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Die Internationale Tourismus-Börse öffnet am 7. März in Berlin ihre Pforten. Was erwartet die schwulen Besucher?

Von Carsten Weidemann

Drag Queen Sonia wird Kopenhagen präsentieren, die Städte Barcelona und Fort Lauderdale werden direkt am "Gay and Lesbian Travel Pavillon" Jagd auf schwule Touristen machen. Bei der Internationalen Tourismusbörse in Berlin herrscht rundherum Aufbruchstimmung, gerade auch unter den schwulen Anbietern. Die Wirtschaft brummt, die Leute haben wieder mehr Geld in der Tasche: Und da die Deutschen ihren Titel als Reise-Weltmeister selbst in schlechten Zeiten nicht abgegeben haben, wollen Anbieter aus allen Teilen des Globus am Aufschwung teilhaben.

Bei der größten Reisemesse weltweit haben sich wieder mehr als 11.000 Anbieter aus 180 Ländern angekündigt. Obwohl sich einige große Anbieter wie die TUI zurückgezogen haben, sind vermehrt Special-Interest-Veranstalter am Start. In Halle 12 wird auch dieses Jahr wieder der Gay Pavillon nach den "rosa Euros" fischen. In einem Rondell präsentieren sich hier verschiedene Anbieter und Destinationen. So will dort allein Österreich seinen "Austrian Gay Guide" fast 15.000 Mal dort an den Mann und die eine oder andere Frau bringen. Manche Anbieter gehen aber lieber auf Distanz zum Gay Pavillon: So bevorzugt das schwule Kölner Reisebüro Teddy Travel einen eigenen Stand in Halle 25 (Stand 147).

Flandern und die USA wollen Homo-Reisende anlocken

Besondere Anstrengungen um schwule Touristen nehmen derzeit Belgien und die Vereinigten Staaten auf sich. In Zusammenarbeit mit Tom on Tour haben Tourismusorganisationen beider Länder die Führer "Gayfriendly Flandern" beziehungsweise "Gayfriendly USA" herausgebracht. Der niederländischsprachige Teil Belgiens wirbt im Rahmen der Eurogames, die dieses Jahr in Antwerpen ausgetragen werden. Die USA bemühen sich derweil, ihr ramponiertes Image wieder zu verbessern. Gerade unter Schwulen hat der Tourismus in den letzten Jahren aus politischen Gründen gelitten. Jetzt aber kommen versöhnlichere Töne aus Amerika, und auch der Ärger um die scharfen Einreisebestimmungen hat sich gelegt. Daher wollen US-Tourismusverbände gerade Florida sowie Homo-Metropolen wie New York und San Francisco als Traumreiseziele empfehlen. Auch exotische Länder bieten sich an: So hat der Libanon seine Messepräsenz verdoppelt.

Die ITB findet vom 7. bis zum 11. März statt (für Privatbesucher 10. und 11. März von 10 bis 18 Uhr, Tageskarte: 13 Euro), Messegelände Berlin, Hallen 1 bis 26.

22. Februar 2007



#1 FloAnonym
  • 23.02.2007, 13:53h
  • "Die USA bemühen sich derweil, ihr ramponiertes Image wieder zu verbessern. Gerade unter Schwulen hat der Tourismus in den letzten Jahren aus politischen Gründen gelitten."

    Wie bei allen Schwulenhassern: egal ob Kirche, homofeindliche Staaten, etc.: sie schaden uns, wo sie nur können, aber unser Geld nehmen sie gerne. Wenn es ums Geschäft geht, haben alle Kreide gefressen.

    Klar sind New York und San Francisco anders als der Rest, aber jeder, der dort Urlaub verbringt, muss sich im Klaren sein, dass er damit eine homohassende Regierung in Washington wirtschaftlich unterstützt. Jetzt wo die Wahl näherrückt wollen die natürlich wirtschaftliche Erfolge vorweisen.

    Ich werde erst wieder New York oder San Francisco besuchen, wenn Hillary Clinton oder ihr Konkurrent Präsident sind. Ich will nämlich nicht die Regierung Bush unterstützen, auch wenn es mir um NY und SF leid tut, aber solange kann und muss ich noch warten. (Und nebenher: Amsterdam ist für mich persönlich eh um Welten besser als NY oder SF. Ich mag die Atmosphäre in Amsterdam viel mehr und finde auch Stadt und Umland schöner. Und die Menschen sind dort auch netter)
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#2 BobACAnonym
#3 southwark-boyAnonym
  • 06.03.2007, 12:50h
  • Ich möchte hier niemandem das Reisen vermiesen.

    Trotzdem sollten auch wir reisefreudigen Schwulen gerade in Anbetracht der aktuellen Klimadiskussion etwas mehr über Umwelt und Nachhaltigkeit nachdenken.

    Ich habe nichts dagegen, wenn man ein Mal im Jahr in den Urlaub fliegt (ich bin in meinem jetzigen Leben auch schon fünf Mal geflogen, davon zwei Langstreckenflüge nach Indien und Südafrika).

    Aber gerade in meinem schwulen Bekanntenkreis kenne ich einige Leute, die bisher nicht 5 Mal in ihrem gesamten Leben geflogen sind, sondern die jedes Jahr fünf Mal weg fliegen.
    Oft handelt es sich dabei um ein Wochenende in London, eins ins Barcelona und noch ein verlängertes Wochenende in New York. Dazu kommt dann noch im Sommer der richtige 14-tägigie Sommerurlaub.

    Gerade da denke ich , dass man die Wochenend- und Kurztrips in zkunft reduzieren oder ganz weglassen sollte und halt nur noch ein mal im Jahr in den Urlaub fliegen sollte.

    Aber gerade
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#4 Hotel & Appartementen De ZwaluwAnonym
  • 04.06.2009, 21:45h
  • Kommt doch einfach locker und gemutlich nach TEXEL.
    De Zwaluw.nl ist ein gayfreundliches Haus, mit gemutlichen und warmen Appartments.
    Wir werden uns freuen auf eurem besuch bei uns.

    Fred & Sven
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