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Washington (queer.de) - Einer neuen Gallup-Umfrage zufolge würden 55 Prozent der wahlberechtigten Amerikaner für einen lesbischen oder schwulen Präsidentschaftskandidaten stimmen, wenn dieser "qualifiziert" ist. 1999 waren es noch 59 Prozent, 1983 aber nur 29 Prozent. Die Meinungsforscher fragten auch nach anderen Merkmalen: Demnach können sich 95 Prozent vorstellen, für einen Katholiken zu stimmen (wie den möglichen republikanischen Kandidaten Rudy Giuliani). 94 Prozent würden für einen Schwarzen stimmen (wie den Demokraten Barack Obama), 88 Prozent für eine Frau (wie die Demokratin Hillary Clinton) und 72 Prozent für einen Mormonen (wie den Republikaner Mitt Romney). Außerdem wären 92 Prozent mit einem Juden einverstanden, 87 Prozent mit einem Latino und 67 Prozent mit einem dreimal Verheirateten. Nur 45 Prozent erhielte dagegen der Atheist. (dk)



Kalifornien ist nicht Utah

Homorechte sind niemals sicher. Das ist die Erkenntnis des politischen Erdbebens in Kalifornien, das bis gestern noch als liberal galt.
Kalifornien: Erstmals Homo-Ehe wieder abgeschafft

In den vergangenen Monaten haben rund 20.000 Homo-Paare in Kalifornien geheiratet - damit ist jetzt dank Volkes Wille Schluss.
Sieg für Obama - Niederlage für Homo-Ehe

Um 5:00 Uhr deutscher Zeit verkündete CNN, dass Barack Obama neuer US-Präsident ist. Auch Schwule und Lesben setzen große Hoffnungen auf den Demokraten. Dagegen gab es bei vier Homo-Referenden vier Niederlagen - die schmerzhafteste in Kalifornien: Dort wurde (mit großer Wahrscheinlichkeit) die Homo-Ehe abgeschafft.

18 Kommentare

#1 aquarius40Anonym
  • 23.02.2007, 13:12h
  • Super, 55% für einen Schwulen/eine Lesbe!!
    Tja G-W-B, dies ist aber bestimmt nicht in Deinem Sinne!!! ;-))

    Wieso NUR 45% für einen Atheisten, ist doch beachtlich, dass in einem Land, das sich als "God's Country" nennt, doch eine beachtliche Größe einer Minderheit für einen Atheisten ausspricht.

    Und auch die Menge für einen Juden, Hut ab für die, die sich dafür ausgesprochen haben, würde es hier in Deutschland noch nicht geben.

    Finde ja den Farbigen ganz schön schnuckelig - scheint aber wohl doch eher hetero zu sein.
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#2 hwAnonym
#3 rudolfAnonym
  • 23.02.2007, 15:28h
  • @hw

    Ein Bernie Sanders macht noch keinen Sommer. Der ist übrigens obendrein noch Jude. Aber: ob der überhaupt so ein richtig orthodoxer Buddhist in Deinem Sinne ist? Wer weiß...
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#4 hwAnonym
  • 23.02.2007, 16:00h
  • @ rudolf

    ..bestimmt, ich fühle so was.
    aber recht haste schon was da unter dem label buddha rumrennt, du glaubst es nicht.
    da gibt´s einen der den kriegs-ritus des
    kalachakra durchführt. dalai lama nennen die den.
    Dr. Bruno Beger, fanatischer Rassenspezialist im SS-Ahnenerbe, wegen Beihilfe zum Mord in 86 Fällen verurteilt, schrieb 1942 an den Tibetologen Johannes Schubert: "Eigentlich sollten wir uns bei der kommenden Eroberung Leningrads den dortigen lama- istischen (Kalachakra-)Tempel irgendwie sichern, oder die Verbindung mit diesem anknüpfen."
    "Es handelt sich dabei um eine Kriegerinitiation, die einen Platz in den Reihen derjenigen, die in der Endschlacht gegen die Kräfte des Bösen kämpfen werden, zugesteht."

    www.iivs.de/~iivs01311/Kalachakra/med.08.htm

    ..also so einen buddhismus vertritt bernie eher nicht.
    ach übrigens, die erleuchtesten meines buddhismus waren zum großteil juden. zu unseren atemübungen gehören die, eines langen. bei all den reinkarnationen hat man
    dann auch mehr von. mit schlämmers schnappatem kommt man da ja nicht so richtig weit.

    also ich tipp für die usa auf den dunklen linkshänder. die letzten waren alle hell.
    kannst du dir einen reim auf die häufung
    machen ?
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#5 tuxAnonym
#6 rudolfAnonym
  • 23.02.2007, 17:12h
  • @hw

    Auch Goebbels seine Magda kasperte - als es mit dem Endsieg nicht mehr so recht klappen wollte - gerne vor irgendwelchen Buddhas rum. Ich kann verstehen, daß Du mit solchen Buddhisten nichts zu tun haben willst. War Pol Pot nicht auch so einer?

    Linkshänder? Solange die nicht links handeln, ist die Hautfarbe doch egal. Aber wenn sie's dann doch tun, wird's für sie gefährlich...
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#7 hwAnonym
  • 23.02.2007, 17:32h
  • @ rudolf

    ..ja an dem rädchen drehte auch himmler.
    der hatte ein geneigtheit zu allem was man in asien gegen die britische kolonialmacht
    vielleicht in stellung bringen konnte.
    noch ein schmankerl zu indo-germanisch.
    du kannst den sonstwas verwetten, dass da in bälde an eine tradition angeknüpft wird:

    de.wikipedia.org/wiki/Subhash_Chandra_Bose

    ..aber das schlimmste jetzt:
    Linkshänder streben nach der Weltherrschaft!

    www.bilkinfo.de/satire/linkshaender.html

    ...und das schönste, ich bin teil verschwörung.....
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#8 SebiAnonym
  • 23.02.2007, 21:28h
  • Mal ehrlich Leute. Ich finde die Zahlen eigentlich gar nicht besonders berauschend. Eher beängstigend. Es hieß: "Würden sie einen KOMPETENTEN sonstwas wählen?" Ich hätte erwartet, dass fast 100% einen kompetenten Juden (oder Schwarzen oder was auch immer), einem inkompetenten weißen männlichen Christen vorziehen würden. Knapp über die Hälfte würden einen kompetenten Präsidenten wählen, auch wenn er/sie schwul/lesbisch wäre. D.h. fast die Hälfte zieht lieber einen inkompetenten pseudochristlichen Macho mit Bleichgesicht vor! 12% wollen keine kompetente Präsidentin, nur weil sie eine Frau ist...Hallo! Mehr als nur jeder zehnte denkt so!
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#9 GeorgiosAnonym
  • 23.02.2007, 21:44h
  • Ja also ich find die Zahlen nun wirklich einen sonderlichen erfolg! Sehr bitte mal wer tendenzielle eher gewählt würde.....Mormonen scheinen höher im "Kurs" der US Amerikaner zu stehen......also das kann man auch alles andere als "erfreulich" interpretieren! Und ausserdem bevor es in den USA nen schwulen Präsidenten gibt wird es vorher mindestens einen Schwarzen oder eine Frau im höchsten Amt geben...also in meinem leben werd ich das wohl nicht mehr erleben......da wird Deutschland eher nen schwulen Kanzler bekommen! :-)))
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#10 SaschaAnonym
  • 24.02.2007, 01:36h
  • @Sebi:

    Wie schön, dass einige wenige hier auch noch klar denken können!

    Es darf ja wohl nicht wahr sein, dass die Tatsache, dass knapp die Hälfte der US-Amerikaner ganz klar kranke Homophobe sind und ein nicht unbeträchtlicher Teil Rassisten und sonstige Xenophobe hier Jubelstürme und Beifall auslöst. Noch dazu ist die "Akzeptanz" von Homosexuellen offfenbar schon wieder negativ - die klerikalfaschistische Bush-Regierung hat also deutliche homophobe Erfolge verbuchen können.

    Auch der Umstand, dass nicht einmal die Hälfte der Amis einen "Atheisten" zum Präsidenten wählen würde, zeigt, wie es in den USA um die angebliche Freiheit und Demokratie, zu der als wesentliches Prinzip eigentlich die Trennung von Kirche und Staat gehört, bestellt ist.

    Ich möchte ja gar nicht behaupten, dass die eine oder andere Zahl hierzulande soviel besser ausfiele, aber gerade in Bezug auf Homosexuelle sind diese Werte ERSCHRECKEND!
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