt-Album der Scissor Sisters mündete. Der Erlös des Abends kommt einem HIV-Projekt zugute, das Kinder und ihre Familien, die von Aids betroffen sind, unterstützt.

Der offen schwule Sänger Rufus Wainwright begab sich in die geschichtsträchtige Carnegie Hall und sang die Lieder, die Judy Garland im Jahr 1961 am selben Ort sang. Garland ist seit ihrem Auftritt im Film "Der Zauberer von Oz" eine Ikone der amerikanischen gay community. Von ihr stammt auch die Homo-Hymne: "Somewhere over the rainbow". Im Vergleich zum Originalkonzert hätte es, so berichten Besucher, bei der Neuauflage einen gewaltigen Unterscheid gegeben. 1961 kannte die Besucher noch alle Texte der Judy Garland-Songs. Das wäre jetzt nicht der Fall gewesen. (cw)