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  • 23. Februar 2007, noch kein Kommentar

Sie ging erst wenige Jahre vor ihrem Tod erstmals auf Tournee. "Live: So Long und Goodbye" sammelt die Highlights.

Von Carsten Weidemann

"Hellwach - mit allen Sinnen", so war Hanne Haller. Ein Mensch, den viele vermissen. Als im trüben Spätherbst 2005 die Meldung durch die Medienwelt geisterte, Hanne sei nach langer, schwerer Erkrankung verstorben, flossen auch bei vielen schwulen Fans Tränen. Seit Anfang der 80er Jahre hatte uns Haller ein berührendes Lied nach dem anderen geschenkt. Hits wie "Samstag Abend", "Weil du ein zärtlicher Mann bist" oder "Mein lieber Mann" sind mittlerweile echte Schlagerklassiker und werden immer noch gerne gespielt. Im Fernsehen war sie Dauergast – auf die Konzert-Bühne traute sich die Sängerin und Songschreiberin erst wenige Jahre vor ihrem Tod. Hanne, die Perfektionistin: Nie zuvor hat sie sich eine Solo-Tournee zugetraut, bis die Rufe der Fans so unüberhörbar wurden, dass auch sie es für den richtigen Zeitpunkt hielt.

Ein schönes Andenken an die Ausnahmekünstlerin mit der stets freundlichen Ausstrahlung können sich jetzt alle Fans für den CD-Player zulegen: Das Doppelalbum "Live – So Long und Goodbye". Die Hits von Haller wechseln sich ab mit den besonders persönlichen Liedern ihrer letzten CDs, mit denen sie ihren Glauben und ihre Liebe zum Schöpfer zum Ausdruck gebracht hat: "Halleluja", "Denn sie wissen nicht, was sie tun", "Glückliche Zeit", "Sagtest du nicht" und natürlich "Vater unser". Haller war sicherlich nicht die allergrößte Sängerin, aber ihr Geschick ausdrucksstarke Texte mit eingängigen Melodien fernab der meisten Schlagerklischees zu entwickeln, sucht auch nach ihrem Ableben seinesgleichen.

23. Februar 2007