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Köln (queer.de) - Für ein neues TV-Format sucht die Karoteam Film- und Fernsehproduktion Paare, die bisher noch nicht die Eltern des Partners kennen gelernt haben. In einem Zeitraum von fünf Tagen werden Kameras die Paare beim ersten Kennenlernen der potenziellen Schwiegereltern begleiten und mehr über die Erwartungen, Wünsche, Reaktionen, Unterschiede, Gemeinsamkeiten und verschiedenen Lebensmodelle der Protagonisten erfahren. Dabei soll auf Senationshascherei verzichtet werden, so Sonja Schneider von Karoteam. Die Produzenten sind besonders an schwulen Paaren interessiert, um alle Lebensformen in der Doku-Reihe abbilden zu können.

Die Dreharbeiten finden von März bis Mai statt. Kohle gibt es auch dafür: Die Teilnahme an der Sendung wird mit 3.000 Euro vergütet. Bei Fernbeziehungen werden dazu alle anfallenden Reisekosten übernommen.

Die Doku soll 45 Minuten lang sein und ab Herbst um 20:15 Uhr im Programm eines großen Privatsenders zu sehen sein. (pm/dk)

Infos/Bewerbungen:
KaRoTEAM Film- und Fernsehproduktion GmbH
Sonja Schneider
Tel.: (02204) 922 554
Email: sosc@karo-team.de



#1 PeerAnonym
  • 21.02.2007, 15:44h
  • Ich weiß zwar nicht, wie gut die Doku dann am Ende tatsächlich wird, aber jede zusätzliche Öffentlichkeit kann nur sinnvoll sein.
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#2 DannyAnonym
  • 21.02.2007, 17:14h
  • Sofern die Schwestern genug Mainstream-Symphatieträger sind und nicht immer nur die schrillen 3% gezeigt werden- meinetwegen. Aber es soll ja eh auf Effekthascherei verzichtet werden...
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#3 bastianAnonym
  • 22.02.2007, 12:38h
  • Mit Schrecken darf man dieser Sendung entgegenblicken... Es wird wieder mal eine "Reportage" sein, wie sie uns mehr nicht schaden kann. Ich seh es schon vor mir: 2 geschminkte, kreischende Tunten (nicht das ich gegen solche persönlich was habe), die die "schwule Welt" verkörpern und präsentieren...

    Sollte es doch anders kommen und ein Sender auch mal zeigen, daß es "ganz normale Schwule" gibt, dann wäre es ein großer Schritt nach vorne in die richtige Richtung. Nachdem auf Effekthascherei und Sensationslust verzichtet werden soll, ist das ja wirklich zu hoffen *lol
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#4 MarkusHBAnonym
  • 22.02.2007, 12:41h
  • Wers glaubt@Effekthascherei... Da werden ganz sicher wieder alle Klisches bedient. Nicht vergessen: Die Sendung soll von einem 'großen Privatsender' ausgestrahlt werden.

    Aber: Was solls....
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#5 OlafAnonym
  • 22.02.2007, 12:58h
  • Was habt Ihr denn gegen schwule Superhuschen? Ist der Schwule "normal" wie in "Verrückt nach Clara", schaut keiner zu. Ist er ausgeflippt ("Der Schuh des Manitu") oder verhält sich wie eine Schlampe ("Queer as Folk") schaut jeder zu. Da würde ich als Intendant auch keine LSU-Schwulen filmen wollen.
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#6 seb1983
  • 22.02.2007, 14:13h
  • Das tägliche schwule Leben hat halt einen Nachteil: Es ist so langweilig wie das von Heteros auch. Mül rausbringen, zur Arbeit fahren, im Aldi einkaufen. Wer will sowas schon sehen??

    Aber: Kreischende Tunten bei D&G, Egozentrische Selbstdarstellung im knappen String auf dem CSD, schwule Ski- und Fickwochen in den Alpen, da kommt doch was bei rum. Vielleicht kein Skandal aber wenigstens ein bischen Voyeurismus.

    Wie hieß es früher immer so schön auf RTL2 bei den "Dokos": Sangria Saufen Sexorgien, Urlaub am Ballerman *g*
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#7 dantonblnAnonym
  • 23.02.2007, 11:55h
  • Gant entspannt Leute, das ganze ist eine Adaption eines
    amerikanischen MTV-Formats. Der große Unterschied zu uns:
    die Amis sehen Fernsehen eher als Entainment-Maschine an
    und machen sich nicht so einen Kopf wie wir, die wir TV als
    elktronische Vollkshochchule begreifen.
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#8 dantonblnAnonym
  • 23.02.2007, 11:55h
  • Gant entspannt Leute, das ganze ist eine Adaption eines
    amerikanischen MTV-Formats. Der große Unterschied zu uns:
    die Amis sehen Fernsehen eher als Entainment-Maschine an
    und machen sich nicht so einen Kopf wie wir, die wir TV als
    elktronische Vollkshochchule begreifen.
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#9 gerdAnonym
  • 28.02.2007, 07:36h
  • Also da "geht die Sendung" echt einen schmalen Grad der hoch absturzgefährdet ist, da schnell Klischees bedient werden.

    Fängt gerade hier im Artikel schon bei dem Bild an. Gerade schwule Paare haben in der Regel keinen Sling im Haus/in der Wohnung; die finden sich eher in Saunen/Darkrooms. Und ich kenne eine Menge schwuler Paare, die schlafen alle in normalen Doppelbetten.

    Bin ja mal gespannt, ob das Fernsehteam das rüberbringt, wie normal und teilweise schon sehr, sehr bürgerlich es bei den meisten schwulen Paaren zugeht. Der Hauptunterschied ist meines Erachtens einfach die Tatsache, dass keine Kinder vorhanden sind; ansonsten stelle ich kaum Unterschiede zu einem modernen Heteropaar ohne Kinder fest.

    Es wird viel in Urlaub verreist, in gutes Essen/Wohnung/Haus investiert und Kultur hat einen höhreren Stellenwert. Alles halt so, weil in der Regel bei den meisten schwulen Paaren keine Kinder betreut/erzogen werden (von einigen Ausnahmepaaren mit Kindern abgesehen).

    Wahrscheinlich werden es die typischen klischeebehafteten Paare sein, die gern sich in den Medien zeigen mögen. Das Durchschnittspaar hat doch gar keine Lust/kein Interesse sein Privatleben zu veröffentlichen. Kann ich mir nur bei schwulen Studenten/Geringverdienern vorstellen, die "jeden Euro gut gebrauchen" können.
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