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Wilna (queer.de) - Eine Umfrage unter Litauens Abgeordneten hat ergeben, dass die Mehrheit Homosexualität für eine Perversion hält. Wie pinknews.co.uk berichtet, stimmten 89 der 141 Abgeordneten des Parlaments folgender Aussage zu: "Unterstützen Sie die Position der litauischen katholischen Kirche, dass Homosexualität eine Perversion ist?". Mehere Abgeordnete erläuterten ihre Ablehnung von Homosexualität, darunter auch Dagute Mikutiene von der liberalen Arbeiterpartei: "Ich unterstütze die Position der Kirche, weil die Familie ein fundamentales Gut der Religion und des Staates ist. Homosexualität ist eine Krankheit. Allerdings sollten wir natürlich nicht diejenigen bestrafen, die von dieser Geistesstörung befallen sind." Die Sozialdemokratin Vilija Verteliene schlägt in die gleiche Kerbe: "Als Ärztin weiß ich: Das ist eine Krankheit." In Litauen, das bis 1990 von der Sowjetunion besetzt war, ist schwuler Sex seit 1993 kein Verbrechen mehr. Der baltische Staat ist seit 2004 Mitglied der EU. Das Parlament hat vor wenigen Monaten bereits angedroht, härter gegen Homosexualität vorzugehen (queer.de berichtete). (dk)



21 Kommentare

#1 MariusAnonym
  • 01.03.2007, 16:00h
  • Das zeigt wieder mal, dass Litauen (ähnlich wie Polen) viel zu früh in die EU aufgenommen wurde. Und bei anderen Staaten wie der Türkei wird dieser Fehler wohl wiederholt werden.

    Wenn die EU ständig wirtschaftliche Interessen bei der Erweiterung (Erschließung neuer Märkte, etc.) über Grundrechte stellt, wird das dem Projekt EU noch mal das Genick brechen!!!!

    Jetzt hat die EU schon den Fehler gemacht, diese Länder (zu früh) aufzunehmen, jetzt sollen sie auch dafür geradestehen und die Menschenrechte in diesen Staaten durchsetzen!! Aber nein, bei wirtschaftlichen Verstößen gibt es immer gleich Bußverfahren, aber bei Menschenrechten nicht, was zeigt, was die EU von Menschenrechten hält...
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#2 rudolfAnonym
  • 01.03.2007, 17:24h
  • Leute, Leute...

    Das Rollback der klerikalen Hinterwäldler von Osten und Innen (Mixa, Herman, FAZ etc.) wird uns in Zukunft noch viel zu schaffen machen...
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#3 HandoAnonym
  • 01.03.2007, 18:31h
  • Da Polen und Litauen zu den Ländern gehören, in denen die katholische Kirche das Sagen hat, ist dies ein Ergebnis der jahrzehntelangen Schwulenhetze von Joseph Ratzinger.
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#4 JanAnonym
#5 tuxAnonym
#6 joshAnonym
  • 02.03.2007, 01:29h
  • die nazis haben damals in diesen ländern eben nicht umsonst unterstützung gefunden. kampf ansagen und sicht nicht unterkriegen lassen gegen diese faschistenidioten.!!!
    schön wäre hier ne unterstützung von uns deutschen........
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#7 HandoAnonym
  • 02.03.2007, 08:47h
  • tux:

    Johannes Paul II. hat diese Papiere nur unterzeichnet. Entworfen wurden alle Papiere von Joseph Ratzinger; sie triefen vor Hass auf Schwule!

    Was meinst du mit "rosa Papst"?
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#8 manni2Anonym
  • 02.03.2007, 12:41h
  • Wie heisst es doch so schön..Nicht der Schwule ist pervers sonder.....Dieser Satz von Rosa von Praunheim hat auch heute noch leider Gültigkeit!!!
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#9 hwAnonym
  • 02.03.2007, 13:16h
  • liberale arbeiterpartein gibt es nicht.
    so was ist im ansatz schon pervers.
    es gibt auch keine mäuse, die katzen fressen, ausser die katzen sind tot
    und die mäuse pervers bzw. katholisch.
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#10 dnlnAnonym
  • 02.03.2007, 20:06h
  • "liberalen Arbeiterpartei"
    Schwachsinn. Die Arbeitspartei ist eine zentristische Partei. Die Liberalen finden sich in der "Liberalų ir Centro Sąjunga (LiCS)" und deren Abspaltung.
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