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Eglin Air Force Base (queer.de) - Ein Militärgericht hat einen Kapitän der amerikanischen Luftwaffe wegen Vergewaltigung zu 50 Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Devery L. Taylor insgesamt vier Opfer in Bars kennen gelernt, mit der Droge GHB betäubt und sich dann an ihnen vergangen habe. Zwei weitere Versuche seien fehlgeschlagen. Taylor hatte behauptet, er sei schwul und habe mit fünf Männern Sex gehabt und sei von einem sechsten selbst vergewaltigt worden. Diese Männer würden über ihre sexuelle Ausrichtung lügen, weil sie ihre militärische Karriere nicht aufs Spiel setzen wollten. Vier der Männer seien beim US-Militär angestellt, einer wollte sich für die Marine bewerben. Offen Schwule dürfen wegen der "Don't ask, don't tell"-Regelung nicht im Militär angestellt sein. "Ich möchte Ihnen mitteilen, dass ich es geliebt habe, als Teil der Luftwaffe diesem Land zu dienen", so Taylor in einer Erklärung, die vor der Urteilsverkündung im Gericht verlesen wurde. "Es war schwierig für mich, Teil des Militärs zu sein, weil ich homosexuell bin." Der 37-Jährige kann frühestens in 20 Jahren auf Bewährung freigelassen werden. (dk)



#1 MalteAnonym
  • 01.03.2007, 15:02h
  • Aufgrund dieser bescheuerten Regelungen beim US-Milität kann es wirklich sein, dass Männer wegen ihrer Karriere sowas erfinden. Insofern frage ich mich wirklich, ob 50 Jahre Haft berechtigt sind. Wäre es bei einem Heterovergehen auch so hoch gewesen?

    Ist das bewiesen, dass er bei den anderen Dorgen eingesetzt hat?

    Bei dem US-Rechtssystem und beim US-Militär ist zumindest jeder Zweifel angebracht...
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#2 SvenAnonym
  • 01.03.2007, 20:36h
  • @Malte
    Da hast Du echt einen riesen Witz gemacht:
    USA und Rechtssystem, da hatte der Irak ja ein besseres Rechtssystem!
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#3 JanAnonym