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Warschau (queer.de) - Mit provozierenden Plakaten will eine Homo-Gruppe auf die Schwulenfeindlichkeit in Polen aufmerksam machen, berichtet AFP. Über 100 Poster mit Aufschriften wie "Was schaust du, Schwuchtel?" sind in Warschau aufgehängt worden. Robert Biedron, Leiter der Kampagne für Homophobie, sagte der Nachrichtenagentur, die Sprache sei "absichtlich provozierend und verstörend" gewählt: "Unsere Plakate hängen nur ein paar Tage lang da, während wir Schwule solche Bemerkungen tagtäglich und unser ganzes Leben lang erdulden müssen." Viele Leute achteten gar nicht mehr darauf, dass diese beleidigenden Wörter bereits in ihre Alltagssprache übergegangen seien, argumentiert Biedron. Daher sollten die Plakate eine Diskussion anregen. Anlass der Aktion ist die vom Europarat initiierte Woche der Gleichheit. Polen ist das einzige europäische Land, das sich weigert, an dieser Aktion teilzunehmen. (dk)



#1 MariusAnonym
  • 27.02.2007, 14:57h
  • Was wieder mal belegt, dass es ein Fehler war, Polen in die EU aufzunehmen! Und mit der Türkei soll der Fehler wiederholt werden...

    Diese Blauäugigkeit und dass man wirtschaftliche Interessen über europäische Grundrechte stellt, werden der EU noch mal das Genick brechen...
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#2 tuxAnonym
  • 27.02.2007, 15:38h
  • @marius:

    grundsätzlich ist es richtig was du
    sagst. Nur werden Länder nicht in die
    EU wegen ihrer menschenrechte
    aufgenommen, sondern allem
    vorran aus wirtschaftlichen interessen.

    wenn in dem land eine oder
    mehrere bevölkerungsgruppen
    verfolgt werden - sei es drum.

    schau dir doch einfach mal rumänien
    an, wie die mit den sinti umgehen.
    trotzdem ist rumänien in die eu aufgenommen
    worden.
    warum? ganz einfach: die leute
    arbeiten dort bei CONTINENTAL 12h/Tag
    für 300€/ Monat....

    Achso, hier noch der link zu seiner website:

    www.robertbiedron.pl/

    und hier noch ein interview:

    www.linke-bildung-kultur.de/index.php/archives/2006/07/02/po
    len-kein-ruckhalt-in-der-bevolkerung/
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#3 MariuszAnonym
  • 27.02.2007, 17:58h
  • ich wohne in Polen, und muss sagen, das war kein Fehler dem Land der EU beitreten lassen, die Leute sind verschieden es gibt in allen Ländern homofeindlichkeit, in Polen hat man nur keine Angst diese Feindlichkeit zu zeigen, weile der Präsident ein homofeindlicher Arschloch ist, es sind nur die falschen Leute die regieren, und die machen diesen falschen Eindruck und wollen alles kaputt machen...und es gibt Leute, die das zu verhindern versuchen....andere Sache ist, dass man weing für die Aufklärung der Leute tut...
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#4 Sascha N.Anonym
  • 27.02.2007, 19:17h
  • Hmmm, man nimmt Länder also nur deshalb in die EU auf, weil die Menschen dort 12 Stunden für 300 € arbeiten. Müsste man dann nicht alle EU-Länder in denen für mehr Geld weniger gearbeitet wird aus der EU hinauswerfen? Komische Erklärung. Aber kommt ja auch von tux.
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#5 blumen-freundAnonym
  • 28.02.2007, 21:00h
  • zur thematik empfehle ich, sich das lied
    "Der Euro" von Georg Kreisler einmal anzuhören.
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#6 hwAnonym